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03 August 2009

Der Tod des Jörg Hillinger, das ABS Steuergerät als perfekte Mordwaffe?

Ich habe schon mal den unheimlichen eindruck gehabt, das in einem konkreten Fall möglicherweise ein Mensch unter Verwendung eines Steuergerätes für ein Automobil getötet wurde. Es ging damals um das Ableben von Herrn Jörg Haider. Jetzt bin ich wieder über so eine Geschichte gestolpert, die sogar noch Mysteriöser ist.

Auf der Webseite schwarze-pest.org wird dargelegt, das es als sehr Wahrscheinlich anzusehen ist, das der Tod des Staatsanwaltes Jörg Hillinger der CDU/CSU zumindest mal sehr gelegen kam wegen seiner Unangenehmen Ermittlungen in der CDU-Spendenaffäre. Im Bericht des Untersuchungsausschuss des Bayrischen Landtags heißt es dazu:

Frage 10.: Welche Untersuchungen bzw. Ermittlungen wurden hinsichtlich des Unfalltodes des Leitenden Oberstaatsanwalts Jörg Hillinger am 26.4.1999 veranlasst und welche Ergebnisse hatten diese? Leitender Oberstaatsanwalt Hillinger kam am 28.04.19991 mit seinem PKW auf der Staatsstraße 2027 zwischen Zusamaltheim
und Roggden auf die linke Fahrbahnseite und 1 Die Frage II 10 im Einsetzungsbeschluss des Bayerischen Landtags vom 15.02.2001 (Drs. 14/5770) nennt das falsche Unfalldatum. kollidierte dort mit einem entgegenkommenden LKW. Er wurde bei diesem Verkehrsunfall getötet. Bei der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde zur Aufklärung des Unfallhergangs ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. In dieser Angelegenheit wurden mehrere Zeugen vernommen und insgesamt acht Gutachten von der Staatsanwaltschaft Augsburg in Auftrag gegeben. Der Verstorbene wurde obduziert, es wurden eine neuropathologische, eine chemisch-toxikologische und eine BAKUntersuchung angeordnet. Die medizinischen Gutachten und Zeugenaussagen ergaben keine Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden. Im Blut von Hillinger war nichts vorhanden, was seine Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen konnte, der BAK-Wert lag bei 0,00 Promille. Ebenso wurden ein unfallanalytisches Gutachten und ein Gutachten zum technischen Zustand des verunglückten Fahrzeuges in Auftrag gegeben. Die Kfz-Sachverständigen konnten an dem Unfallfahrzeug keine technischen Mängel oder Hinweise auf Manipulationen feststellen. Es waren keine Hinweise auf ein Fremdverschulden erkennbar. Das von der Staatsanwaltschaft eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wurde deshalb am 17.08.1999 gem. § 170 Abs. 2 Strafprozessordnung eingestellt. Am 15.11.2000 wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Anlass hierfür waren Berichte über ein angebliches Bremsversagen an dem mittlerweile in Polen reparierten Unfallfahrzeug. Die KFZ-Sachverständigen untersuchten das Fahrzeug deshalb Ende 2000 erneut und fertigten zwei weitere Gutachten an. Sie stellten auf der Grundlage von Zeugenaussagen fest, dass ca. 1000 km Fahrleistung nach der nicht professionell durchgeführten Reparatur des Fahrzeuges möglicherweise ein Teilausfall an der Bremse aufgetreten war. Warum es zu dem von einem Zeugen behaupteten Teilausfall der Bremse in Polen gekommen ist, kann dahingestellt bleiben. Nach den Feststellungen der Sachverständigen ist ein Bremsversagen als Unfallursache auszuschließen. Da die im Anschluss daran durchgeführten Untersuchungen wieder keine Anhaltspunkte für eine Manipulation am Fahrzeug oder Hinweis auf ein Fremdverschulden erbrachten, wurde das Ermittlungsverfahren a 21.01.2001 erneut eingestellt.


Den blogs bei der taz zufolge, soll es sich bei dem Unfallwagen um einen 4 Wochen alten Opel Astra handeln. Die "normalen" Manipulationen an Fahrzeugen, wie man Sie aus Büchern und Filmen kennt, haben typischerweise folgendes Muster: Das Auto wird verändert, und zwar so, das ein schwerer tödlicher Unfall unvermeidbar wird. Dabei wird gehofft, das die Zerstörungen des Unfalls die Manipulation überdecken. Das ist eine törichte Annahme, wenn man zugrundelegt, was Materialwissenschaft heute alles kann. Wenn die Polizei einen Verdächtigen haben, können die Jungs sogar Spuren vom Wagens des Opfers bei einem Täter nachweißen kann. In sofern sind Aussagen wie Experten schliessen Mordanschlag auf Staatsanwalt aus für materielle Veränderungen als als sehr aussagekräftig zu bewerten.

Aber modere Autos verfügen über Computer, deren Software über ein Flash Speicher upgedated werden kann. Ein Blick in Autoscout24 zeigt, das alles an Hardware an Bord ist um einen Meschen zu töten. Dazu muss man sich nur klar machen, das ein ABS die Bremskraft einzelne Räder reguliert. Aus der daraus bei stark asymmetrischer Bremswirkung resultierend Möglichkeit das Auto auch um seine Hochachse zu drehen entwickelte sich ja später das ESP, welches damals noch nicht serienmäßig wahr. Über die Sensoren für die Raddrehzahl und den Bremsdruck weis das Steuergerät, wann eine aussichtsreiche Situation vorliegt, dem Fahrer Probleme zu bereiten. Schließlich lässt sich den Differenzdrehzahlen auf die kurvigkeit der Strecke schließen und die Drehzahl liefert die Geschwindigkeit.

Wenn Sie jetzt denken, mann müsste nach dem Einschlag das Programm im Speicher wiederfinden, dann liegen Sie damit falsch. Das Steuergerät des Airbag tauscht mit den andren Geräten Daten über die Sensoren aus. Das Airbagsteuergerät hat Sensoren, die es Ihm im Normalbetrieb erlauben, den Airbag rechtzeitig zu Zünden. Da in computern alles recht schnell geht, besteht noch genug zeit, die Veränderungen an der Software rückgängig zu machen. Möglich wird das dadurch, das man Programmteile die man während der Mission nicht braucht oder sogar kontraproduktiv sind, mit einem Algorithmus wie bz2 verkleinern kann, um Platz für das Killerprogramm zu gewinnen. Das passt auch dazu, das sich ein wichtiger Airbag eben nicht öffnete. Die Manipulation besteht aus einem Simplen Update der Software von der Serviceschnittstelle aus; mit materialwissenschaftlichen Methoden nicht nachzuweißen weil vom bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht zu unterscheiden.

Kann man sowas nachweißen? Eine Erleichterung wäre, wenn man das Steuergerät öffnen müsste, um es verändern zu können. Zumindest dann, wenn keine Fehler drin sind, mit denen diese Schranke umgangen werden kann. Letztenendes eine normales Hackingproblem. Ist das Update offen wird richtig richtig schwer. Es besteht unter Umständen je nach Algorithmus die Möglichkeit, mit einem Elektronenstrahl die Ladungen der einzelnen Flashzellen zu messen, und daraus Aussagen über vergangene Werte zu gewinnen. Auf jeden Fall ist die Möglichkeit, das der Staatsanwalt durch einen Mordanschlag an der Verfolgung einer Fährte gehindert wurde, als absolut plausibel zu bewerten.

Kommentare:

allge0 hat gesagt…

Die Staatsanwältin Schiffelholz (jetzt Baur) hat als einzige den Haftbefehl gegen Max Strauß nicht unterschrieben! Dadurch kam es zu der monatelangen Verzögerung, und damit zum "Verschwinden" der belastenden Festplatte.
Diese Baur ist es auch, die alles getan hat, damit im Fall Ursula Herrmann der nachweislich unschuldige Werner M. am 25.3.2010 zu "lebenslänglich" wegen Rauschgifthandel verurteilt wurde. Obwohl es massive Hinweise auf die wirklichen Täter, und sogar schon Geständnisse über diese Tat gab!
Aber wiederum kam aus der hohen Politik eine "GEHEIM!"-Einstufung, und ein Ermittlungsverbot, das alle weiteren Nachforschugnen blockierte.
Diese Baur hatte sich strikt geweigert, Zeugen zu hören, welche die wahren Täterschaften aufgedeckt hätten.
Sie weigerte sich auch, beim geständigen Täter ("lebenslänglich" seit 8 Jahren im Gefängnis in Taiwan) eine Beschuldigteneinvernahme zu veranlassen.
Der Hintergrund dafür ist offensichtlich, den Mittäter Kirchh... zu decken, der aus einer sehr einflussreichen und reichen Familie stammt.
Zudem sind anscheinend Bundesbehörden in diesen internationalen Rauschgiftring "involviert", der auch im internationalen Waffenhandel tätig ist.

allge0 hat gesagt…

Korrektur - irrtümlich falsch ergänzt worden:
Werner M. ist als angeblicher Entführer der Ursula Herrmann verurteilt worden.
Der wahre Täter in Taiwan ist wegen Rauschgifthandel "lebenslänglich" verurteilt worden.