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02 Oktober 2007

Endlich geschafft!

Am Sonntag habe ich meine Steuererklärung endlich abgegeben. Ich mache meine Steuererklärung für meine freiberufliche Tätigkeit seit 1988 mit der gleichen Tabellenkalkulation. Das hat den Grund, das ich viele Posten habe, die immer wieder auftauchen. So muss ich diese Daten nicht neu erfassen. Habe ich in den 1990ziger Jahre noch jeweils im Mittel so um die 40 kByte gebraucht, waren es im vorigen Jahr 573 kByte und in diesem Jahr sogar 723 kByte. Das ganze liegt zum einen an der amtlichen Einnahmen Überschuss Rechnung, in der die jeder einzelnen Einnahme und Ausgabe in unterschiedliche Rubriken Eingeteilt werden, damit die Staatsdiener eine Statistik haben, welche Ausnahmeregelung wie viel Geld kostet.

Und dann sind die da noch die Gerechtigkeitsfanatiker, welche die krummen Versuche der Politiker noch mehr Steuergelder zum Verschwenden einzutreiben, auf alle Menschen zu verallgemeinern. Da ist zum Beispiel die Mogelpackung, das der Weg zum Arbeitsplatz erst ab 20km abzugsfähig sein soll. Bei Arbeitnehmern ist das alles kein Problem, es wird einfach nur der reduzierte Freibetrag oder einfach kein Freibetrag eingetragen. Als Selbständiger könnte ich mir einen extra Firmenwagen zulegen. Da ich aber mit diesem Wagen sinnvoller weise auch zur Arbeit fahren würde, und schon müsste ich schon wieder ein Fahrtenbuch führen, nur damit für diese Pest von Gerechtigkeitsfanatiker der nicht abziehbare Anteil rausgerechnet werden kann. Dabei ist das Ganze ein faules Ei und verstößt gegen alle Grundsätze der Steuersystematik. Ein entsprechendes Verfahren ist ja schon anhängig, und alle Steuerbescheide werden zur Zeit vorläufig ausgestellt.

Es wird höchste Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Zum einen natürlich wegen der Verschwendungen in den Öffentlichen Einrichtungen. Das betrifft zum einen die Staatlichen stellen. Einmal sollten Beamte mit ihren Zukünftigen einnahmen für ihre Fehler haften. Jede Pension hat ja durch die Versicherungsmathematik einen Kapitalwert. Verschwendet ein Beamter Gelder durch Fehler, so sollte man seine Pension im Verhältnis von verzinsten angerichteten Schaden zum Kapitalwert kürzen. Das hat dann den Vorteil, das der Staat den angerichtet Schaden später weniger an Pension auszahlen muss, oder aber der Beamte in Zukunft anderweitig sein Geld verdient, und er somit im Staatswesen in Zukunft keinen weiteren Schaden anrichten kann.

Es sollte aber auch die Verschwendung der Arbeitskraft derer geahndet werden, die ihre Steuern erklären müssen. Als beispiel für eine solche Verschwendung möchte ich den sogenannten "Soli" anführen. Als Arbeitgeber musste ich in allen Papieren diesen Unfug extra ausweißen, obschon es eigentlich nichts anderes war und ist, als eine, angeblich Zeitweise, Erhöhung der Einkommenssteuer. Schließlich ergibt sich der Soli immer aus einer Dreisatzrechnung aus der Einkommenssteuer. Die ganze Aktion war also nichts anderes als eine Volksverdummung zu lasten derjenigen, die Arbeitnehmerpapiere ausstellen müssen. Nicht jeder macht das mit dem Großrechner, die meisten Arbeitsplätze von kleinen Firmen gestellt!

Wie aber bekommt man die Bürokraten dazu, mit ihrem Wahnsinn aufzuhören. Eine Kommission zur Börokratiebekämpfung würde ja nur wieder neue Bürokratie erschaffen! Aber wie wäre es damit: Es wird ein Musterbetrieb definiert, für den im jedem Jahr eine Steuerklärung in einer Tabellenkalkulation erstellt wird. Dann wird nachgesehen, wie viele Kilobyte das braucht, und dann müssen die Parlamentarier zu wohltätigen Zwecken öffentlichen Wettbewerb eine Strecke mit entsprechend vielen km Laufen. Schaffen sie das nicht in 130% der Zeit des Siegers, ist die Diät für einn Jahr bis auf den Sozialhilfesatz futsch. (Behinderte würde entsprechend der Klassen der paralympischen Spiele getrennt gewertet). Dann würden unsere Volksvertreter vielleicht endlich mal anfangen, die leisen in den Ministerien vor sich hinwurschtelnden Bürokraten wirksam zu kontrollieren, anstatt die Scheiße im Fraktionsverbund mehr oder weniger ungelesen abzunicken.

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