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05 November 2009

Treibhausgase wie CO2 und CH4 Sparen, aber mit Verstandt.

Ich musste in den letzten Tagen davon lesen, das regierungsamtliche Umweltträumer bis 2030 eine Einstellung der CO2 Reduktion fordern. Diese Leute sind sich offensichtlich nicht darüber im klaren, das unsere Zivilisation auf der Verwendung von Energie beruht. Und diese stammt, bis auf wenige Ausnahmen, aus der Verbrennung von Kohlenstoffhaltigen Treibstoffen.

Wenn diese also nicht mehr genutzt werden sollen, dann heißt das, das man nahezu alle Zivilisatorischen Errungenschaften erneuern oder Tief greifend umgestalten muß. Eine Umgestaltung ist aber immer mit viel Arbeitszeit verbunden, und das wiederum kann sich der Großteil der Bevölkerung nicht Leisten. Schon gar nicht, wenn dies mit einer "Vernichtung" bestechender Vermögenswerte einhergeht, wenn z.B. eine Fassade eines Eigenheims vorzeitig zerstört oder Überdeckt werden muss, "nur" damit etwas weniger Wärme in die Umwelt abgegeben wird.

Wenn diese Zerstörung von Sachwerten von Staat gefördert wird, wie bei der Abwrackprämie, dann hilft das auch nicht weiter, denn die daraus resultierenden Staatsschulden werden auf die Bürger zurückfallen. Damit aber nicht genug, es werden auch billige Betriebsmittel aus dem Verkehr gezogen, so das für den Teil der Bevölkerung, der ohnehin finazielle Probleme hat, die Lage nur noch schwieriger wird, und mit einer Zunahme von staatlichen Hilfeleistungen zu rechnen ist. Eine Komplette Entsorgung unserer Zivilisation kommt noch teurer, als die Anpassung auf die Enderwärmung um mehr als die 2°C, welche mit "jährlich zwischen 40 und 170 Milliarden Dollar" angegeben werden, und möglicherweise positive Effekte aus politischen Gründen geflissentlich außer acht lassen. Im 9 & 10 Jahrhundert war es so warm, das Grönland grün war. Wenn ich dann noch lesen muss, wie Klimaforscher so durch kreative Datengestaltung zu ihren Erkenntnissen kommen, dann könnte ich Keise kotzen.

Jenseits solchen Spinnereien auf hohem Niveau lässt sich aber doch etliches für das Klima tun, und zwar ohne vorhandene Vermögenswerte zu vernichten oder zerstören. Eine wesentliche Voraussetzung für eine effektive Nutzung der Umgebungstemperaturen für ein Effektiveres Heizungsmanagement wäre es, wenn Wetterprognosen allgemeine Maschinenlesebar zur Verfügung stehen. Klar, kein Problem Internet. Ist aber mitunter doch ein Problem, nicht jeder hat Internet, und schon gar nicht im Heizungskeller. Besser wäre es, eine überall zu empfangendes Funksignal, wie die DCF77 Zeitsignale dafür zu nutzen. In der Tat tragen die unbenutzten Bits des Signals heute Wetterprognosen, nur leider ist die juristische Konstruktion so beknackt, das eine Nutzung für teure Investitionsgüter nicht in Frage kommt.

Neben der durch in die Zukunft gerichtete Planung besseren Nutzung und damit Auslastung von KWK Anlagen wäre solch ein Signal auch für normale Heizungs- und Klimaanlagen von Wert. Betrachten wir zum Beispiel Abseitsstätten, an denen nicht im Schichtbetrieb gearbeitet wird. Das sind sehr viele. Nach dem heutigen Tarifvorstellungen sollen die Menschen nur, je nach Branche, 37,5 bis 40 Stunden in der Woche arbeiten. Die Woche hat aber 168 Stunden. Es sind also nur 22% der Zeit Menschen vor Ort, also eigentlich fast nie.

Normale Heizungsregelungen werden vom Heizungsbau auf die Anwesenheitszeit hin Optimiert, was für die Situation am Arbeitsplatz völlig unangebracht ist. Dort ist es sinnvoller, die Temperatur drastisch, z.B. über das Wochenende um bis zu 15°C, abzusenken, um Sie dann am Morgen eines Arbeitstages mit Vollastheizen schnell hoch zubringen. Dazu muss eine Steuerung aber abschätzen können, wie viel Energie im Haus gebraucht wird, um den optimalen Einschaltzeitpunkt bestimmen zu können.

Weitere Anwendugsfelder wäre die optimierte Führung einer solarthermischen Anlage. Wenn sie als Eigentümer einer älteren Immobilie einen Heizungsbauer nach so etwas fragen, dann wird der Ihnen was von Niedertemperatur Heizkörpern erzählen, die sie überall einsetzen sollten. Wieder stehen sie vor dem Problem, Investitionen der Vergangenheit vorzeitig verschrotten zu müssen, und damit geht ihre Rediteaussichten für eine solche Renovierung ganz schnell den Bach runter.

Wasser braucht, um von 10°C auf 25°C erwärmt zu werden, genau soviel Energie, wie wenn sie es von 60°C auf 75°C erwärmen. Insofern macht es Sinn, das eine solarthermische Anlage die Wärme in zwei stufen in Wassertanks ablegt. Einmal um das Kalte Wasser von im Winter 9°C auf 25°C zu erwärmen. Diese Temperatur nimmt es auch an, wenn sich z.B. im Spülkasten der Toilette befindet und das gut geheizte Bad kühlt. Außerdem wird durch solch eine Maßnahme so viel Strom eingespart, wie wenn sie die Temperatur der Wäsche und des Geschirrs um 16°C verringern würden. 25°C erreichen gute Kollektoren auch an weniger sonnigen Tagen im Winter. Scheint die Sonne prall, kann mit der Wärme auch Warmwasser erzeugt werden, von dem wegen der höheren Temperatur des kalten Wassers auch weniger gebraucht wird, wenn es den doch konventionell erzeugt werden muss. Vorteil: Die Arbeiten können auf den Heizungskeller und das Dach beschränkt werden (Leitungsführen an der Außenseite der Fassade), und teure Kollateralschäden im ganzen Haus vermieden werden. Eine Solarthermische Anlage muss genügend redite Abwerfen, um auch Reparaturen gut finanzieren zu können, sonst werden sich sehr schnell viele Leichen ansammeln, bei Leuten die nicht genug Geld übrig haben, um es in eine nur langfristig retable Reparatur einer vorhandenen Solaranlage zu stecken. Wenn das Kind auf Klassenfaht gehen können soll, und da Geld nicht für beides reicht ... Durch eine solche Einspeisung auf niedrigem Temperaturnivaux, welche durch Planung mittels Wetterdaten deutlich effektiver wird, kann so etwas erreicht werden.

Bei Neubauten oder Komplettrenovierungen, aber nur dort, kann auch ein eigener Heizkreis für Räume mit niedriger Temperatur sinnvoll sein, z.B Keller und Vorräume.

Eine andere überraschende Option, recht viel Strom einzusparen, findet sich im Internet. Jeder braucht es, der mit einem Computer arbeitet. Eine Datensicherung. Denn Computerfestplatten nehmen für sich das Recht in Anspruch, zu jedem beliebig Zeitpunk kaputt gehen zu können. Das heißt, das man möglichst kontinuierlich eine zweite Festplatte mitlaufen lassen muss, weil die Wechseldatenträger längst kistenweise geraucht werden, um eine Festplatte leer zumachen.
All diese Festplatten verbrauchen Strom. Wenn in Zukunft jeder einen PC hat, den er im Mittel 4 Stunden am Tag laufen lässt, so wären das 0.1 kW/h pro Person. oder 8000000 kW/h pro Tag. Das entspricht einner Leisung von 300MW, welche durch ein P2P-Backup System auf Basis der Freenet Technologie, die zu jeder Datei und jedem Ordner einen eindeutigen Hash Code liefert und umgekehrt diesen wieder in das zu sichernde Objekt zu verwandeln vermag. Möglich wird das, weil heutige Festplatten für fast alle Leute zu Groß sind. 300MW entspricht der durchschnittlichen Leistung des abgeschalteten Kernkraftwerk Obrigheim.

29 Januar 2008

Wetterprognosen über DCF77 für KWK

Da ich mich zur Zeit in verschiedenen Zusammenhängen mit der Einrichtung von KWK Anlagen befasse, bin ich auf folgende Problematik gestoßen: Fast jede Heizung hat mehr oder weniges ausgeprägte Phasen der Absenkung. Sei es die gewöhnliche Nachtabsenkung, eine Absenkung der Temperatur bei Pendlern z.B. unter der Woche oder aber auch die Absenkung über das Wochenende bei einem Firmengebäude. Allen gemein ist, das sie zum Anheizen eine mehr oder weniger große Spitzenleistung brauchen, welche die wirtschafliche Auslegung eines KWK bei weiten übersteigt.

Aus diesem Grunde statten Hersteller ihre Geräte üblicherweise mit Speichertanks aus. Die Frage ist nun, bis auf welche Temperatur die Steuerung die Tanks aufladen soll. Eine Maximale Aufladung führt auch zu maximalen Verlusten. Insofern wäre es für eine Steuerung wichtig, Wetterprognosen zu erhalten. Denn nur diese würden es erlauben, mit großen Tanks die benötigte Wärme über einen grösseren Zeitraum herzustellen, so das die KWK auch im ganzen ein brauchbares Erzeugungsprofil haben und für den Betreiber optimal rentabel sind. Die Rentabilität ergibt sich aus zwei Grössen: Dem Ausnutzungsgrad der Anlage und dem Anteil des erzeugten Stromes, der selbst genutzt werden kann. Und das aber ohne unnötige Wärmeverluste zu erzeugen, denn die Erzeugung von Strom alleine ist sehr unwirtschaftlich in kleinen KWK.

Wenn die Politik also vermehrt auf die Nutzung von Kraft Wärme Kopplung setzt (Achtung Frau Ypsilanti, im Sommer wird auch Strom gebraucht!) dann wäre die Bereitstellung einer maschinenlesbaren Wetterprognose oberste Politiker pflicht. Es gibt zwar einen E-Mail Verteiler des DWD im Internet, den man prinzipiell auf ein Programm umleiten kann, das eine standardisierte Datei für eine Heizungssteuerung daraus errechnet. Das ist aber wenig praktikabel, weil ja nicht bei jeder Heizung ein extra Internetzugang Sinn macht. Man denke nur an ein Gebäude oder Wohnung, die zwischen zwei Mietern leer steht oder an den Stromverbrauch der Computer und Modems.

Da moderne Heizungssteuerungen zur Vermeidung von Ungenauigkeiten eh meist über eine Funkuhr verfügen, wäre es sinnvoll diese Wetterprognosen für die Allgemeinheit mit in dieses Signal zu kodieren. Das Signal des DCF77, welches die sogenannte Normalzeit der PTB für die Allgemeinheit verbreitet und alle Funkuhren synchronisiert, hatte in der Tat noch 14 Bit pro Minute frei, welche dafür mehr als ausreichend sind.

In der Tat werden jetzt auf diesen 14 Bit Wetterprognosen ausgestrahlt. Allerdings hat die PTB diese Bits an die private Firma Meteotime vermietet. Für diese Daten wird eine Lizenz benötigt, mit der die Daten dann entschlüsselt werden können. Typische Produkte sind diese LCD Wetterstationen, die jetzt eben auch eine qualifizierte 4 Tagesprognose abgeben können, sofern der Hersteller pro Gerät einen Obolus an den Betreiber entrichtet.

Das war mal wieder ein echter Schildbürgerstreich der aus einer Visionslosen Industriepolitik erwuchs. Wenn ich schon KWK will, dann muss man sich auch Gedanken machen, welche Voraussetzungen dafür herzustellen sind. Bei einer Wetterstation für unter hundert Euro ist es egal, wenn die Seite mit den Wetterprognosen nach einigen Jahren nicht mehr geht. Meist ist Sie dann sowieso schon veraltet. Ganz anderes sieht das mit der Steuerung einer Heizung aus. Sie ist Teil eines Gebäudes und hat Laufzeiten von typischerweise 20 Jahre oder länger. Dafür wird eine auf lange Siecht verlässliche Quelle geraucht.

21 Januar 2008

Die merkwürdige Energiepolitik der Frau Ypsilanti

Es ist schon mega erstaunlich, was Politiker so für Ideen entwickeln. Da gibt es die Frau Andrea Ypsilanti, welche für die SPD in Hessen zu Ministerpräsidentin gewählt werden will. Nun hat die Frau aber wohl das Problem, das für die SPD kandidiert, und somit auch hinter dem von Hysterie getriebenen Atomaustiegsbeschluß Ihrer Partei steht.

Auf der anderen Seite scheint sie aber auch Anfälligkeiten für die Gehirnwäsche der Klimahysteriker zu zeigen, jedenfalls meint sie auch, das man keine neuen Kohlekraftwerke haben sollte. Das ist ein eklatanter Fehlschluss. Die von den Grünen propagierten neuen Energiequellen sind alle ohne Ausnahme opportunistischer Natur. Das heißt, diese Energien fallen unregelmäßig an, und müssten für eine weitgehende Nutzung zwischengespeichert werden. Ich habe das mal für die einzig wirtschaftliche Technik des Pumpspeicherkraftwerks durchgerechnet und bin für de Windkraft auf den nötigen Durchmesser für eines der zwei nötigen Speicherbecken auf 30 km (!!) gekommen, sofern man einen Höhenunterschied von 100m und einen Voll/Leer hub des Wasserspiegels von 15m zugrundelegt. Von der Verspargelung der Landschaft mit Windkraftanlagen mal ganz abgesehen.

Sonnenstrom ist vom Preis her völlig lachhaft, mit 1 € pro kWh jagt man nachezu alle Arbeitsplätze ins Ausland. Das geht, wie das Beispiel Nokia zeigt, Raz Faz. Schon heute fressen chinesische Händler von Hongkong us mit Preisen von 30% des hiesigen Markt auf! Schauen sie mal bei Ebay und suchen sie nach Elektronikkomponenten für zum Beispiel ihren PC. Alle mit 10 Tagen Lieferzeit kommen aus aus China, auch dann wenn der Absender Ihrer Sendung die sie erhalten in der EU ist. Der bekommt nämlich ein Paket aus China im dem die Einzelsendungen versandfertig enthalten sind. Diese Importeure machen nur noch EU Papierkram, mehr nicht! Dem zoll ist eine Unterverpackung egal!

Auch Blockheizkraftwerke sind keine Alternative, weil sie keine Kraftwerke sind, sondern eher so was wie negative Verbraucher. Was, so wird der Laie fragen, ist der Unterschied? Beider erzeugen sie doch elektrische Energie! Damit ein Blockheizkraftwerk der üblichen Bauweise wie der Dachs für kleinere Häuser Strom erzeugen kann, muss, populärwissenschaftlich ausgedrückt, schon Strom in der Leitung sein. Diese Dinger sind nicht in der Lage, ein Stromnetz zu betreiben. Nur die ganz großen Anlagen, für ganze Gebäudekomplexe oder Unis können das, aber die Fallen dann wieder unter die opportunistischen Stromquellen, den nur im Winter liefern diese Dinger richtig Strom. Und wenn dann die Abnehmer ihre Häuser wegen Umweltschutzauflagen wärmeisolierend müssen, dann fällt auch weniger Strom an!

Fazit: Da kann man Herrn Clement nur zustimmen, der selbst als Sozialdemokrat ein großes Wort gelassen ausgesprochen hat, indem er festgestellt hat, das dieses an die industrielle Substanz unseres Bundeslandes geht. Die SPD kann man wirklich nicht mehr Wählen!

30 Dezember 2007

Apocalypse Now, 25 zu 1 chance das am 30 Januar ein 50 Meter Arsteroid einschlägt.

25 zu 1 für den Megabums! Der 50 Meter große Brocken würde dabei die Energie einer Wasserstoffbombe freisetzen. Wo genau er treffen wird, wenn er denn treffen wird, kann naturgemäß erst kurz vor der Begegnung bestimmt werden. Dann sind die Fehlergrenzen der Beobachtung geringer. Das sich ein Asteroid auf Kollisionskurs befindet hat das Programm NEO der NASA aufgedeckt. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 zu 1 kann es sein, das der neu enteckter Himmelskörper mit dem unromantischen Namen "2007 WD5" auf der Oberfläche unseres 4. Planeten des Sonnensystem aufschlägt.

Am 30. Juni 1908 schlug ein vergleichbarer Brocken in Sibirien, in der Nähe des Flusses "Steinige Tunguska" ein. Den Knall konnte man noch in London hören und Fühlen. Auf einem Gebiet von über 2.000 km2 wurden rund 60 Millionen Bäume wie Streichhölzer umgeknickt.

Und dabei sind solch Geschosse noch die Light Versionen. Im Sommer 1994 zwischen dem 16. Juli und dem 22. Juli, also im kosmologischen Maßstab gestern, schlugen die Bruchstücke eines 4000 Meter Klotz welcher auf den Namen Shoemaker Levy 9 hörte auf Jupiters südlicher Hemisphäre ein. Und das mit einer Differenzgeschwindigkeit von 60 km/s, also 216000 Kilometer pro Stunde, und setzten dabei die Energie von 50 Millionen Hiroshima-Bomben frei. Ein solcher Einschlag auf der Erde würde so viele Kubikkilometer Gestein auf Parabel Bahnen in den Weltraum geschleudert erden, das die wegen der Verformung glühend heißen Broken ein Bombardement veranstalten, das dem der Zerstörung Dresdens vom 13. bis 15. Februar 1945 im 2 Weltkrieg entspricht. Einziger Unterschied, das Bombardement wäre Weltweit und fast Flächendeckend.

Würden Asteroiden das Meer treffen, entstünden Super Monster Tsunamis, die in der 300+x Meter Liga Spielen. Verglichen damit ist der Weihnachtstsunami von 2004, der immerhin 230000 Menschen tötete, ein müdes Sommernachtswellchen. Wenn so ein Ding auf die Küste trifft, dann braucht man naher ein gänzlich neue Landkarte. Von den alten Küstenstädten und Landschaften wäre schlicht nichts mehr da.

Im Übrigen würde ein solcher Einschlag ein Erdbeben der Kategorie 12 und mehr auf der Richterskala erzeugen. Diese Wellen würden um die Erde Laufen und alle Gebäude, auch unterirdische, gründlich zerstören. Braucht niemand zu Denken, das er irgendwo überlegen könnte. Was ähnliches ist vor 65 Millionen Jahren schon mal passierte, als die Dinosaurier von Angesicht der Erde verschwanden.

Es ist mal wieder bezeichnend, das die einzige Regierung die sich um die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Bürger Gedanken macht, die Amerikanische ist. Nach dem Monsterfeuerwerk auf Jupiter dessen Explosionswolken so groß wie unsere Erde waren, erhielt die NASA vom amerikanischen Kongress den Auftrag, mindestens alle Erdbahnkreuzer zu katalogisieren, die mehr als 1 km Durchmesser besitzen. Diesem Programm verdanken wir das Wissen vor dem bevorstehenden gar nicht so unwarscheinlichen Einschlag. Außerdem wurden mit der Mission Deep Impact auch schon ein erster Versuch unternommen, die Bahn eines entsprechend Objekts zu Manipulieren. Und unsere unfähigen Politiker? Die europäische ODAS-Himmelsüberwachung musste 1999 aufgrund von Mittelkürzungen eingestellt werden. Hierzulande werden Bürger wegen etwas Feinstaub ruiniert und es werden Unsummen in prinzipiell Unbrauchbare Photovoltaikforschung gepumpt, weil man sich in Politiker- und Medienkreisen wegen einiger lächerlicher Grad Celsius mit Hochdruck einnässt.

23 Dezember 2007

Es wird Zeit, die Erwärmung der Erde zu gestalten.

Der größte Gletscher Grönlands, der Jakobshavn-Isbræ Gletscher, fliest nach neuesten Messungen so schnell wie bei keiner Messung zuvor. Etwa doppelt so schnell wie vor 100 Jahren soll er jetzt sein. Auch hat sich die Abbruch Kannte so weit aufwärts verschoben, das das Eis jetzt nicht mehr vor dem Kalben aufschwimmt, sondern direkt vom Festlandeis abbricht. Das ist zunächst nichts ungewöhliches, war doch das Klima auf der Insel um das Jahr 900, als Wikinger dort sidelten, schon mal so warm, das die Insel grün war und sich zur Landwirtschaft eignete. Grönland heißt nichts anders als Grünland.

Wenn schwimmendes Eis schmilzt, ist das für den Meeresspiegel ohne Belang. Das liegt daran, das ein schwimmender Eisberg genau so viel Wasser verdrängt wie er schwer ist. Das geschmolzene Wasser eines schwimmenden Eisberges oder auch des schwimmenden arktischen Packeis findet in dem unterwasser Anteil des Eises seinen Platz. Insofern braucht man sich wegen eines Eisfreien Nordpolarmeeres keine Gedanken um Überschwemmungen zu machen. Wenn aber Eis das auf dem Festland ruht ins Meer fliest, dann sieht die Sache anderes aus. Dann wird die Menge des sich im Meer befindlichen Wassers vergrößert, und wie bei jeder Badewanne in die man einen Eimer mit Wasser kippt, nimmt der Wasserpegel zu.

Was kann man tun, um die Küstenlinien von einer Verschiebung zu schützen. Das Mittel der "Weltklimakonferenzen" ist jedenfalls völlig ungeeignet, und nur dazu geeignet das sich Tausende von Diplomaten, Fachleute und Pseudofachleute eine schönen Urlaub auf Bali oder sonstwo auf Staatskosten leisten, und für ihre Anreise Unmengen an CO2 in die Luft pusten. Man muss sich nur mal Fragen, was man mit denen tun will, die sich vernünftigerweise nicht an diesem Kollektiven Wahn beteiligen wollen. Welchen Erfolg man mit Wirtschaftsembargos erreicht, das kann man am Iran und der Atomfrage studieren. Im Übrigen schadet sich der Verweigerer typischerweise bei einem Embargo in ähnlichem Umfang. Oder wollen die Herren CO2 verweigere Krieg gegen die ihrer Meinung nach unbotmäßigen Umweltverschmutzer führen, und damit zunächst mal noch viel mehr CO2 produzieren? Und wie soll man mit Atommächten verfahren?

Es gibt eine einfachere und zuverlässige Methode, welche im übrigen den Menschen nicht den Zugang zu Energiereserven verwehrt. Wenn man an einer stelle Wasser in die Wanne kippt, muss es an anderer Stelle einfach wider raus. Das geht auf zweierlei art und weise. Zum einen kann man das Wasser einfach in niedrige Wannen laufen lassen. Beispielweise in das Tote Meer. Israel plant derzeit ein Kraftwerk, das den weiteren Abfall des Meeresspiegels des Toten Meeres verhindern soll. Würde man diesen wieder eine stück weit anheben, so würde man Meerwasser aus dem reservior der Weltmeere entnehmen. Allerdings ist die politische Situation dort nicht wirklich geeignet für internationale Projekte. Das ist aber anderes in Nordafrika und im Riftvally, wo es ebenfalls erhebliche Landstriche gibt, in denen die Wüste unter normal Null liegt. Sie Teilweise mit Wasser zu füllen, hieße mit einem Projekt ersten Feuchtigkeit in die Wüste zu bringen, Wasser aus den Weltmeeren zu entnehmen und auch noch Wasserkraft zu gewinnen. Das gleiche gilt für das in den USA gelegene Death Valley und die in China gelegene Turfan-Senke. Beides Staaten mit erhöhtem CO2 bedarf.

Eine andere Möglichkeit ist es, natürliche Senken zu nutzen. Der Aralsee zum Beispiel ist seit vielen Jahrzehnten am austrocknen. Zwischen 1960 und 2003 hat er über 20 m an Wasserspiegel und 50000 km2 Fläche. Würde man die Russen in ihren Bemühungen unterstützen, Wasser in den Aralsee zu leiten, so würde auch dieses Wasser aus den Weltmeeren entnehmen. Auch große Stauwerke wie der drei Schluchten Damm entnehmen dem Meer Wasser und liefern zusätzlich saubere Energie. Allerdings Zeigen die knapp 40 km3 Volumen des drei Schluchten Damms, welch großes Ausmaß solche Projekte haben müssen, um die gewünschte Wirkung zu haben. Mit dem Wiederauffüllen des Aralsee könnten immerhin ca 1100 km3 aus den Weltmeeren geschöpft werden. Es müssen 365 km3 aus den Weltmeeren geschöpft werden, um einen Millimeter Meeresspiegel abzubauen.

Der Architekt Herman Sörgel plante in den 20ziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Mittelmeer zum Zwecke der Energiegewinnung um 100 Meter abzusenken, was den Weltweiten Meeresspiegel ohne Gegenmaßnahmen um einen Meter steigen lassen würde. Die von Ihm im Rahme von Atlantropa als Gegenmaßnahmen projektierten klassische Stauwerke in den Trockenregionen Afrikas, wie zum Beispiel ein riesiger Stausee in der Sahelzone, sollten fürs erste genug Potential für Gegenmaßnahmen liefern.

08 Dezember 2007

Wenn das Ökogutmenschentum zur Gefahr wird.

Heute wollen die Öko beflissenen zwischen 20:00 und 20:05 möglichst viele Lichter ausschalten. Sie nennen diese Demonstration "Licht Aus". Diese Leute wissen wohl wirklich nicht, was sie da eigentlich tun! Elektrizität muß Zeitgleich zum Verbrauch erzeugt werden. Wenn sich ca 50% der Bevölkerung an diesem Schwachsinn beteiligen, weil ja auch große Organisationen wie etwa die Kirche sich diesem Schwachsinn voreilig angeschlossen haben, so wären das in Deutschland 40.000.000 Menschen. Nehmen wir an, jeder schaltet 3 Glühlampen a 100 Watt aus, so würden binnen Minuten 12.000.000.000 Watt Leistungsschwankung.

In dem Pumpspeicherkraftwerk Waldeck II zum Beispiel kann bei Energieüberschuss mit 480.000.000 Megawatt Wasser nach oben gepumpt werden, wird dann Energie gebraucht, so können 480.000.000 Megawatt erzeugt werden. Würde also vor 20:00 Strom erzeugt, von 20:00 bis 20:05 gepumpt werden und Anschließend wieder Strom erzeugt werden, so könnte man von dem 12.000.000.000 Watt Leistungssprung mit dieser Anlage ca 8% abfangen. Das Problem ist nur, das geht nicht! Der Grund liegt in der enormen Masse der Wassersäule. Die Zuleitungen zu den Turbinen sind so riesig, das man dort mit einem Auto fahren könnte. Sie haben 5,75 Meter Durchmesser. Die Stollen habe eine Gesamtlänge von über 500 Meter, was bedeutet das sich ca 13000 Tonnen Wasser plötzlich in die andere Richtung bewegen müssen. Mal zum vergleich, ein ICE3 wiegt nur schlappe 405 Tonnen. 155 Tonnen Wasser müssen zur Umsetzung von 480.000.000.Watt pro Sekunde über die Turbinen fliesen, das entspricht einer Geschwindigkeit von 6 Metern pro Sekunde Dementsprechend etwas mehr als 20 km pro Stunde. Ich war dort, und habe einen Anfahrvorgang life erlebt. Es dauert circa 2 Minuten vom Stillstand bis zur Volllast, eine Richtungsumkehr also etwa 4 Minuten.

Nun ist Waldeck II nicht die einzige Anlage ihrer Art, aber eine die zu den schnellsten und modernsten Regelsystemen des elektrischen Netzes gehört. Die 5 Minuten Dauer dieser Demo sind so ungünstig, das man meinen Könnte das die ganze Aktion als Anschlag auf das elektrische Netz geplant ist. Etwas zu Lang, das sie oberhalb der mechanischen Trägheit der rotierenden Massen (Generatoren und Motoren) im Stromnetzes liegt, und so kurz, das Sie kaum vernünftig auszuregeln ist. Das Problem ist, das bei zu großen Verschiebungen der Lastverteilung im Stromnetz die Phasenlagen der Kraftwerke untereinander Verschieben können, was zu einem Kurzschluss führt und damit zu einem großflächigen Stromausfall.

Was können sie tun um das zu verhindern? Nehmen sie einen Heizlüfter und stellen sie ihn zwischen 20:00 und 20:05 als Gegendemonstration an. Der braucht zwar deutlich mehr Strom als ein paar Glühlampen, aber es gibt aber auch deutlich mehr Ökospinner als vernünftige Leute. Wenn Sie einen elektrischen Durchlauferhitzer haben, und zwischen 20:00 und 20:04:30 Sekunden duschen, noch besser. Aber seinen sie um Himmels Willen pünktlich fertig! Sie betreiben eine Last, die sie Ausschalten oder über eine USV betreiben können, z.B. einen oder mehrere Computer? Nehmen sie einen Würfel und werfen sie eine Zahl X. Schalten sie das Gerät X Minuten vor 20:00 und 6-X Minuten nach 20:05 aus. So verschaffen sie den E-Werken zusätzliche Regelenergie, die diese Dringend brauchen werden. Wenn Sie eine sehr große Last haben, sollten sie auf die Netzfrequenz (http://www.etrans.ch/services/online/frequency/) achten. Steigt sie über 50 Hz -> einschalten, fällt sie unter 50 Hz -> ausschalten.

Die CO2 bemessene KFZ Steuer

So, nun hat unsere dem Ökowahn verfallene Bundesregierung also beschlossen, die Bemessung der Kraftfahrzeugsteuer von Hubraum auf die Emission von klimaschädlichem CO2 umzustellen.

Zunächst sollte man sich klar machen, warum die KFZ Steuer bisher nach Hubraum berechnet wurde. Das ist ganz einfach, weil diese Größe einfach zu bestimmen ist und somit wenige bis keine gerichtlichen Auseinandersetzung über die richtige Bemessung zustande kommen. Schon die Ermittlung der Leistung des Antriebes ist problematisch, weil zum einen eine spezielle, aufwändige Apertur gebraucht wird, zum anderen der ermittelte Wert auch nicht so reproduzierbar ist und sich im laufen eines Autoleben durch den Verschleiß obendrein auch noch verändert. So ist zum Beispiel bekannt, das sorgsames einfahren eines Ottomotors einen signifikanten Einfluss auf die innere Reibung hat, und sich somit auch die abgegebene Netto-Leistung verändert.

Jetzt soll also statt des Hubraums also der CO2 Ausstoß besteuert werden. Wo kommt das CO2 aus dem Auspuff her? Nun es entsteht aus der Verbindung des Kohlenstoffs des Treibstoffes und Sauerstoff der Luft. Da jede Sorte von Treibstoff einen fast konstanten Anteil an Kohlenstoff enthält, soll also der Verbrauch eines Autos besteuert werden. Das geschieht am einfachsten dadurch, das die KFZ Steuer abgeschafft wird, und diese auf die Mineralölsteuer umgelegt wird, denn dann ist die Besteuerung eines jeden Autos genau proportional zum Verbrauch, und damit auch zum erzeugten CO2.

Das Problem ist nur, das damit aber auch etliche Bürokraten überflüssig werden, die sich mit der Erhebung dieser Steuer befassen. Diese werden unzählige Pseudoargumente anführen, warum diese Steuer unerlässlich ist. Da ist zunächst die Neidfraktion: Diese wird anführen, das die bösen Reichen und auch andere nicht Harz IV ler sich damit mehrere Autos leisten können, um je nach Zweck das richtige Auto zu haben. Einen Kleinwagen für das Pendeln zur Arbeit, eine Reiselimusine um mit der Familie in den Urlaub zu Fahren und vielleicht noch einen schweren SUV, um den Pferdeanhänger ziehen zu können. Aber genau hierin liegt die grösste Chance zum CO2-sparen, weil sich die Menschen jetzt mit KFZ-Steuer einen Waagen kaufen, mit dem sie alle Anforderungen abhacken können. Ich habe eine gute Bekannte, die werktäglich eine längere Strecke mit einem schweren Geländewagen pendelt, nur weil die Zulassung eines weiteren, sparsameren Wagens nun mal eben mehr kostet als der Spritspar-Effekt ausmacht. Eine auf die Mineralölsteuer umgelegt KFZ Steuer sowie Wechselkennzeichen wie in der Schweiz üblich die man auf verschiedene Fahrzeuge mit einer Versicherung aufziehen darf, könnten eine enormes Energiesparpotential mit sich bringen.

Eine andere Gruppe von von Arbeitslosigkeit bedrohter Bürokraten wird einwenden, das sich eine Gerechtigkeitslücke öffnet, weil sich grenznah Wohnende damit auch noch der KFZ steuer entledigen können. Nun das ist Eigendlich nur mit einer Harmonisierung innerhal der EU in den Griff zu bekommen. Aber das mit dem CO2 lässt sich so oder so nur international regeln, weil sonst die Bürger dieses Landes die Mehrkosten für eine pseudoökologische Politik und den Klimawandel haben.

Was ist die Alternative? Nehmen wir mal an, zur Bemessung wird zum Beispiel der Din-Verbrauch herangezogen. Es ist damit zu rechnen, das die Schummeleien mit dem Din-Verbrauch dann ins Uferlose steigen. Heutige Motoren haben alle einen Bordcomputer, und dessen Ressourcen reichen locker aus, eine Testfahrt nach DIN von einer sonstigen Nutzung des Wagens zu unterscheiden. Sobald eine solche erkannt wird, dann kann sich ein Energiesparprogramm einschalten, das den Waagen in eine unverkäufliche lahme Ente verwandelt, die aber sehr gute Umwelt werte hat. In Computerprogrammen ist es gang und gebe, verbreitete Testprogramme zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit einer Komponente zu erkennen, und diesen Anfragen mit "einer besonderen Aufmerksamkeit" zu bearbeiten, einfach nur damit die Komponente im Vergleichsranking gut dasteht. Da es kaum je jemand schaft, die Normverbräuche in der Realität darzustellen, ist sowas möglicherweise bereits jetzt Usus.

Außerdem könnte die CO2 bemessene KFZ-Steuer auch auf eine andere weise noch sehr Kontraproduktiv sein: Ich zum Beispiel fahre einen alten Benz, der bei sportlicher Fahrweise locker seine 14 Liter schluckt. Ich kann ihn aber auch mit nur 7 Litern über die Autobahn bewegen. Außerdem fahre ich nur sehr wenig, weil ich mein berufliches Umfeld so gewählt habe, das ich möglichst wenig Zeit in einem KFZ verschwenden muss. Mal angenommen, ich müsste diesen Wagen wegen einer unflätigen Besteuerung verkaufen. Im Inland würde ich kaum noch was für den Wagen bekommen, weil es sicher vielen so gehen würde. Fazit, es würde sich ein Händler finden, der diesen Wagen irgendwohin exportiert, wo es zum Beispiel noch Kontingente für Entwicklungsländer gäbe. Die würden sich über diese Form der Entwicklungshilfe freuen, so wie sich China über die gebrauchten Stahlwerke aus Deutschland gefreut hat. Dort würde der technisch einwandfreie Wagen sicher noch viele viele Kilometer als Sammeltaxi zurücklegen und weit mehr CO2 in die Luft pusten als ich das je tun würde. Gut möglich das der CO2 Ausstoß durch solch eine wirksame Form der Entwicklungshilfe noch ansteigt, die hiesige Bevölkerung dürfte in jedem Fall finanziell ausgebombt werden.

28 Oktober 2007

Tempolimit

Wenn man im Straßenverkehr CO2 sparen will, dann ist der von der SPD beschlossene weg eines generellen Tempolimits ein ziemlich dummer. Der Großteil der Strassen ist limitiert, und wenn man keine Streckenabschnitte mehr hat, wo man eine Verspätung aufholen kann, dann werden die Menschen vermutlich der Punkte in Flensburg wegen dazu übergehen, überall ein wenig zu schnell zu Fahren. Das bedeutet dann, nicht auf der Autobahn richtig Gas geben wo das fast gefahrlos möglich ist, sondern eben in der überall 9 oder 19 km/h zu schnell. In der Stadt führt das sowohl zu erheblichen Gefährdungen und auch durch den "Stop and Go" Verkehr zu einem erheblicheren erhöhten Treibstoff verbrauch, der einen Großteil der Ersparnis wieder auffressen dürfte.

Sehr viele Autos haben heute schon elektronisch regelbare Bremsen. Das ist die folge von ESP und ABS. Würde der Gesetzgeber es administrativ ermöglichen das mithilfe von elektronische gekoppelten Bremssystemen ein Auffahren bis zu einem Abstand von 20 cm möglich wäre, so wären Treibstoffersparnisse im Bereich von 40% auf allen Strassen möglich. Das liegt daran, das der Luftwiderstand beim Autofahren die Hauptbremswirkung verursacht. Die Eisenbahn profitiert maßgeblich davon, das die Fahrzeuge eines Zuges im dichten Abstand aufeinander folgen. Ein solcher kommunikationsfähiger ABS/ESP Controller leise sich sogar bei sehr vielen Auto relativ problemlos nachrüsten. Nur dazu müsste man erstmal heftig nachdenken über technische und juristische Umgestaltungen und deren Konsequenzen. Ganz nebenbei würde auch Verkehrsraum gespart, so dass es zu weniger Staus kommt und auch weniger neue Strassen gebaut werden müssten. Beides spart noch einmal CO2 ein, und das nicht zu knapp.

Bei dem Tempolimit kann man halt sagen, wir haben was für den Klimaschutz getan, und nebenbei auch noch seinen sozialistischen Neid komplex ausleben.

03 Oktober 2007

Der Transrapid im München

Eigentlich bin ich ein Fan von Technik, und ich habe mich gefreut, das es unser Staat überhaupt geschafft hat, eine erste Anwendung dieser faszinierend Technologie zu planen. Nur leider hat das Ganzen einen erheblichen fahlen Beigeschmack. Zum Einen hat das alles viel zu lange gedauert. In der Zwischenzeit ist die normale Eisenbahn so schnell geworden, das sich ein Systemwechsel nicht mehr lohnt, weil aufgrund des anderen Fahrweges umgestiegen oder umgeladen werden muss, wenn ein Anschluss gebraucht wird. Da der Transrapid über mittlerweile ein Jahrzehnt wegen Planungsfaxen, Ökogezicke und unentschlossener Politiker nicht kommerziell Genutzt wurde, fand auch keine großartige Weiterentwicklung der Technik über das damalige Ziel statt.

Der andere Punkt, der sauer aufstößt, sind die enormen Kosten im Vergleich zum Zeitgewinn, wobei auch noch das meiste Geld im Übrigen für Hilfskonstruktionen wie Tunnel und Bahnhöfe verbaut werden soll. Die meisten Fahrten im täglichen Leben beginnen zu von außen vorgebenden Zeiten, die nicht auf Abfahrtzeiten öffentlicher Transportmittel abgestimmt sind. Ich kann davon ein Lied singen, habe ich doch in der Zeit als noch Minderjähriger an meinem Abitur gearbeitet habe, jeden Tag über eine Stunde auf den verfluchten Zug warten dürfen. Insofern muss man zu der Fahrzeit aus statistischen Gründen die halbe Taktzeit dazuzählen. Würde man statt der 10 Minütigen Taktzeit des Transrapid eine express S-Bahn alle 3 Minuten fahren lassen, so wäre damit die gleiche Zeit eingespart. Und das sollte sich für deutlich weniger Geld machen lassen, insbesondere dann, wenn die Technik für einen führerlosen Betrieb zugelassen werden würde. Ich weiß aus eigener Anschauung, das die Münchner U-Bahn fast von selber fährt. Der Fahrer drückt einen Knopf, und der Zug fährt zum nächsten Bahnhof. Kinderleicht das Ganze, man muss nur regelmäßig den Totmann Schalter drücken, damit der Zug keinen automatische Vollbremsung macht. Das ist fast schon ein Schildbürgerstreich wie der Heizer auf der E-Lok im England vor der Regierungszeit von Maggi. Traurig aber Wahr, die Planung so wie sie ist ist unsinnig. Das gleich gilt im Übrigen auch für den Transrapid, der ja vom Gleis aus angetrieben wird.

Zählt man zur Fahrzeit die halbe Taktzeit hinzu, zu wird augenblicklich klar, warum der öffentliche Nahverkehr ein andauernder Flop ist. Nur wenn es gar keine Alternative gibt ist das eine von den Menschen im rahmen einer Nötigung akzeptierte Form der Fortbewegung. Wenn mann im Nahverkehr Energie sparen will, dann geht das nur über elektronische Hilfen, die es dem Fahrer erlauben den gesetzlichen Mindestabstand zu unterschreiten und bis auf wenige Zentimeter auf das vorausfahrende Fahrzeug aufzufahren. Dass geht aber nur mit Unterstützung des Gesetzgebers, der dieses überhaupt mal im Gesetz zulassen muss. Aber so verschlafen wie unsere Politiker sind, werden sie das wieder so lange verpennen, bis diese Entwicklung aus dem Ausland kommt. Kommen wird sie, macht doch der Luftwiderstand über 70% des Energieverbrauchs aus.

Was wird aus dem Transrapid? Es wird vermutlich nicht mehr allzu lange Dauern, und dann laufen die Patente aus. Schon über 10 Jahre, also rund die halbe Zeit in der Patente Schutz bieten, sind ja fürs labern, lavieren und Bedenken tragen im Bezug auf die allererste Anwendung bereits drauf gegangen. Nach Ablauf des Patentschutzes wird er vermutlich von den Chinesen gebaut und weiterentwickelt werden, und vielleicht irgendwann, wenn öl auch in Russland knapper wird, die transsibirische Eisenbahn ergänzen. Den Fahrweg haben die Chinesen eh schon in Lizenz gefertigt. Gebaut wird der aber nicht von deutschen Firmen. Wenn dann die Transrapids so schnell wie Flugzeuge sind, dann kann es sogar mal passieren, das man darüber nachdenken muss, die ICE-Trassen in Deutschland entsprechend Umzustellen.

13 September 2007

Die schwachsinnigkeit der Umweltpolitiker!

Es ist ja zur Zeit mega in Mode von Klimaveränderungen und der Vermeidung von CO2 zu schwadronieren. Mal völlig unbenommen von der Tatsache, ob das notwendig und sinnvoll ist, sind unsere Politiker ja nicht mal in der Lage Maßnahmen zu definieren, welche geeignet wären eine brauchbare Lenkungswirkung zu entfalten.

Ich habe heute wieder so einen umweltpolitischen Sprecher bei n-tv gesehen der wieder die alten grünen Kamellen wiedergekaut hat. Er meinte, ein Tempolimit auf den Autobahnen von 120 km/h würde eine ersparnis von 9% erbringen. Mag sein, unter der Annahme, das sich die gefahrenen Strecken nicht ändern. Das ist aber gerade bei den CO2 intensiven langen Fahrten mitunter nicht der Fall. Beispiel die vielen Kurierfahrer und Außendienstler, wenn die ihre Touren an einem Tag nicht mehr schaffen, dann müssen da mehr Mann und mehr Fahrzeuge ran. Neben der unvermeidlichen deutlichen Kostensteigerung die irgendwo aufgefangen werden muss, kommt es dann auch zu insgesamt mehr Kilometer, weil die Schleifen einzeln zwar Kürzer sind, die entstehenden Wege aber insgesamt durch die höhere Anzahl der Anfahrten von den Verteilungszentren länger werden, und somit der positive Effekt aufgefressen oder sogar ins negative verehrt wird, weil die Fahrwege heutzutage typischerweise schon mit entsprechender Software optimiert werden.

Ein anderes Steckenpferd der grünlichen Umweltspinnerei ist CO2 abhängige KFZ-Steuer. Da muss man wirklich sagen, das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Warum? Ich zum Beispiel Fahre einen alten Benz, der seine 10 Liter Super haben will. Ich fahre Ihn aber nur sehr selten, so ca 1500 km im Jahr. Wenn die jetzt die Steuer ins unverschämte erhöhen würden, dann müsste ich mir überlegen, vielleicht auf einen anderen Waagen umzusteigen. Mein Auto würde ich verkaufen, vermutlich an einen Exporteur, der das ansonsten technisch voll funktionsfähige Auto nach Afrika oder sonst wohin exportiert, wo noch Quote frei ist. Dort würde er dann vermutlich, ob der geschätzten Zuverlässigkeit, auf Langen strecken noch viel mehr Benzin verbrennen.

Anderes Beispiel: Eine gute bekannte die bei einem meiner Kunden arbeitet, betriebt Pferdesport. Um Ihren Pferde Anhänger in Übereinstimmung mit den Zulassungsvorschriften bewegen zu können, braucht Sie einen schweren SUV. Mit dem Riesenteil fährt sie jeden Tag so circa 100 km zur Arbeit. Platz hat sie genug, sie würde sich auch einen zweiten Waagen zulegen, unter der Voraussetzung, das dies Insgesamt aber billiger ist. In der Schweiz ist es möglich viele Autos mit einem Wechselkennzeichen zu fahren, wobei man Steuer und Versicherung jeweils nur einmal für das teuerste Auto bezahlen muss. Nur hierzulande verhindert eine ökosozialistische Neidbesteuerung, das sich Menschen unterschiedliche, jeweils besser geeignete Transportwerkzeuge für unterschiedliche Aufgaben zulegen. Wenn man CO2 vermeiden will, dann muss man im gegenteil Besteuerung von der KFZ zur Mineralölsteuer verlagern. Am besten, man schafft die KFZ Steuer ganz ab, und legt diese auf die Mineralölsteuer um. Das würde dann auch massig überbezahlte Bürokraten abbauen helfen, so das von der Steuer auch mehr nutzbringend Übrig bleibt.

Sinnvollerweise sollte man sowas aber in der EU koordiniert machen, weil sonst die Unterschiede des Preises an den Grenzen noch höher wären, und damit Kaufkraft ins EU-Ausland verlagert wird. Wenn Leute schon zum Beispiel nach Polen fahren um zu Tanken, dann werden sie dort auch noch anderes Einkaufen.