12 Juli 2009

Virtuelle Wahlkreise als Vehikel für neue Ideen und Lösungen

Wie kommt ein gesellschaftlicher Kompromiss zustande? Das ist ein der fundamentalsten Frage in einer Demokratie. Wenn sich Bürger mit speziellen Interessen zu Parteien mit engem programmatisches Spektrum zusammenfinden, dann führt das zu einer Inflation der Parteien. Dann wird die Konsensbildung vom Bürger zum Verhandlungstisch der Koalitionsregierung verlagert, was die Sache nicht einfacher macht und letztendlich zum Scheitern führen kann, wie die Weimarer Republik bewiesen hat. Aus diesem Grunde wurde in unserer Verfassung die 5% Klausel eingeführt. Diese Klausel hat dazu geführt, das in laufe von rund 60 Jahren nur 2 Zugänge bei 6 Abgängen in der Parteienlandschaft gab, wovon ein Zugang noch ein Import durch den Beitritt der DDR wahr.

Gute Politik sollte die Chancen eines Landes in der Zukunft waren und verbessern. Das Problem ist nur, das dies meist technologische Fragen sind die nur von sehr wenigen Menschen, auch innerhalb einer Partei, wahrgenommen werden, so das diese in aller Regel nicht adäquat behandelt werden können. In einem System, wie dem amerikanischen, wo sich jeder mit genügend Ausdauer und Charisma über das System der Vorwahlen für dir Staatsführung qualifizieren kann, besteht durch die Amtszeitbegrenzung alle 8 Jahre die Chance das neue Themen eine Zentrale Priorität bekommen. Man kann das sehr schön an Obama und dem CO2-Ausstoß nachvollziehen, wenngleich diese Politik wende suboptimal Spät erfolgt ist. Hier erfolgt die Konsensbildung auf Basis der Auswahl einer einzigen Person auf begrenzte Zeit.


Sowohl das Auftauchen der Grünen als auch der jetzige Zulauf zur Piratenpartei erklären nicht einer unmittelbaren Notwendigkeit einer neuen Partei, sondern vielmehr mit eklatanten Fehlleistungen der vorhandenen Parteien. Die in den 1980ziger Jahren die wiederholten Versäumnisse was den Umweltschutz angeht wie z.B. FCKW und Ozonloch, Sauerer Regen, Defizite bei den Sicherheitsauflagen für die Kernenergiegewinnung wie das zu akzeptierende Super-Gau-Restrisiko führten zur Etablierung der grünen Partei. Heute ist es der Umgang mit der digitalen Technik, der die Leute bewegt, eine neue Partei zu etablieren. Da der Umgang mit diesem Thema so gut wie jeden betrifft der nicht schon pensioniert ist, besteht hier in der Tat die Chance, eine neue Partei zu etablieren. Die Fehlleistung in diesem Themenkontext sind mannigfaltig. Von China Lernen heißt es da von Seiten der etablierten, und in China sollen nach Regierungsmeinung derweil Rechner per Gesetz nur noch mit spezieller Regierungsoftware ausgeliefert werden! Das bedeutet im Endeffekt nicht mehr und nicht weniger, als das ausgewählte Leute aus dem Regierungsapart jedem Bürger an seinem Computer unangemeldet und ohne das der was mitbekommt überwachen können. Bei uns will man was Ähnliches unter dem Begriff der Onlinedurchsuchung etablieren, man hat sich nur noch nicht getraut vorzuschreiben, das jeder Bürgern den Bundestrojaner zu haben hat. Aber schon die Webseite Elster, mit der man seine Steuerklärung online abgeben kann, fordert zu ihrem Funktionieren routinemäßig Zugriffsrechte auf die Festplatte des Steuerpflichtigen. In Falle von Unternehmenssteuern ist sogar schon ein wohlfundierter Antrag nötig, um von der Eigentlich vorgesehen Pflicht Elster zu benutzen, entbunden zu werden. Nötig ist das nicht, bei einer Onlinebank muss keine Applikation lokal gestartet werden!

Die 5% Hürde wirk auf zweierlei weiße: Zum einen werden Splittergruppen aus dem Parlament ferngehalten, so das nur noch eine sehr überschaubare Zahl von Gruppen sich für eine Regierungsbildung einigen muss. Zum anderen führt sie aber auch zu sowas wie einer vorauseilenden freiwilligen Zensur, weil die Publizistik Parteien und Ihre Themen die nicht im Parlament vertreten sind, meist komplett ignoriert - oder haben sie was über z.B: die Tierschutzpartei gehört oder gelesen? Obschon das die Sensibilität der etablierten Parteien für Themen die Menschen wichtig sind erhöhen würde, unterbleibt eine adäquate Berichterstattung. Der eine Grund dafür ist, das ein wesentlicher Teil der Publizistik in Form des öffentlich rechtlichen Rundfunks in mittelbarer Täterschaft, obschon es dafür keinen Grund mehr gibt, von den etablierten Parteien in Form von Rundfunkgebühren finanziert wird. Der andere ist, das man damit ein elegantes KO Kriterium hat, sich nicht mit dem unangenehmen braunen Sumpf auseinandersetzen zu müssen. Die Themen der Splitterparteien bekommen erst dann breite Publikumswirkung, wenn was gravierendes Passiert, wie der Supergau von Tschornobyl oder die Verurteilung eines Internetaktivisten mit technisch falscher Begründung durch ein befangenes schwedisches Gericht.

Wie könnte man diesen Misständen abhelfen? Ich denke, es wäre an der Zeit darüber nachzudenken, ob es noch Zeitgemäß ist Wahlkreise geografisch zu schneiden. Das war früher, als Transporte nur begrenzt zur Verfügung standen, ein Probates mittel, Menschen mit ähnlichen Interessen in Form eines Direktmandates einen gemeinsamen Vertreter im Parlament zukommen zu lassen. Wie alle assoziieren noch Heute z.B. Pfortsheim -> Schmuck, Solingen -> Messer, Wolfsburg -> VW, ... aber das trifft eigentlich immer weniger zu. Ein technisches Anliegen, so meine Erfahrung, wird von den meisten Direktkandidaten nicht verstanden oder für politisch wenig relevant gehalten. Ich könnte mir Vorstellen, das Wahlkreise nach Berufen und Problemstellungen erheblich mehr Kompetenz ins Parlament transportieren würde, was zum Beispiel den endlosen und fruchtlosen Gesundheitsreformen endlich mal auf die Sprünge helfen könnte, wenn z.B. eine angemessene Zahl von Abgeordneten als Ärtzte, Schwestern und Patienten im Parlament aus erster Hand wüssten, wovon Sie reden! Parteien hätten eine Vorgabe, welche Themen für die Bürger von primärer Bedeutung sind, und könnten sich diesen Themen sowohl inhaltlich als auch personell stellen. Konkret stelle ich mir das so vor: Wahlberechtigte können sich durch Unterschrift zu einer Gruppe zusammenfinden, die wenn sie eine Ausreichende Anzahl von Anhängern hat, einen oder mehrere Wahlkreise zugesprochen bekommt. Die entsprechende Zahl von Wahlberechtigten kann dann über diesen Wahlkreise per Briefwahl votieren, der Rest der Wahlberechtigten wird dann wir bisher räumlich auf dann grössere Wahlkreise aufgeteilt.

Aber fürs erste muss man mit der vorhandenen Realität leben, werden die etablierten Parteien doch kaum die nötige Reformkraft aufbringen!

09 Juli 2009

Welchen Einfluss könnte und würde die Piratenpartei nehmen, wenn Sie dauerhaft den Einzug in den Bundestag schafft

Die Piraten Partei, gegründet von jungen Menschen, die mit der Technologie der Computer aufgewachsen sind, hat zurzeit massiven Zulauf von naturgemäß junge Menschen.

Die Partei macht zur Zeit mit Themen Mobil, die diese Menschen primär interessieren wie zum Beispiel die Achtung des Grundgesetzlich garantierten Zensurverbot. Auch Themen der Grünen wie regenerative und umweltfreundliche Energietechnologie, der zweitjüngsten Partei im Bundestag, finden im Wiki der Partei auch ihren Niederschlag.

Richtig Spannend wird es aber, wenn man sich die demographische Zusammensetzung der Partei vor Augen hält. Es wurden, z.B. in Form der Kohlesubventionierung, und werden, z.B. in Form der Abwrackprämie, Unmengen von Staatsgelder die der Staat gar nicht hat in zum Teil völlig veraltete Technologien. Das sind zwei Gründe, der junge Menschen auf lange Sicht eigentlich genauso auf die Palme bringen müssten, wie die aktuellen Themen der Piratenpartei.

Ein noch viel krasserer Fauxpas gegenüber jungen Menschen ist das sogenannte Rentensicherungsgesetz, mit dem eine der Formel des Generationenvertrag folgende negative Rentenanpassung ausgesetzt wird, bis die Formelgemäßen Leistungen einen potentiell nötigen Kredit getilgt haben. Dieses Wahlgeschenk geht davon aus, das ein Abschwung eine kurze vorübergehende Irritation ist.

Was aber, wenn eine aus Sicht der Klimapolitik nötige 80% Reduktion des CO2 im Zusammenspiel mit der dummen Atomphobie der Grünen und ihrer Überteuerten Alternativen eine massive Energiepolitische Schieflage produzieren, die einen langanhaltenden Rücklauf der Wirtschaftstätigkeit nach sich zieht? Ohne Energie kann man, im wahrsten Sinne des Wortes, nichts bewegen! Dazu kommt dann noch die heftige Konkurrenz durch die neuen Schwellenländer wie China, Indien und Malaysia.

Dann lassen die demographische Entwicklung, welche direkte Folge einer völlig verfehlte Familienpolitik mit einer grenzenlosen Erosion der Ehe ist, und diese neue Regelung die Situation des Rentensystem völlig aus den Ruder laufen. Dazu kommt dann ein völlig Überschuldeter Staat. Dann die Staatsschuld wird gemessen in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Wenn das kollabiert, explodiert die Staatsschuld, das Rating fällt und die Zinslast steigt ganz von selbst enorm an.

Fazit: Es bedarf nicht nur wegen des Internets einer neuen Partei, es bedarf einer Partei, welche die vitalen Interessen der jungen Menschen in diesem Land energisch gegen des Establishment verteidigt. Das passiert hoffentlich durch Wirtschaftswachstum und nicht durch Verteilungskampf zwischen den Generationen. Klar ist, das durch die Beschlüsse der Vergangenheit unsere Gesellschaft auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist. Es sind die jungen Meschen, die mit den Beschlüssen von Heute noch sehr lange werden Leben müssen. Die Grünen haben mit ihrer primären Fixierung auf die Interessen der Natur leider die Chance vertan, auf diesen Wege zu einer großen Partei zu werden, den Politik muß sich auch Gedanken darüber machen, das sich die Menschen den normales Leben leisten können. Außerdem muss umzuverteilenden Sozialprodukt auch erst mal erwirtschaftet werden.

05 Juli 2009

Eine Online Partei braucht auch eine Online Architektur!

Ich folge gerade im Videostream dem Bundesparteitag der Piratenpartei. Ich denke, es zeigt sich, warum die alten Parteien so verkrustet sind. Es Mangelt vermutlich dem einzelnen Mitgliedern der anderen Parteien nicht an Phantasie, sondern es ist ein, zum Teil per Gesetz festgelegtes, konstitutionelles Problem.

Man sollte für eine Onlinepartei eine strukturierte Form der Politischen Meinungsbildung herstellen, so das diese Unabhängig von Parteitagen kontinuierlich stattfinden kann. Konkret denke ich dabei an eine Erweiterung der Wiki Software. Beginnend von der Einstellung eines Themas, der strukturellen Zusammenführung ähnlicher Beiträge die sich auf das selbe Thema beziehen und konkurierende Vorschläge sind bis hin zu einem in der Satzung verankerten qualifizierten Onlinevoting, welches den gesetzlichen Auflagen an innerparteilichen Demokratie erfüllt, um diese dann zu offiziellen Statements zu machen. Vermutlich am besten mit zwei Stufen wie bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich.

Dann könnte man, solange das aus gesetzlichen Gründen nicht anderes geht, einen Parteitag auf formale Entschließungen und Personalfragen reduzieren. Für eine Inhaltliche Diskussion ist nun mal Zeit nötig, weil man gegebenenfalls auch was nachlesen oder auch einfach mal nur darüber Nachdenken! Ein Parteitag, so mein Eindruck, scheint mir dafür recht wenig geeignet. Irgendwelche Anträge von irgendwelchem Führungspersonal geht bei solchen Aufläufen einfach viel besser!

03 Juli 2009

Die politische Stimmung im Internet


















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Tja Zensursula, es sieht so aus, als ob du der Bundesrepublik Deutschland eine neue Partei gescheckt hast!

30 Juni 2009

Das Rätsel um die "Kalte Fusion" und eine mögliche Lösung

Eigentlich wollte ich nur am energiepolitischen Konzept der Piratenpartei mitarbeiten, und habe mir zu diesem Zweck nochmals alle Energie liefernden Prozesse angesehen. Diese braucht mann, weil die Vorschläge der Grünen Partei sich allesamt auf des einsammeln in der Natur vorkommenden Energieströme beziehen. Lediglich Wasserkraft und Solarthermische Kraftwerke verfügen über ein begrenztes Vermögen, Energie geregelt abzugeben, wenn Sie gebraucht wird. Dabei habe ich auch die Kalten Fusion gegoogeld.

Bei der Kalten Fusion im Palladium handelt es sich um die Behauptung von M. Fleischmann und S. Pons, das man ein Stück Palladium Metall elektrochemisch so stark mit Deuterium beladen könne, das sich im Inneren des Metalls zwei Deuterium Kerne unter Energiefreisetzung zu einem Helium 3 und einem Neutron umsetzen. Dieses Behauptung ging 1989 um die Welt, konnten dann aber nicht man mehr von den beiden Autoren reproduziert werden. Was ich damals nicht wusste, das Bereits 1926 einen bericht von Fritz Paneth gab, der das Entstehen von Helium in Wasserstoff beladenen Palladium beobachtet haben will.

Auch nach 1989 wurden immer wider mal solche Beobachtung gemacht, konnten dann aber nie wirklich reproduziert werden. Zuletzt wurde so was von Yoshiaki Arata im Mai 2008 in einem Presse Kolloquium vorgeführt, ohne dafür aber eine Theorie vorweißen zu Können. Denn Elektronen sind wegen ihres geringen Gewichts und der quantenmechanischen Gesetze über ein so großes Raumgebiet verteilt, das Sie nicht geeignet sind, die elektrostatische Abstoßung der Deuterium Kerne abzuschirmen, und so die Fusion zu ermöglichen. Auch dann nicht, wenn es sehr viele von Ihnen in der Umgebung gibt, wie im Palladium Metall.

Ganz anderes sieht das mit den Myonen aus. Myonen sind Verwandte des Elektrons, nur das sie viel Schwerer sind. Sie sind 206.6 mal so schwer wie ein Elektron, und können sich deshalb auf eine weit engeres Raumgebiet zurückziehen als Elektronen. Die sind in der Lage, Deuterium zu Helium 3 fusionieren. Dieses wurde 1948 von Andrei Sacharow vorhergesagt und in der Folge auch bestätigt. Es gibt nur einen winzigen Hacken: In der Zeit von 2,2µs sind die hälfte von Ihnen zu einem Elektronen, ein Myonneutrino und ein Antielektronneutrino zefallen. Zwar läuft die Fussiongeschwindigkeit so schnell ab, das mehr Energie erzeugt werden könnte als zu Herstellung eines Myons gebraucht würde, aber bei einem geringen Teil der Reaktionen bleibt das Myon an dem entstehenden Helium kleben, so das im Mittel nur ca 167 Reaktionen stattfinden. Zu wenig, um einen Gewinn daraus zu schöpfen.

Myonen kommen, aufgrund der Höhenstrahlung, natürlich vor. Jeder Quadratzentimeter auf Meereshöhe wird im Mittel alle 220 Sekunden von einem negativ geladenen Myon, µ-, Teilchen getroffen. Da schnelle Myonen Materie gut penetrieren, würde nur ein sehr geringer Anteil dieser Myonen in der Probe verbleiben. Was wären, wenn auch für die Fusion im Palladium die Anwesenheit mindestens eines Myons gebraucht würde? Dann wäre der Ausgang des Experiments von Zufall abhängig, und zwar so, das es nur sehr selten Funktionieren würde. Das würde insofern mit den beständigen gelegentlichen Beobachtungen welche sich dann aber nicht wiederholen lassen zusammenpassen.

Wenn ein Myon eine Bindung mit schweren Atom, wie zum beispiel Kupfer, eingeht, wird es sehr nahe an den Kern gezogen. Aufgrund seiner sehr viel grösseren Ruhemasse steht dann aber sehr viel Energie für Reaktionen mit dem Kern zur Verfügung, weil ja, nach Einsteins berühmter Formel, Energie gleich Masse mal dem Quadrant der Lichtgeschwindigkeit ist. E = m c2. So zerfällt ein Myon im Kupfer mit einer Halbwertszeit von 0.163 µs, also rund 13.5 mal schneller!

Kling nicht wirklich aussichtsreich, aber: Ein blick in die Nuklidkarte zeigt eine interessante Anomalie. Während es vom Palladium 6 verschiedene stabiele Isotope, 102Pd, 104Pd, 105Pd, 106Pd, 108Pd und 110Pd gibt, ist das Vorgänger Element Rhodium nur mit einem stabiels Isotop, das 103Rh. Das ist Interesannt, den bei einem Einfang eines µ- durh ein 110Pd ensteht 110Rh, das ganze 7 Neutronen mehr hat als das stabiele 103Rh, was bedeutet, das vom Energieniveau deutlich über dem des stabilen 110Pd liegen dürfte. Ein blick in den Zerfallscharts zeigt, das 110Rh 5400 keV über 110Pd liegt. Die spanende Frage ist nun, reicht das, um einen Einfang eines Myon durch 110Pd zu verhindern.

Das Myon hat eine Ruhemasse, das heißt nach Einstein, eine Ruheenergie von 105600 keV. Davon geht die bei der Bindung des Myons an den Palladium Kern 110Pd freiwerde Energie ab. Die Bindungsenergie eines Elektrons in der K Schale des Palladium beträgt 24,35 keV. Daraus folgt, das die Bindungsenergie eines Myons nach dem Borschen Atommodell, das in die K Schale gefallen ist, 206.6 * 24,35 keV = 5030,71 keV; Foglich verbleiben 95169 keV die für den Zerfall zur Verfügung stehen.

Wenn ein Myon sich in einem 1S Orbital befindet, das sich zu einem nicht zu vernachlässigen Anteil im Inneren des Atomkerns aufhält, dann reduziert es die im Kern vorhandenen Abstoßung der Protonen, so das sich die Bindungsenergie vergrößert. Nach dem Tröpfchenmodell wird für die Columbenergie 600keV * Z2 * A-1/3 in Ansatz gebracht. Für 110Pd, Ordnungszahl 46, ergibt sich daraus 264973 keV. Reduziert sich Z durch Abschirmung um 1/10 e, so erechnet sich 263822 keV, so das durch Vergrößerung der Bindungsenergie im Kern, durch den Myonenzerfall 94018 keV frei werden. Beim Kupfer ist dieser Wert grösser, weil sowohl die Columbenergie im Kern geringer ist, als auch die Bindungsenergie des Myons als auch die Energiestufe zum Kern nach dem Myonen Einfang, so das die Halbwertszeit im Palladium, trotz nicht ganz doppelter Zahl zur Reaktion zur Verfügung stehender Protonen die des Kupfers nicht wesentlich unterschreiten sollte.

Das Myon im 1S Orbital könnte den Deuteriumkern durch Abschirmung in die Nähe des 110Pd bringen. Das 112Ag liegt mit 4000 keV energetisch deutlich über dem Boden des Tals der Stabilität, so das das Deuterium nicht einfach in den Atomkern einverleibt werden kann. Es muss also in Kernnähe verbleiben, so das bei der Myonenkatalsierten Fusion mit einem anderen Deuterium ein Rückstoßpartner vorhanden ist. Das ist in sofern wichtig, als das normalerweise aus 2 Deuterium Kernen ein temporärer Helium 4 Kern gebildet wird, der dann ein Neutron und ein Helium 3 zerfällt. Der Zustand des Helium 4 würde erheblich mehr Energie liefern, jedoch werden bei der Fusion im Freien Raum zwei Reaktionsprodukte gebraucht, um dem Impuls- und Energieerhaltungssatz zu genügen. Bei einer Reaktion in der Nähe eines Palladium Kerns könnte dieser als Rückstoßfänger dienen.

Das hätte einige sehr wichtige Konsequenzen: (1) Es enstehen keine Neutronen. Das ist in sofern wichtig, als das Neutronen die Pest der Kernenergie sind. Sie machen annähernd alles mit dem Sie in Berührung kommen durch Kernreaktionen Radioaktiv. Da sie elektrisch neutral sind, können Sie besonders gut in Atomkerne eindringen, und diese entsprechend verändern. Es würde sich um eine absolut Saubere form der Kernenergie handeln. (2) Es würde erklären, warum keine Neutronen bei den Experimenten zur Kalten Fusion gefunden wurden. Einfach deshalb, weil es einfach keine Gibt!

Wenn aber schon das optimale Experiment in dem Aufbau von Andrei Sacharow nicht genug Energie liefert, um mindestens ein neues Myon herzustellen, warum sollten einzelne Myonen im Palladium so viel mehr bewirken, so sie doch 20 Mal so schnell zerfallen. Wenn ich davon ausgehe, das das Myon primär an das Palladium gebunden ist, so würde aber die finale Bindung des Myons an das entstehende Reaktionsprodukt 4He verhindert, welche in dem von Andrei Sacharow vorgeschlagenen Szenario die Energie ausbeute limitiert. Wenn die Palladium Kerne oder zumindest einzelne Isotope den Rückstoß des mit der freiwerdenden Fusionsenergie beschleunigten 4He aufnimmt, dann würden diese selbst in eine nicht unerhebliche Bewegung graten, so das die Kombination 110Pd + µ- in kurzer Zeit auch etliche Deuterium Kerne treffen würde, an denen das Myon seine katalytische Wirkung entfalten kann und wie eine pico-Atombombe wirkt, die zu klein ist um eine nach außen wahrnehmbare Explosion zu erzeugen, aber Genug Energie freisetzt, um eine makroskopische Wirkung zu haben.

In Anbetracht der möglichen wirtschaftlichen Tragweite des Phänomens sollte man mal zwischen zwei Versuchen einen mit Deuterium beladenen Block aus Palladium vorsichtig in den kalten Myonen strahl des psi bringen und nachsehen ob der von etlichen Menschen beschriebene spukhafte Effekt dadurch nicht deutlich und reproduzierbar wird! Sieht so aus, als ob das noch keiner Versucht hat Deutsch Englisch

27 Juni 2009

Breitband Internet, auch auf dem Land

Das Problem auf dem Land ist, das das die Telephonleitungen auf dem Land länger sind als in stätischen Bereichen. Die Telefonleitung wurden ursprünglich gefertigt, um Tonfrequenz Signale mit 300 bis 3300 Schwingungen in der Sekunde zu transportieren. Bei der DSL Technologie werden jetzt Signale mit bis zu 30000000 Schwingungen pro Sekunde verwendet. Das ist der gesamte Bereich der Lang, Mittel und Kurzwellen.

Man muß jetzt wissen, das zwar der elektrische Strom in den Kupferadern fliest, die elektrische Energie aber zwischen den Adern in der Isolation. Das Kupfer ist das gleiche wie in den LAN Kabeln, aber die Isolation der verlegten Kabel schluckt die Signale. Je länger das Kabel, desto geringer die Frequenz, bis zu der Daten übertragen werden können. Weniger Frequenz gleich weniger Bits pro Sekunde.

Folglich geht auf dem Land ohne Drahtlose Übertragung in Punkto schnelle Internet nichts. Mit FBWA hat die REGTP für 802.11a einen Satz Frequenzen nur für Provider zur Verfügung gestellt. Allen WLAN Frequenzen ist aber wegen der sehr geringen Sendeleistungen gemein, das eine Sichtverbindung zwischen den einzelnen Stationen bestehen, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen.

In den USA wurde 802.11y für Provider entwickelt mit einer nominellen Reichweite von 5km. Wegen der höheren zulässigen Sendeleistung von 20 Watt ist es in gewissen Grenzen möglich ohne Sichtverbindung aus zukommen. Was an dieser Norm aber bemerkenswert ist, ist die Art der Lizenzierung der Frequenzen. Man muss nicht dutzende von Millionen als Unerwartete Mehreinnahme zur Tilgung der Staatsschulden bezahlen, um einen riesigen Bereich versorgen zu können und müssen. Meist leiden die Firmen dann unter der gewaltigen Schuldenlast, so das Sie zusammenbrechen, so wie auch 2 der 6 UMTS Anbieter. Sondern man sucht sich eine freie Frequenz, Registriert sich für 200$, und lädt den zuteilten Provider Schüssel in das Basisgerät. Über diese Schlüssel kann der primäre Nutzer einen Störer für den Fall identifizieren, das es unerwartet Interferenzen geben sollte.

Dieses Verfahren sollte auch bei den jetzt freiwerden UKW Frequenzen verwandt zu werden, um nicht wieder das gleiche Problem wie bei den 3GHz Frequenzen zu bekommen. Amateurfunkern sollten im 2.4GHz ISM Band in dem WLAN (802.11b/g/n) und Bluetooth arbeiten, nur noch mit 100 mWatt EIPr wie alle anderen Senden dürfen, Weil sonst im weiten Umkreis sehr viele betroffenen Geräte nicht mehr funktionieren würden.

Kleine Netze fernab der Stadt, wie ich Selber eines Betreibe, haben in der Regel eine begrenzte Backbonekapazität. Diese Netze sind auf das cachen von Inhalten in Proxys angewiesen. Kommerziellen "Video on Demand" oder "HD Video Download" Services wie maxdome von 1&1 verursachen hier ein Problem, weil sie Ihre Inhalte individuell verschlüsselt nicht zugänglich für einen Cache versenden, und dieses durch geltendes Recht geschützt ist. Hier sollte darauf hingewirkt werden, das Techniken verwand werden, die ein cachen eines grossen Teils der nötigen Daten ermöglicht, ohne das der Film im Speicher des Cache liegt. Solche Verfahren muss man sich so vorstellen: Die erste Minute wird Verschlüsselt übertragen wenn der Kunde einen Film oder eine Übertragung erworben hat. Von da an werden nur noch öffentlich zugänglich Objekte runtergeladen, die es gestatten aus einer bekannten Minute die nähste Herzuleiten. Auch die großen Provider werden das Brauchen, wenn "Video on Demand" richtig in Mode kommt, weil auch deren Backboneleitungen auch überbucht sind.

In einiger Zeit das Internet auf IPv6 umgestellt sein wird, weil die IPv4 Adressen schlicht nicht mehr reichen. Unter IPv6 gibt es eine zwingend vorhandene Multicast Funktion, so das jeder (!!) PC zum potentiellen Rundfunksender mit weltweiter Reichweite wird, ohne das dafür Kosten entstünden, die über diejenigen eines normalen Internetzugang liegen, weil die Daten in den Router der ISP's verteilt werden. Es sind Wege zu Finden, des hierzulande vorhandenen, schon heute technisch obsoleten öffentlich rechtlichen Rundfunk in kommerzielle Rundfunkanstalten zu wandeln, entweder auf Basis von regulären freiwilligen(!!) Abonnements oder Werbe finanziert. Die GEZ würde dann die privaten Beiträge zur Entschädigung der Urheber für eine zu schaffende Schrankenbestimmung im Urheberrecht zur freien privaten Nutzung von Inhalten einsammeln.

Ein Konjunkturprogramm, das diesen Namen auch verdient!

Bei den Parteien der Bundesregierung heißt Konjunkturprogramm das Ausgeben von Geld das Sie nicht haben für Technik von Gestern. Das ist für die Konkurrenzfähigkeit unseres Landes in der Zukunft ein sehr schlechtes Ohmen. Ein par simple Fakten aus den Wirtschaftsleben und Ihre mathematische Aufarbeitung zeigen schnell, wo das Problem liegt:

Ein Mensch hat eine Idee, wie er sich und andren das Leben leichter machen kann. Sehr Abstrakt, aber z.B. Herr Karl Benz fällt in diese Kategorie, mit seinem Patent Motorwagen. Damit ein Mensch sich für seine Idee entscheiden kann, sind zwei Dinge erforderlich: Der Mensch muss sie bei einem anderen Menschen sehen, damit er die sich vom Nutzen überzeugen kann und natürlich kann er sich nur dafür entscheiden, wenn der sich nicht schon in der Vergangenheit dafür entschieden hat. Das klingt skurril trivial, aber bei einer mathematischen Betrachtung gibt es kein trivial. Zusammengefast: Es werden sich umso mehr Menschen für eine Idee entscheiden, je mehr Menschen die Idee schon kennen und umso mehr Menschen die Idee noch nicht kennen. Vergleicht man verschiedene Ideen, so wird man feststellen das bei gleicher Ausgangslage sich die Menschen unterschiedlich schnell dafür begeistern werden. Das kann am Preis liegen oder aber auch vorschriftentechnischen Voraussetzungen seitens der Bürokraten. Nennen wir das mal "a" so erhält man folgende Aussage:



In Worten die Änderungen des Nutzungsgrads k als Funktion der Zeit t pro Zeiteinheit ist proportional zu a dem Nutzungsgrad und dem Anteil der Nichtnutzer. Daraus kann man, so man Mathematik beherrscht, die Zeitliche Entwicklung herleiten. Unter der Annahme das Am Anfang t=0 ein Insiderkreis von 0.01% der Bevölkerung die Idee nutzt folg daraus dann



Als nächstes Betrachten wir den Fortschritt in der Produktivität. Dieser ist Proportional zu dem, was schon erreicht wurde, weil ja jede Technik zu seiner Verbesserung herangezogen werden kann.



In Worten die Änderungen der Produktivität p als Funktion der Zeit t pro Zeiteinheit ist proportional zu einem Faktor b und dem schon erreichten Wert der Produktivität zum Zeitpunkt t. Auch das kann man eindeutig Lösen. Wenn man die Produktivität für t=0 mit 1 annimmt, erhält man



Wenn die Produktivität 2 ist, kann ein Mann z.B. pro Tag zwei Geräte beuen, anstatt nur eines. Die Zahl der Arbeitsplätze ist also eine Konstante c für die Projektgrösse mal der Kunden geteilt durch die Produktivität. Nebenbei bemerkt, ist das der Grund, warum Gewerkschaften die Arbeitslosigkeit systematisch hochtrieben.



Im Computerzeitalter nur ein Mausklick entfernt, die Zusammenfassung von alle dem



Wenn man jetzt c mit 100 annimmt, weil einem nur relative Zahlen interessieren und von einem Wirtschaftswachstum von jährlich 5% ausgeht was zu einem b von log(1.05)=0.048 führt, so bekommt man in einigen Millisekunden die folgende Grafik auf den Bildschirm:



Was sagt uns diese Grafik:

  1. Jede neue technische Idee gibt Menschen nur auf Zeit Arbeit.

  2. Der hintere Rand repräsentiert recht gut die Entwicklung der Automobilindustrie. Vom Anfang des Jahrhunderts bis in die sechziger Jahre ging es Bergauf, von da an Bergab. Und das wird sich auch nicht mehr ändern!

  3. Je nach dem, wie schnell eine Idee sich durchsetzt, werden mehr oder weniger Menschen beschäftigt bis hin zur "one men schow" auf der vorderen Kante. Für diesen dramatischen Wechsel ist nur einer Reduktion der Bereitschaft eine neue Idee zu nutzen auf ein Zehntel erforderlich!! Eine Halbierung (mittlere Tiefe) liefert den Unterschied zwischen Weltkonzern und mittelständischen Betrieb!



Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, die Vorschriftenschreiberlinge in den Amtsstuben der Ministerien hart an die Kandare zu nehmen, und viele auch schlicht an die Luft zu setzen! So ist es zur Zeit üblich, zu Regulieren: "Wenn ein Wirtschaftunternehmen etwas herstellt das die Eigenschaft X hat, dann muß es die Auflagen A, B, C, E I-IV, F, H, U erfüllen". Das sollte man so weit wie irgend Möglich ändern in "Wenn ein Wirtschaftunternehmen etwas Y nennt, dann müssen A, B, C, E I-IV, F, H, U erfüllt werden". So kann es erreicht werden, daß der Verbraucher auch noch für sich entscheiden kann, ob er die Mehrkosten tragen kann und will. Außerdem hat dieser Vorschlag gegenüber den simplen Löschung von Vorschriften den Vorteil, daß diejenigen welche Geld aufgewandt haben, wenigstens ein teilweiser Investitionsschutz zu Teil wird.

Viel Wichtiger aber ist, das ein Wirschaftsunternehmen eine neue Technik auch dann etablieren kann, wenn die bestehende Vorschriftenlage mangels Fähigkeit der Politike zu technischen Visionen oder wegen unklarer Formulierungen dem Im Wege steht. Die Brennwerttechnik wurde Ewig blockiert, weil man für die Kalten Rauchgase auch feuerfeste Matherialen verwenden Musste, die aber der aggressiven Korrosion nicht widerstanden. Bei uns ist es ja eher so, das Vorschriften an neue Techniken angepasst werden, wenn diese Techniken im Ausland erfolgreich angewandt werden. Das ist aber für die Beschäftigung obertödlich.

Auch eine technikfeindliche Grundeinstellung, speziell in den öffentlich rechtlichen Medien, kann hier für sich genommen schon großen Schaden anrichten!