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20 April 2015

Was ist ein "Vernünftiger Zweifel" in einem Strafprozess?

Habe Freundin, die Juristin ist, gefragt, was "kein vernünftiger Zweifel" ist. Das was ich als Mathematiker hören wollte, eine Zahl zwischen 0 und 1 für die akzeptable Wahrscheinlichkeit einer Bestrafung eines Unschuldigen, habe ich nicht bekommen. Sie fing dann davon an, das es so was nicht geben dürfe. Wenn ein Zweifel besteht, müsse Freigesprochen werden. Das ist aber so Unfug.

Warum? Für eine Bewertung einer Erkenntnislage muss ich alle theoretisch mögliche Erklärungen auf ihre Plausibilität gewertet werden. Wenn ich nun festlege, das gar keine Fehler möglich sind, dann muss jede noch so Unwahrscheinliches entlastendes Szenario herangezogen werden. Beispiel: Es liegt eine Delikt vor, eine mit dem Angeklagten identische DNA wurde am Tatort gefunden, der Angeklagte hätte sich am Tatort nicht aufhalten dürfen. In der Justizpraxis an sich ein Glasklarer Fall. Oder?

Zum einen können die Spuren von einem Täter mit Forensik Kenntnissen gelegt wurden sein. Zum einen, um seinen Sündenbock für die Tat zu haben, oder um den Angelklagen gezielt zu diskreditieren. Zum anderen können die Spuren auch normal entstanden sein, der Täter aber ein eineiiger Zwilling verübt worden sein. Es haben schon erwachsene Menschen feststellen müssen, das Sie einen eineiigen Zwillings-bruder oder -Schwester haben. Ohne durch Aussagen von Ärzten und Auswertung von Medizinischen Unterlagen den Beweis anzutreten, das ein Mensch kein Zwillingsbruder hat, kann die Signifikanz eines "DNA Beweis" nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitstheorie nie höher sein als die Wahrscheinlichkeit das eine Person kriminell ist multipliziert mit der Anzahl der Fälle "Habe Festellen müssen ich habe einen Zwilling" geteilt durch die Anzahl der Menschen auf der Welt. Da ich in verschiedenen Publikationen von wiedergefundenen Zwillingen gelesen habe, dürfte diese Signifikanz mit einer Größenordnung von 500 000 000 : 1 bewertet werden. Das ist deutlich weniger als die Werte die such aus einer Zufälligen Übereinstimmung bei Unabhängigen Zeugungen ergibt, die Regelmäßig bei 300 000 000 000 000 000 000 000 liegt.

Würde also die Wahrscheinlichkeit für eine Verurteilung eines Unschuldigen auf weniger als 1 zu 1 000 000 000 festgelegt, dann würden ein DNA Beweis alleine wegen der Zwillingsoption nicht ausreichen. Von der Fälschung einer Spur wurde dabei gar nicht drüber geredet.

Ein solche Grenzvorgabe wären wichtig, weil damit eine quantitative Bewertung in die Rechtsprechung einführen würde. Damit müsste jedes Verfahren eine Wahrscheinlichkeit des Irrtums- durch zufällige Übereinstimmung - liefern. Und das ist Wichtig. Das FBI hat Jahrzehnte Lang sogenannte Haarvergleiche durchgeführt. Dabei wurde aber nicht geprüft, wie groß die Aussagekraft einer vermeidlichen Übereinstimmung ist. Dadurch kam es zu einer massiven Häufung von Fehlurteilen:

FBI und Justizministerium haben laut Washington Post bislang 268 Gerichtsurteile untersucht, in denen die FBI-Forensiker eine Haaranalyse vorlegten. Die Ergebnisse sind erschütternd:

In 95 Prozent dieser Fälle war die Haaranalyse fehlerhaft.
32 Angeklagte wurden unter anderem wegen fehlerhafter FBI-Gutachten zum Tode verurteilt. 14 von ihnen wurden hingerichtet oder sind im Gefängnis gestorben.
26 von 28 Forensikern haben fehlerhafte Gutachten geschrieben.

Die Gerichtsurteile stammen aus den Jahren 1985 bis 2000. Insgesamt sollen 2500 Gerichtsurteile untersucht werden.


Eine Numerische Definition der Irrtumswarscheinlichkeit hätte aber weiterreichende Konsequenzen für Staatliches Handeln. Das FBI hat die Methodik ohne Absicherung durch weiterführende Analysen trotz bekannter Zweifel weitergeführt. Das bedeutet also das unzureichendes Handeln des Staates per se für sich genommen zu einem Fehlurteil führt. Wäre also das Produkt aus der zu zulässigen Fehlerwahrscheinlichkeit mal Anzahl der Verfahren in einem Analysezeitraum der lang genug ist größer als die Zahl der erwiesenen Fehlurteile, so wäre nur aus der Ursache des schlampigen Handelns des Staates eine "In Dubio pro Reo" Freispruch fällig. Mit anderen Worten, eine Generalamnestie mit einem Kompletten Neustart des Justizapparates.

Es ist höchste Zeit, das Warscheinlichkeitstheorie bestandteil der Juristischen ausbildung wird.

18 April 2015

Die Bundesregierung wird mit Bomben sicheren Alibis eventuell der Polizei Steine in den Weg legen.

Gerade musste ich lesen, das die Bundesregierung vermutlich plant, bei jeder Transaktion eines Handys die Positionsdaten abzuspeichern. Davon verspricht man sich, ja klar was schon, eine bessere Aufklärung von schweren Straftaten. Das dieses in der Regel nicht funktionieren wird, da sich Kriminelle der Tatsache bewusst sind, ist schon mehr als einmal Thematisiert worden. Treffen könnte diese Maßnahme vermutlich eher die aus einem Impuls handelnden Straftäter. Totschläger und Unfall flüchtige dürften zu den Stammkunden dieser Datenbank werden.

Ich will mich jetzt hier mal mit der Frage auseinandersetzen, wie diese Speicherung zur Entlastung von Verdächtigen führen kann. Jeder der ein Smartphone und eine E-Mail Account hat, wird in Zukunft seinen Aufenthalt lückenlos belegen können. Vorhandene Daten können ja nicht nur zur Belastung, sondern müssen selbstverständlich auch zur Entlastung eines Beschuldigten genutzt werden. Für jeden der Unschuldig verdächtig wird ist das natürlich eine Enorme Entlastung ... es sein denn natürlich er fährt zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort vorbei. Dann wird die VDS wie schon oft Thematisiert schnell zum Riesenproblem.

Was ich aber spannend finde: Ist die Vorastdatenspeicherung in diesem Ausmaß nicht auch eine Einladung an alle, die sich ein Alibi konturieren wollen. Zunächst mal hat jeder so eine Datenspur. Auf die Existenz einer Datenspur hinzuweisen ist also nicht verdächtig, zumal wenn man es verklausuliert macht. "Gestern, Als Erbtante Gertrude die Treppe herunter viel, war ich in XXX. Wenn man dann noch ein Photo oder eine Karte wo man war auf dem Smartphone vorzeigt, ist der Hinweis an die Polizei unmissverständlich - aber so vorgebracht das daraus nichts geschlossen werden kann. Er ein zu perfektes aber exotisches Alibi hat, der erregt damit auch schon immer Verdacht, das da was nicht stimmen könnte. Prüfen die Beamten das nun nach, und das Handy befand sich laut VDS tatsächlich am angegebenen Ort, dann hat man Staatsanwalt schon mal sehr schlechte Karten. Mann müsste neben der Tat auch Beweisen, das das Alibi getürckt ist - jedenfalls solange noch "in dubio pro Reo" gilt.

Wie könnte man ein Solches Alibi erzeugen. Man brauche jemanden oder besser etwas, das mein Smartphone bewegt. Das ist nicht besonderes schwer. Da bietet sich zum Beispiel die Bahn Busse oder LKW an Beispielsweise durch das Fixieren per Magnet. Diese werden im Kreis bewegt, das bedeutet, man kann sein Smartphone dort Verstecken, und es geht auf die Reiße, und kann die Entlastende Spur legen und kann das Smartphone wieder auf picken. Wichtig ist, das der ausgesuchte Nahverkehrs Träger zur Tatzeit so leer oder übervoll ist, das eine Feststellung X war nicht im Zug/Buß nicht sinnvoll möglich ist. Dabei muss natürlich auch dafür gesorgt sein, das Keine Kamera ein Teil des Weges dokumentiert, der als Alibi dienen soll.

Wie sehe jetzt ein solches Konstruiertes Alibi aus? (1) Der Täter tritt eine Reise zu einem Ziel an, bei dem man Typischerweise das Handy aus hat und von niemanden Wahrgenommen wird. Beispielweise zu einem im Voraus gebuchten Kinoabend, bei dem Man den Film schon deutlich vorher inkognito gesehen hat (2) Er versteckt das Handy im Verkehrsträger. (3) Er verlässt diesen ein einer nahen Haltestelle ohne Überwachung. (4a) Das Handy fährt weiter zum Ziel. Dabei kann es oder ein weiteres Gerät obendrein eine Audio oder Video Aufzeichnung fertigen, welche dem Täter das nötige Wissen über sein Alibi verschafft. (4b) Der Täter sucht den Tatort auf (5a) Dass Handy erreicht das Ziel und schaltet sich Beispiel via GPS aus. (5b) Der Täter verübt seine Tat (6a) Das Handy fährt weiter bis zur Endhaltestelle und dann wieder Zurück, aber ohne eine Spur zu legen. (6b) Der Täter kümmert sich um sonstige Spuren. (7a) Auf der Rückfahrt schaltet sich das Handy via GPS wieder an der Haltestelle vor dem Kino ein und beginnt mit der Erzeugung der Rückreisespur sowie der Aufzeichnung der "Gedächtnisinhalte". (7b) Der Täter verlässt den Tatort und begibt sich wieder an den Ort, wo er sein Handy verlassen hat. (8) Der Täter nimmt sein Smartphone wieder an sich und beendet so seine Exkursion. Er muss sich dann noch ansehen, was er auf der Reise erlebt hat und die Digitalen Spuren im Handy neutralisieren und die Kinokarte durch das übliche Abreisen entwerten. Wenn die Tat so ausgeführt wurde, das nicht klar ist ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, dann ist die Sache wasserdicht und wird als Unfall zu den Akten gelegt werden.

So ein Handy als Komplize ist viel Handlicher als ein Mensch. Es zu entsorgen ist keine Straftat, und so ein Handy fällt schnell mal Runter oder in das Klo, das Bad oder die Cola. Man Fragt nach dem Reparatur Preis und stellt den Wirtschaftlichen total schaden Fest.

Natürlich verbleibt der Polizei die Option auf Kommissar Zufall, das Irgendwas nachweisbares Passiert. Aber ein Zeuge, der den Täter am Falschen Ort gesehen hat, wird vermutlich nicht überzeugen. Schon eher eine Überwachungskamera. Es ist jetzt nicht gerade ein Freifahrtschein für Kriminalität, aber eine Interessante neue Option für geschickte Lügner das System mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Und Hollywood wird verbreiten wie es geht, zum Beispiel in einem "Inspektor Colombo" Krimi in dem durch eine eher realitätsferne Kette von Ereignissen die Tat dann doch noch aufgeklärt wird.

17 April 2015

Ist es Ok das Wikileaks die Daten aus dem mutmaßlichen Nordkorea Hack permanent zugänglich macht?

Wikileaks macht mal wieder von sich Reden, in dem es die von Unbekannten Publizierten bei einem Hack gegen Sony anlässlich der Veröffentlichung eines Film in dem wie beim "der große Diktator" der Machthaber Nordkoreas wenig Schmeichelhaft Rüberkommt und am ende sogar ermordet wird.

In den Unterlagen kann von der Öffentlichkeit nachvollzogen werden, wie groß der Einfluss eines Konzern wie Sony auf die Gesetzgebung wirklich ist und mit welchen Mitteln das bewerkstelligt wird. Assange hat völlig Recht, das die Wirkungsweise Internationaler Unternehmungen auf die Gesetzgebung relevant ist. Und ganz besonderes Trifft das auf Unternehmen der Content-Industrie zu.

Deren Wirtschaftliche Interessen wirken nämlich in Richtung auf eine 100% Manipulierbarkeit der Bevölkerung eines Landes. Und das ist, wovon Diktatoren und andere üble Machthaber jede Nacht träumen.

Warum ist das so? Um bessere Preise erzielen zu können, erstreben diese Konzerne den Einbau und den rechtlichen Schutz von Technologien zur Kontrolle der Verbreitung von Digitalen Informationen. DRM ist das Stichword.

Mit diesem DRM können aber ungeliebte Inhalte nach einem Verbot durch den Machthaber elegant entsorge werden. Wenn ein Erdogan nicht will, das ein Mitschnitt eines Telefonats nicht verbreitet wird, dann bräuchte er bei Flächendeckender Präsens dieser Technologie nur eine Eingabe und das "Werk" in in seinem Land nicht mehr Abspielbar. Der weg in eine Wattediktatur die dann immer Massiver wird ist völlig offen.

Ihr Potential zur Digitalen Bücherverbrennung hat die DRM Technologie bereits bewiesen. Auf Amazon wurden "1984" und "Animals Farm" vertrieben von Leuten deren Rechtsgrundlage grenzwertig war. Als ein Gericht befand, das diese nicht ausreichte, verschwanden über Nacht alle diese Kopien. Wo Nazis noch mit großem Tam Tam "Ich übergebe die Schriften des .... dem Feuer" zu Werk gingen, genügte eine Mausklick!

Die Sache ist so gefährlich, das ich dafür eintrete, einen großen Teil des Geschäftsmodell dieser Konzere schlicht zu verbieten. Als das Urheberrecht eingeführt wurde, wurde klar geregelt das der Souverrän eines Landes und seine Erffüllunggehilfen jedes Werk ohne Obolus zu Kenntnis nehmen konnten. Das muss auch heute noch gelten, wo der Souverän des Landes die gesamte Bevölkerung ist.

03 März 2015

Wie man beim Zoll Geld Parken kann das Andere gerne hätten ...

Vor einigen Wochen bin ich vom Tüv von meinem alten Auto geschieden worden. Mittlerweile habe ich ein neues Autos. Sich mit dem öffentlichen Personenverkehr bewegen zu müssen ist eine echte Zumutung, die Förderung dieser Form der Fortbewegung stellt heutzutage auch eine Verschwendung von Steuergeldern dar. Aber viel Schlimmer war, das der Zoll bei der Schlussabrechnung behauptete sehr viel Mehr Steuer auszuzahlen als es einem Jahresbeitrag entspräche. Ich habe den folgenden Bescheid bekommen:



Ursache für die Steuererstattung ist, das unser Staat sich die Steuer im Voraus sichert. Bei der KFZ Steuer entsteht also keine Steuerschuld wie sonst, sondern ohne Vorauszahlung gibt es erst keine Zulassung zum Straßenverkehr. Als ich gelesen habe, ich hätte 700€ KFZ Steuer gezahlt ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Will das Finanzamt Doppelt so viel Geld haben und hat sich nur Verrechnet? Dann würde ich ja für vier Jahre rund 4 * 350€ Nachtzahlen müssen ... der Sache musste ich nachgehen obwohl ich überhaupt keine Zeit habe.

Als erstes dachte ich, das die Neukalkulation ein Problem mit der Schadstoffklasse zuzurechnen ist. Ich hatte meinen wagen 1997 mit einem geregelten Katalysator nachgerüstet, um der damals definierten und mittlerweile wieder zurückgegangene Stinkersteuer zu vermeiden. Durch eine Überprüfung der Rechtsgrundlage und der Dokumente aus rund 25 Jahren Autobesitz habe ich herausgefunden, das mir nach dem Umbau immer der Korrekte Steuersatz für Euro 1 in Rechnung gestellt wurde. Die Norm für diese Abgaswerte ist E2, was perverser weise nicht Euro 2 ist. Das ist sehr unglücklich in der Nomenklatur. Dabei hätte ich mit den Werten sogar Euro 2 bekommen müssen, weil die Firma Wurm nicht die Regelungen des Katalysator Nachtrüstungsgesetz mit der Schlüsselnummer 77 in Anspruch nimmt, sondern Gutachten für eine eigenständige Zulassung nach Euro 2 des Umbausatz erstellt hat. Aber das KFZ Amt in Hessen hat damals dies nicht ohne Prozess anerkennen wollen, und ich hatte damals viel zu tun und keinen Nerv für Juristen.



Erst mal habe ich meine Freundin gefragt, die Dozentin für Jura ist. Deren Rat war einfach: Du bist zu nichts verpflichtet. Wenn sich der Staat verrechnet hat und dir Geld überlässt brauchst du nichts zu machen. Verjährung tritt dann nach und nach ein, je länger der Irrtum nicht bemerkt wird. Wenn ich das Geld nicht mehr hätte, das wäre auch kein Problem. Dann könnte ich Entreicherung ... was auch immer das ist ... geltend machen. Nur wenn ich flüssig wäre müsste ich das Geld zurückzahlen. Auch nicht gerade Staats tragend diese Einstellung aber mit Sicherheit rechtlich OK. Wenn jetzt das Finanzamt eines Solche Steuer vor Jahren verlangt hätte, dann hätte ich mein Auto verkauft oder ein weiteres mal Abgas technisch aufgerüstet. Die Steuerschuld wäre aber schon entstanden sein und ich hätte gegebenen falls nach zahlen müssen. Das hätte in der Konstellation so erst mal nicht angemessen gefunden, weil man mich in dem Fall um die Option einer Reaktion gebracht hätte.

Nachdem ich nach langen Recherchen erst mal zu dem Schluss gekommen bin, das Finanzamt meine im Voraus zu entrichtende Steuerschuld korrekt bemisst. Wie kommt dann dieses komische Ergebnis zu Stande. Die Festgestellte Steuer für die Restzeit welche vom Guthaben abgezogen wird entspricht dem Dreisatz aus der festgestellten Steuerschuld. Nur wie kommt der Zoll auf die Idee ich hätte so viel Geld bezahlt? Das müsste ich doch wissen! Nach längeren Überlegungen bin ich dahinter gekommen, was eigentlich passiert ist.

Wegen der Zinsbesteuerung habe ich ein Konto für die Geld Eingänge und ein anderes für die Geld Ausgänge angelegt. Ich habe die entsprechen Vorschriften ... trotz der Tatsache das ich Mathematik studiert habe ... bis heute nicht wirklich verstanden. Da hat echt die Arbeitnehmer Neid Fraktion im Bundestag ihr Meisterstück in Sachen Steuereintransparenz erstellt. Da ich Krank war, habe ich im Herbst nicht rechtzeitig Geldmittel umgeschichtet. Als Ergebnis hat die Bank mehrere Lastschriften zurück gebucht. Dabei habe ich aber Vorgänge verwechselt, so das ich dachte ich hätte die Zahlung nicht geleistet und die habe die Steuer ein weiteres mal Geleistet.

Der Zoll hat also mit 2 Tagen Differenz folgenden Tagen zwei Jahressummen KFZ Steuer bekommen, ohne das er sich in irgend einer weiße Gemeldet hätte. Vermutlich hätte der Zoll dann einfach Automatisiert auf den Einzug verzichtet. Dieses Verhalten ist natürlich eine Option für alle Selbständigen, welche mit KFZ arbeiten und aus welchen Gründen auch immer ärmer wirken wollen als sie es sind. Einfach KFZ Steuer für die Zukunft bezahlen. Später kann man für das Geld Autofahren oder es durch eine Außerbetriebnahme auch wieder abrufen. Ob so was mit anderen Steuerarten auch geht? Würde erheblichen Spielraum für Finanzgestaltung mit möglicherweisse fragwürdigen Ergebnis eröffnen.

Fraglich ist, warum man Überhaupt KFZ Steuer verlangt wird. Wenn man das CO2 besteuern will, dann wäre es sehr viel Geistreicher, einfach nur den Sprit zu besteuern. Da das CO2 auch kein Deutsches sondern ein europäisches Anliegen ist, wäre doch ein Umlegen auf das Benzin und den Diesel die effektivste und bürokratieärmste Option. Ein Liter Sprit enthält, eine vorgebene Qualität und Temperatur vorausgesetzt, eine feste Menge von Kohlenstoff der im Motor zu CO2 verbrennt. Damit wäre eine Sachgerechte Europaweite mehr als einfach zu machen. Das wäre ein Reformansatz für die umweltbewusste Besteuerung das Autoverkehrs, und nicht diese Kranken Überwachung fördernde CSU Maut, die dann doch irgendwann in eine nach kilometer bemessene und vom Computer abgerechnete Maut mit Bewegungsprofil für alle münden. Die Union mit ihren Vorastdatenwahn an allen Ecken und Enden ist die Stasipartei der Gegenwart ... und die Sozialdemokraten laufen wie immer mal wieder mit.



24 Februar 2015

Was passiert wenn im Internet mal ein Großteil der Kapazität ausfällt ... die Auswirkungen des Internet der Dinge ...

Gestern kam ein besonders klebriger Typ Schnee vom Himmel, der sich wie Blei auf die von mir verwendeten Gitternetzantennen gelegt hat. Normaleiweiße verwendet man im Bereich des WLAN-Richtfunks heute geschlossene Antennen um solcherlei Ungemach zu vermeiden, aber die haben ein anderes Problem: Sie haben eine große Windlast welche aufwändige und teure Umbaumaßnahmen erfordern würde. Die Gitternetzteile lassen sich im Rahmen der Spezifikationen an alte Antennenmasten schrauben.

Bedingt durch diesen Schnee sind viele Strecken sehr langsam gewesen oder auch ganz runter gefahren. Es war interessant auszuwerten wie sich das ausgewirkt hat. Eine sinnvolle Nutzung des Browsers, wofür auch immer, war nicht mehr möglich. Der Grund dafür ist einfach: Immer mehr Geräte halten mehr oder weniger engen Kontakt mit ihrem Hersteller. So was ist praktisch für Hersteller, damit kann man zum Beispiel die Produktlebenszeit definieren. Selbst Spielzeuge wie die "Stasi Barbie" halten intensiven Kontakt mit ihrer Quelle. Stasi Barbie lädt alles zu "Sprachgehirn" der Puppe im Internet hoch, und verbrauch damit zum Beispiel konstant ein nicht unwesentlich Teil der ohnehin eher dünner ausgelegten Upload Kapazität. Ebenfalls sehr Toxisch sind Downloader welche im Hintergrund mit sehr vielen parallelen TPC/IP Verbindungen große Spiele und ähnliches runter laden.

Und Bots sind sehr viel geduldiger als Menschen. Mit andren Worten: Die Kapazität wurde von Update und Download Prozessen der unterschiedlichsten Couleur aufgefressen, für den eigentlichen Betrieb mit Menschen blieb nichts mehr übrig. Die Anfragen aus dem Kundensupport ließen erkennen, das ein großflächiger mehrtägiger Teilausfall des Internet ebenfalls zu enormen wirtschaftlichen Ausfall nach sich ziehen würde.

Abhilfe könnte eine Labelung des Verkehrs als human nahe Schmalbandübertragung liefern. Technisch müsste dies auf sehr gut geschützten kryptografischen Verfahren beruhen, denn im Internet gibt Leute die ohne Rücksicht auf Verluste nach Vorfahrt auf der Datenautobahn gieren. Selbst der Port des BGP, dem Border Gateway Protokoll welches die Vermittlung der Daten im Internet bewerkstelligt, ist machen Download Programmen nicht heilig. Damit riskiert der Programmierer, hinreichenden Erfolg seiner Anwendung mal vorausgesetzt, den n Zusammenbruch des Internets weil sich die Router nicht mehr schnell genug über Änderungen in der Konfiguration austauschen können.

Ein Kette Digitaler Unterschriften könnte so etwas leisten. Zunächst findet ein Audit statt das Prüft ob eine Software wie ein Browser "nah am Menschen" operiert und Daten sparsam ist, also zum Beispiel in dem die Software keine Videos mit Vorrang herunter lädt und Bilder sowie Flasch nur nach manueller Aufforderung mit Vorrang lädt, automatische Erneuerungen von Webseiten nie mit Vorrang durchführt, und vieles andere Mehr. Dann wird dieser Software ein befristetes Zertifikat ausgestellt, mit dem sie Ihre Vorranganfragen unterzeichnen kann. Diese Unterschrift könnten dann Beispielsweise als zusätzliche HTTP Headerzeile oder in einer TCP Option als Passierschein für Filter genutzt werden welche Reservekapazitäten vor unerwünschter Nutzung frei hält. Schwierig ist, wie man dafür sorgt, das der Private Schlüssel der Software nicht geklaut wird.

Juristen haben bisher im Internet wenig gerissen, so das ein Rechtlicher Schutz nur bedingt was bringen wird. Illegale Videodistributoren dürften sich an diesem neuen Illegal auch nicht wirklich stören. Schon eher Wirksam dürfte es sein, wenn Hersteller von Malware Detektoren Software welche gestohlene Schlüssel verwendet wie Viren diskriminiert. Das würde den Missbrauch vermutlich auf einzelne Rechner zurückdrängen, welche dann per "Statistical Fair Queing" gebremst werden können. Was sich so fatal auswirkt ist ja die Tatsache, das der Hintergrundverkehr wie die kosmische Hintergrundstrahlung aus allen Richtungen kommt.

Bleibt zu klären, ob dies das Internet belastet. Im Normalbetrieb mit vertretbaren Antwortzeiten brauch ein Browser auch für eine Anfrage nach einer HTML Seite keine Vorranganfrage zu stellen. Nur im Wiederholungsfall wegen Zeitüberschreitung wäre es nötig, den Digitalen Passierschein den Anfrage beizulegen.

Lohnt denn der ganze Aufwand? Glasfasern verführen aus Kommerziellen Gründen, die Anbieter dazu die Netze im kleinen Skalen die Netze sternförmig aufzubauen. Physikalischer Leitungsbau ist wegen des hohen Lohnniveaus und der technischen Ausführungsbestimmungen extrem viel teurer als die Nutzung aufwendigerer Peers an den enden von Lichtleitern. Wenn also eine irgendwie geartete Verbindung besteht, ist es in der Regel billiger einen riesigen Umweg zu Routen als nur wenige Kilometer neue Leitung zu verlegen. Zwar sind die Installationen Redundant aufgebaut, in dem Sinne das mehrere Lichtleiter gebündelt werden. Damit werden zum Beispiel Ausfälle einzelner Laserdioden abgefangen. Da diese nur eine begrenzte Lebenszeit haben, ist das auch bitter nötig. Wenn es aber zu ein Bauplanungsfehler kommt, und ein Bagger ein großes Bündel Lichtleiter erwischt oder ein Wichtiger Knoten schlicht z.B. Unfall bedingt abbrennt, dann bleibt, wenn überhaupt, nur sehr wenig Restkapazität zum Beispiel durch Satellitengestützte Anbieter übrig. Hat man so einen Algorithmus nicht, ist ein angeschlagenes Internet ein totes Internet, mit den entsprechenden Wirtschaftlichen Konsequenzen.

15 Februar 2015

Investitionen in den Ausbau von Bahnverkehr von Personen ist raus geschmissenes Geld und sollte sofort Unterbleiben.

Nach dem ich einen Post in meinen Google kreisen von einem Menschen der offensichtlich Hamburger Wähler ist gelesen habe, die Piraten seinen wegen ihres Standbahnkonzeptes nicht wählbar,


bin ich der Sache mal Nachgegangen. Und in der Tat, die Piraten machen in ihrem Wahlprogramm aber komische Sachen:

Stadtbahn
Die Piratenpartei fordert die Wiederaufnahme der Planungen zur Stadtbahn Hamburg, den Bau der Strecke Kellinghusenstraße-Bramfeld zum geplanten Eröffnungstermin 2014 und anschließend den zügigen Weiterbau zum Zielnetz mit 4 Linien bis 2025.


Forderungen an die Vergangenheit? Das kann ja wohl nicht sein. Verschimmelter Punkt vom letzten Wahlprogramm? Versehen? Wie wäre es mit einem Beschluss, Physikalisch nicht oder nicht mehr mögliche Politische Beschlüsse automatisch ihre Gültigkeit verlieren, damit man eine Legitimation hat solche absurden Punkte zu entfernen.

Aber auch Technologie Politisch ist das Eintreten für schienen gebundenen Personenverkehr äußerst Fragwürdig. Investitionen in Verkehrswege sind langfristiger Natur. Es dauert halbe Jahrhunderte bis sich eine derartige Investition bezahlt macht. Da muss die Frage gestellt werden, ob die Bahn im 20 Jahren noch relevant ist.

Die Bahn, so konnte man es bei Stuttgart 21 sehen, gibt immer massig an mit ihren Fahrzeiten. In 8 Min vom Hauptbahnhof zum Flughafen. Wer Stuttgart kennt, der weiß, das es eine tolle Leistung ist! Nur so darf man nicht Rechnen. Die Flieger fliegen nicht nur einmal die Stunde, sondern rund um die Uhr. Man muss warten, und die Geschwindigkeit geht fast vollständig verloren. Tatsächlich sinkt die mittlere Reisezeit um 2,875 auf 31,625 Minuten, was eine lächerlich geringe Verbesserung ist, gemessen an dem Aufwand.

Aber nicht nur das, auch muss man ja erst mal am Hauptbahnhof sein. Das musste ich jetzt selber erleben. Der TÜV hat mich im wegen einer endlos langen Mäkel Liste von meinem alten Auto geschieden. Ich bedauere das, weil es mein erstes Auto war, mit dem ich rund 25 Jahre lang gefahren bin. Ich hatte das Kennzeichen L - SK 27, das aber nicht für L wie Leibzig stand, sondern es stand L wie Lahn. In den 1980ziger Jahren gab es den Versuch die Universitätsstadt Gießen und die Industrie und Goethe Stadt Wetzlar zur Stadt Lahn zusammenzulegen. Das hat nur sehr kurz gehalten, aber seit dem bin ich mit dem L herum gefahren. In letzter Zeit war ich einer der letzten meiner Art. Ich habe schon lange lange kein anderes Auto mit einem L mehr gesehen. Schade, langsam verschwindet der Beweis des Unglaubens der Sozialdemokraten an die Deutsche Einheit aus dem Straßenbild. Zuletzt musste ich beim Wechsel der Versicherung schon LDK-SK 27 im Internet eingeben, damit ich überhaupt ein Angebot bekam, und dann die Versicherung um Manuelle Richtigstellung bitten. Eigentlich müsste ein Waagen mit "L" wie Lahn im Haus der Geschichte stehen. Meinen wollten sie jedenfalls nicht ...


Ich musste also mit anderen Verkehrsträgern potentielle Kaufkandidaten unter den Gebrauchtwaagen ansehen. Das erste was an der Bahn äußert negativ auffiel, das waren die 179, in Worten hundert-neunundsiebzig, Seiten AGB mit Juristentext. Das ist, mit Verlaub eine Zumutung! Alleine die durch zuarbeiten hat mich ein Tag gekostet. Meine Freundin - Sie ist Juradozentin und überzeugte Bahnfahrerin (sic!!) - hat zwar gemosert, aber Vertragsbestandteile sind durch zuarbeiten. Dieser Punkt ist nicht Verhandelbar. Insofern ist das System Bahn schon deshalb verwendbar. Zumal wichtige Passagen schlich unverständlich sind. Beispielsweise die Preisberechnung. Ich habe Mathematik und Physik Diplom, bin aber wegen fehlender Legenden und Dimensionen nicht in der Lage die Preisgestaltung der Bahn nachzuvollziehen.


Das gleiche für Gruppenreisen


Mal ganz abgesehen von diversen juristischen Grausamkeiten wie diese hier ...


Wenn man in einem keinem Ort wohnt und einen anderen kleinen Ort im Nachbarbundesland besuchen will, dann wird das Ganze Ausmaß der Unzulänglichkeit des Systems Bahn schmerzhaft erkennbar. Solche Aktionen, die man mit dem Auto in 4 Stunden erledigen kann, sind mit der Bahn kaum ohne Hotel für die Nacht zu machen. Die ICE's sind zwar super schnell, aber der Bus von Kleinkleckersdorf zum nächsten RE/ICE halt und vom ICE/RE Halt zum Ziehl frisst so viel Zeit das zusammen mit den Diversen Umsteigewartezeiten ganze Tagesexpeditionen heraus kommen.


Der nächste heikle Punkt ist der Erweb der Fahrkarte. Als erstes nervt der Routenplaner der Bahn, der gerne schon mal nur absurd zu nennende Verbindungen konstruiert. Da wird man mit dem Nahverkehrszug in die Gegenrichtung geschickt um dann einen RE zu bekommen, den sonst nur mit einen früheren Nahverkehrszug in Fahrtrichtung bekommen hätte. Letztendlich half nur der Routenplaner von Google und das eingeben von Zwischenstopps.

Lästig ist auch, das man sowohl im Internet als auch an den Fahraktenautomaten - welche meine Freundin als pure Folter empfindet - immer wieder nach allem möglichen Bullfck gefragt wird, anstatt das man in seinem Profil einmal eingeben kann, wie man reisen will ... nein keine Bahncard - auch keine Probebahncard 25 die sich Augenscheinlich schon beim erst mal rechnet weil man sonst nach 3 Monaten automatisch eine Bahncard 25 Kauft. Das man dieses Kündigen muss erfährt man nur in den 179 Seiten AGB Müll ... nein keine Hunde, Katzen oder Flöhe ... und nein auch keine Fahrräder ... und nein, ich brauche auch keine Behindertengerechte Zugverbindung. Dass alles gehört in das Internet Profil, das auch am Fahrkarten Automaten zugänglich sein sollte. Spätestens nachdem man seine Bahncard Nummer eingegeben hat. Allerdings muss man den Bahnmanagern zu gute halten, das sie hier nur Wortgetreu Vorgaben von Eurokraten umgesetzt haben um Streitigkeiten ob Intelligentere Verfahren auch diesen Vorgaben entsprechen aus dem Weg zu gehen.



Hier ist die Politik gefragt, der Bahn rechtssicheren Raum für ein kundenfreundliches Auftreten zu geben. Auch sollte es einen gesammtkontrahierungzwang geben, der es Ermöglicht die Wartezeiten bei Umsteigen für die Unternehmen des öffentlichen Personenverkehr zu einem Kostenfaktor zu machen. Andere wird das nie besser. Jeder Verkehrsträger kann einen km Preis festlegen, aber für jede über 5 Minuten hinausgehende Wartezeit gibt es Abzüge die die beiden Unternehmen welche am Umsteigen beteiligt sind tragen müssen.

Wird ein mit solch gravierenden Mängeln behaftetes Verkehrssystem in 20 Jahren noch eine Rolle Spielen?

Dazu kann man ein ganz klares NEIN feststellen. Autonomes Fahren wird kommen. Die Technik ist an der Schwelle zum Verkauf, in den USA gibt es schon einen Zulassungsverfahren. Seit gewiss, das all die gestressten berufstätigen Frauen welche Kinder hin und her Jonglieren müssen die Technik schnell voran bringen werden, und sich selbst fahrende Vehikel als Familienkutschen besorgen. Wenn die Kinder dann das Alter erreichen, in dem sie den Führerschein machen könnten sind diese Familienkutschen Zehn bis Fünfzehn Jahre alt und werden als billige gebraucht wagen gehandelt. Es ist als sehr unwahrscheinlich zu erachten, das diese Kinder tausende Euros in einen Führerschein und weitere tausende von Euros in die Malus Schadensklassen der Versicherungen investieren werden, nur um auf den gewohnten Komfort des gefahren werden zu verzichten.



Führerschein wird in Zukunft vergleichbar exklusiv sein wie ein Flugschein heute. Nur diejenigen, welche ein besonderes Interesse am selber Fahren haben, werden ihn überhaupt machen wollen. Ob sie das dann überhaupt noch dürfen wird sich Zeigen. Fahrspaß und STVO sind zwei Dinge, die sich über weite Strecken ausschließen. Wir blicken heute mit Gruseln auf die barbarischen Zeiten des Römischen Imperium zurück, in der Menschen nur zu Unterhaltungszwecken im Kolosseum und andren Orts ihr Leben ließen. Es ist anzunehmen, das die Menschen über den Blutzoll der Mobilität in zukünftigen Jahrhunderten ähnlich denken werden. Ein verbot des selber Lenkens auf öffentlichen Straßen wird sicher kommen, mit ein bisschen Glück werde ich es noch erleben. Zumal Computer wegen der deutlich erhöhten Reaktionszeit die Autos viel enger auffahren lassen können. Das Spart Unmengen an Treibstoff und Straßenraum, so das neu bauten von Straßen vermutlich für immer entfallen können. Natürlich kann das alles aber nur kommen, wenn es den Herstellern gelingt, eingriffe in die Fahrzeugelektroik welche es in der Vergangenheit wahrscheinlich schon gegen hat zu verhindern, mit der missliebige Personen von interessierter Seite unauffällig getötet werden können.

Auch der heutige Trend zum Sharing statt zum Besitz wird mit Autonom fahrenden Fahrzeugen erst zum durchstarter, und zwar auch auf dem Land. Wenn ein Autonomes Fahrzeug 5km Anfahrt hat, dann vergehen vom click auf die Smartphoneapp bis zum Einsteigen wenige Minuten. Meist wird das Auto vor der Tür warten bis man den Mantel und die Schuche angezogen hat und die Treppe zum Hauseingang runtergegangen ist.

Für eine Partei die sich der Moderation der technischen Entwicklung verschrieben hat ist also ein "abgelegtes Stadtbahnkonzept der Volksparteien" nichts anderes als ein Epicfail und ein dreifach donnerndes Hellau. IT Sicherheit in den KFZ Assistenzsystemen müsste das Thema sein, die Führerscheinprüfung für einen Computer, Haftungsfragen für Autonomobile. Gelder für die Bahn dürfte es nur noch im Zusammenhang mit Frachtverkehr geben und natürlich um die Sicherheit bestehender Anlagen für ihre Restlaufzeit zu gewährleisten. Aber der Super-BER mit Namen Stuttgart 21 und viele andere am Personenverkehr orientierte Baumaßnahmen sind minimalinvasiev abzuwickeln oder für die Optimierung in Hinblick auf Fracht Umzuwidmen. Sollte der Wähler die Piraten heute wiegen und für zu leicht befinden, so kann ich das bei allem Schmerz trotzdem gut verstehen.


28 Dezember 2014

Von dem jetzt vorgestellten Verfahren des SS7 Man in the Middle Telefon Abhörens wird vermutlich im riesigen Ausmaß Gebrauch gemacht.

Wie ich hier schon ab und an referiert habe, bin ich der Web Admin der gesponserten Seite usenet-replayer. Wegen der Kosten hole ich mein Internet im Wege einer WLAN Strecke selbst bei einem lokalen Internetprovider in der nächsten größeren Stadt ab. Damit die öffentlichen WLAN Frequenzen nicht durch eine Bürgerinitive ebenfalls mit Beschlag belegt werden, biete ich seit dem EU Bedingten Wegfall der Lizenzpflicht für Telekommunikationsanbieter für meine Mitbewohner im Ort Internet über meine Geräte an. Aus diesem Grund stehe ich auch auf der Liste der Internetprovider der Bundesnetzagentur.

Dank Herrn Snowden, den unsere Amerika unterwürfige Regierung partout nicht als Zeugen im zuständigen Parlamentsausschuss hören will, weiß ich das ich was Abhören und unterwandern meiner Geräte angeht extrem Aufpassen muss, denn die NASA hat automatisierte Verfahren für interessante Zielgruppen entwickelt.

Am 2 Oktober hat eine Freundin von mir ein Ernsthaftes gesundheitliches Problem gehabt. Es war so schwerwiegend, das ich einen Notruf absetzen musste. Das Problem war etwas Komplexer, so das verschiedene Einsatzkräfte nötig wahren. Zu meinem Erstaunen hat mich die Einsatzleitung nicht nur nach meinen Personalien sondern auch nach meiner Telefonnummer gefragt. Das Provider kenne ich natürlich das TKG, und da steht in §108 folgendes Drin:

(1) Wer öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste für das Führen von ausgehenden Inlandsgesprächen zu einer oder mehreren Nummern des nationalen Telefonnummernplanes bereitstellt, hat Vorkehrungen zu treffen, damit Endnutzern unentgeltliche Verbindungen möglich sind, die entweder durch die Wahl der europaeinheitlichen Notrufnummer 112 oder der zusätzlichen nationalen Notrufnummer 110 oder durch das Aussenden entsprechender Signalisierungen eingeleitet werden (Notrufverbindungen). Wer derartige öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, den Zugang zu solchen Diensten ermöglicht oder Telekommunikationsnetze betreibt, die für diese Dienste einschließlich der Durchleitung von Anrufen genutzt werden, hat gemäß Satz 4 sicherzustellen oder im notwendigen Umfang daran mitzuwirken, dass Notrufverbindungen unverzüglich zu der örtlich zuständigen Notrufabfragestelle hergestellt werden, und er hat alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit Notrufverbindungen jederzeit möglich sind. Die Diensteanbieter nach den Sätzen 1 und 2 haben gemäß Satz 6 sicherzustellen, dass der Notrufabfragestelle auch Folgendes mit der Notrufverbindung übermittelt wird:

  1. die Rufnummer des Anschlusses, von dem die Notrufverbindung ausgeht, und
  2. die Daten, die zur Ermittlung des Standortes erforderlich sind, von dem die Notrufverbindung ausgeht.


Das hat aber nicht Funktioniert, und das obwohl ich ansonsten jedem den ich Anrufe defaultmäßig meine Nummer Signalisieren lasse. Deswegen kam mir die Frage des Operators nach meiner Nummer gleich komisch vor. Auf mein späteres nach hacken noch innerhalb des Gesprächs bestätigte mir die Person am anderen Ende der Leitung, das als Nummer nur 999999... angezeigt wird. Ich habe mich daraufhin an die Bundesnetzagentur gewandt, weil für mich das ganze Szenario nur den Schluss zuließ, das sich jemand im Wege eines Man in the Middle Angriff in die Leitung gequetscht hat. Denn das hätte zur Folge, das mein Angreifer ein Problem hat, wenn er versucht meinen Notruf zuzustellen. Dann die Engmaschige überwachung der Quelle könnte ihn verraten. Normale Absender können ja ... das weiß man von den SMS aus dem Internet ... gefälscht werden.

Die Bundesnetzagentur bestätigte mir, das sie des öfteren von so einem Fehler gehört hat. Sie wollte genauere Daten haben, die ich auch liefern konnte, weil in meinem Nokia N900 der syslog läuft, den ich zur Qualitätssicherung brauche. Hier die Nachfrage der Bundesnetzagentur zu dem Problem. Da jetzt herausgekommen ist, das ein Man in the Middle Angriff aus der Ferne so wie ich mir das als Erklärung vorgestellt habe, ganz einfach möglich ist, halte ich es für Oportun und Notwendig, den Vorgang zu publizieren. Zumal die Antwort Nahe legt, das der Kreis der Betroffenen riesig ist. Wie groß ist das Verhältnis zwischen Notrufen und normalen Telefonaten? Denn sonst wäre die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering, das ein Notruf von einem von einer solchen Umleitung betroffenen getätigt wird. Schützenswerte Daten habe ich durch xxx ersetzt.

On 10/06/2014 04:10 PM, Information.NOTRUFE@BNetzA.DE wrote:
Guten Tag, Herr Hofmann

Sehr geehrter Herr xxxxx,

Sie schildern unten einen interessanten Fehler,
Wenn es denn ein Fehler ist ... und nicht einer der im Wege einer Man in the Middle Attake abhört und den Notruf wegen der besonderen Funktionen die sich aus der Existenz des § 108 TKG nicht den Absender nicht facken kann ...

Wenn die so was machen, dann werden Sie es in Massen machen, und da kann dann auch immer mal ein Notruf dazwischen sein.
auf den ich schon seit Monaten warte ??
Wie muss ich das verstehen?
Es ist bekannt das so was ab und zu passiert ... aber nicht warum?
und dem ich gerne nachgehen möchte. Dazu brauche ich noch einige Infos von Ihnen:

(1) ich lese unten, dass der Notruf am Do., 02.10.2014, morgens stattfand. Können Sie die Uhrzeit bitte genauer angeben?
Das waren 2 Notrufe. Der zweite ist noch in meinem Log 11:44 gespeichert. Ich habe da nachfragen wollen wo die den Bleiben, weil die Situation weiter eskaliert ist. Mitten im Gespräch hat dann die Polizei geklingelt. Nur von dem Gespräch davor weiß ich sicher, das die Nummer nicht zugestellt wurde.


Aber hey wofür gibt es Logfiles

Erster Call 11:02:49 - 11:09:30
Zweiter Call 11:44:02 - 11:46:33

Ich habe die Zeit in der Wohnung meiner Freundin getestet, und die Zeit ist OK. Sollte auch am 2 Okt so gewesen sein ...
Kommt ja auch aus dem WLAN

(2) wo genau befanden Sie sich, als Sie den Notruf absetzten? Geben Sie bitte die Anschrift (PLZ, Ort, Straße, HausNr) oder die GeoKoordinate möglichst genau an.
xxxxstrasse x
35614 Asslar
Berghausen
50,587xxx° Nördlicher Breite
8,423xxx° Östlicher Länge
1 Stock.

Quelle Google Earth ...

(3) welchen Notdienst wollten Sie erreichen? 110 od. 112?
112
(4) welche Handy-Type haben Sie für den Notruf genutzt? Geben Sie bitte Hersteller und Modell – am besten gleich die Webseite mit der Bedienungsanleitung – an.
Nokia N900 mit Developperkernel (!!)

Ich habe aus dem Logsystem alle Einträge des Handys in eine Datei überspielt ... sowohl vom Bootvorgang (Versionsnummern von Programmen und Kern) als auch von der Stunde mit den Beiden Notrufen. Das das ein Developerkern ist, steht da eine menge drin. Allerdings bin nur bereit den Verschlüsselt rauszugeben. Dazu brauche ich eine Signierte E-Mail (PGP oder PKCS7) mit der ich eine verschlüsselte Email erzeugen kann. Da brauche ich eine Geheimhaltungszusage. Wenn so ein Ding in die Fänge der NSA oder der Briten kommt, werde ich die nie wieder los, weil die jedes noch so fies von ihnen vergrabene Loch erkennen können.

Auf der anderen Seite müsste doch das Handy völlig egal sein, weil die doch über die Nummer auf der Chipkarte identifizieren und die dann in die eigentliche Telefonummer im Netz gewandelt wird. Und das funktioniert bestens, meine Nummer wird bei regulären Anrufen immer weitergeben.


Das Anzeigen der 9999999 deutet darauf hin, dass sich Ihr Telefondienstanbieter vergeblich bemüht hat, die Telefonnummer Ihres Anschlusses herauszufinden. Vor der Entscheidung stehend, ob er Ihren Notruf nun zurückweisen soll, weil er der Leitstelle keine Rufnummer des Anrufers übermitteln kann, oder ob er eine Dummy-Nummer übermitteln soll, hat er sich vorgabegerecht für letzteres entschieden. Das kann bei Telefonaten über IP-Anschlüsse vorkommen. Daher also noch ein paar Fragen dazu:

(5) Welchen Telefondienstanbieter haben Sie für den Notruf in Anspruch genommen?

Ganz mormal GSM mit meiner Karte von O2
Das dies der Fall war geht auch aus dem Log hervor.
(6a) Haben Sie einen LTE-Vertrag und
Ja
(6b) nutzen Sie LTE – gleichgültig ob für Daten oder Sprache?
Noch gar nicht, meine LTE Karte liegt noch verschlossen im Schreibtisch. Habe sie mir Besorgt, om auf einem Piratenparteitag Netz zu bekommen. Mit UMTS ist man da auf verlorenem Posten, weil diese Netze kollabieren Gedacht ist das Teil für so ein Tragbares WLAN Hotspot Teil. Die Handys haben ganz normale UMTS Karten
(7a) Befanden Sie sich zum Zeitpunkt des Notrufs in der Umgebung eines WLAN-Netzzugangs und
Ja
(7b) benutzen Sie den WLAN-/IP-Netzzugang gelegentlich oder häufig zum telefonieren?
Ist Konfiguriert nutze ich aber selten, meist zum Testen.
(7c) Welchen Anbieter nutzen Sie dann?
Sipgate tel:+496443xxxxxx
(7d) Bucht sich Ihr Handy beim Eintritt in die WLAN-Zone automatisch aus dem O2-Netz aus und in das WLAN ein?
Was Daten angeht ja ... was Telephon angeht nicht.

Sie können Ihre Antworten der Einfachheit halber gleich hinter meine Fragen eintragen. Wenn Sie eine Antwort nicht wissen, dann antworten Sie bitte mit ein paar Strichen. Wenn Sie unsicher sind, dann schreiben Sie das bitte dazu.
Anzumerken ist noch, das ich mit meinem Provider bei meiner Freundin immer wieder Stress mit der Verbindungsqualität habe.
Das Internet ist so mies, das ich es als Interventionsverbindung für Notfälle kaum Nutzen kann ... ich bekommen ständig time outs bei meinem VPN
und UMTS geht schon gar nicht ... und das obwohl ich nur läppische 4xx Meter Luft Linie von einem funktionierenden UMTS Sendemast entfernt bin.
In meinem Büro und bei meine Eltern funktioniert der gleiche Mast absolut ohne jede Probleme.
Keine Ahnung was die da verbrochen haben ...
Ihre Angaben dienen der Fehlereingrenzung, ohne sie brauche ich erst gar nicht an O2 oder vielleicht einen anderen Telefondienstanbieter heranzutreten. Wenn Ihre Infos nicht ausreichen, melde ich mich nochmal.
So mehr kann man kaum an Dokumentation zu dem Problem zusammentragen ...


Bitte Teilen Sie mir mit was da Raus gekommen ist. Wenn der CALL z.B. andere Telefonfirmen als O2 bei der Polizei aufgeschlagen ist, dann will ich das Wissen um Anzeige wegen Verletzung des Telekommunikationsgeheimnisses stellen zu können.

Hans Carlos Hofmann

Vielen Dank im voraus für Ihre Kooperation
xxxxxxxx xxxxx
BNetzA Referat 425
Canisiusstr. 21
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Tel.: 06131 18 xxxx
Fax: 06131 18 xxxx