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29 März 2009

Wer stoppt Herrn Schäuble, Herrn Tiefensee und Frau von der Leinen, die Wegbereiter des 4. Reiches

Ich hatte vor Kurzen das zweifelhafte Vergnügen, auf zwei Kinder an der Schwelle zum Teenager aufpassen zu dürfen. Diese Spielten relativ friedlich mit Lego Bausteinen, nur was sie zusammenbauten und die Bedeutung dessen in deren Phantasie, das hat mich doch erheblich entsetzt. Da war zum Beispiel die Rede von kleinen Robotern, welche zu Überwachungszwecken DNS von allen möglichen Personen sammeln! Von so was wie das Einverständnis der Betroffenen war da nichts zu Erkennen.

Ein anderes Objekt sollte eine Scanner darstellen, der jederzeit in Echtzeit die Position beliebiger Personen liefert, und sich vortrefflich in ein Versteckspiel einbauen lies.

Das erschreckendste daran: Was diese Kinder da antizipiert haben, das gibt es ja alles schon! Da sind die, völlig unnötigen und überteuerten Maut Brücken des Herrn Tiefensee, welche in Zukunft auch alle PKW scannen und speichern sollen, um aus den Daten berechen zu können, ob jemand auf bestimmten Bereichen der Autobahn zu schnell unterwegs gewesen ist. Oder die Vorratsdatenspeicherung des Herrn Schäuble, welche es noch nach 6 Monaten gestattet, die Wege eines Handybesitzers nachzuzeichnen. Auch die fliegende Miniatur Roboter mit Kameras für die polizeiliche Aufklärungsarbeit gibt es schon, es muss nur noch ein möglichst unkontaminiertes Wattestäbchen zur Verwirklichung der Kinder Phantasie angebracht werden. Großbritannien, das keine geschriebene Verfassung hat, kann man heute schon als erweitertes Big Borther Haus betrachten!

Durch die unsägliche Grüne Initiative zur vollständigen Legalisierung des horizontalen Gewerbes ist im Grunde eine Verfassungsmäßige Notwendigkeit zur vollständigen genetischen Erfassung der Bevölkerung gelegt worden, weil aus diesen Verhältnissen hervorgehenden Kinder sonst zu Gunsten der Allgemeinheit (Steuern und Sozialabgaben die man einnehmen will) die Möglichkeit genommen wird, von Vater und Mutter beim Weg ins Leben unterstützt zu werden. Denn das der Staat Unterhalt für diese Kinder an stelle der Väter in gleicher höhe bezahlt, scheitert ja schon der notorischen Ebbe in der Staatskasse, die ja jetzt schon die Einnahmen aus Betteln bei Sozialhilfeempfänger anrechnet, und die Stütze entsprechend kürzt!

Und jetzt will Frau von der Leinen noch das bei Politikern verhasste Internet, zumindest was einen hinreichend großen Anteil des Stimmviehs angeht, kontrollierbar machen. Anstatt mit Ganzkörperaufnahmen bekannter Sexualstraftäter den Sumpf der Kinderschänder endlich mal trocken zu legen, will man einen Mechanismus etablieren, um Informationsangebote im Internet blockieren zu können. Vorgeblich "nur" um die Verbreitung von Kinderpornos einzudämmen, aber genauso geeignet, um zum Beispiel eine verlogene und intrigante Frau Ypsilantie vor der Bloßstellung durch einen Komödianten zu schützen. Wäre das nicht so, würde Frau von der Leinen allenfalls einen Hinweis einblenden lassen, das bestimmte Seiten fragwürdig sind, ohne den Zugang zu sperren. Den eine Sperre ist mittels eines Proxyservers ohnehin binnen 30 Sekunden umgangen. Oder man besorgt sich seinen eigenen permanenten Proxyserver im Ausland für ca 15$/Monat, um der hiesigen Vorratsdatenspeicherung ganz zu entgehen. Was ist, wenn CNN auf der Sperrliste auftaucht, z.B. weil sie über die Skorpiens berichtet haben, so wie das in England mit der Wikipedia passiert ist??

Das alles sind Optionen, für die Herr Milke oder Herr Heydrich, ohne mit der Wimper zu zucken Vater, Mutter, Geschwister, Großeltern und Ihre Seele verkauft hätten! Bitte nicht missverstehen, ich sehe keine Anhaltspunkte dafür, das Herrn Schäuble, Herrn Tiefensee und Frau von der Leinen konkrete gelüste haben, einen diktatorischen Staat zu erreichten. Aber: diese Leute schaffen aus fehlleitender eigener Erfahrung, politischer Machtgier und Dummheit einen Überwachungapparat, der jedem Diktator in Verzückung versetzen würde. Alles was er dann noch braucht sind KZ's, aber die sind, wie die Geschichte lehrt, schnell errichtet.

Als Auslöser so einer Entwicklung bedarf es dann nur noch eines inneren Zerwürfnisses in der Gesellschaft, das sonst zum offenen Bürgerkrieg führen würde. Und da fallen mir, dank der Unfähigkeit der Regierung, eine Ganze Menge potentielle Streitpunkte ein:


  • Kollabieren Stromversorgung, weil Politiker den unterschied zwischen Kraftwerken und negativen Verbrauchern wie Photovoltaik und Windkraftanlagen verdrängen

  • Kollabierende Leistungsbilanz, weil Politik die Entfaltung wichtiger Technologiefelder Zukunft wie zum Beispiel Gentechnik oder Stammzellen Therapie durch Überregulierung behindert oder verhindert hat.

  • Kollabierendes Rentensystem weil Politik durch verfehlte Familienpolitik ein Quantitatives Problem in der Demografie geschaffen hat, das nicht mehr lösbar ist.

  • Kollabierende Sozialsysteme, weil Politik es fertig gebracht hat, die Rahmenbedingung so zu gestalten, das Kinder vorzugsweise von Personen aufgezogen wurden, die Unterstützung zum Lebensunterhalt erhalte, und die Begabungen der Menschen eben doch auch was mir den Genen zu tun haben.

  • Kollabierende Versicherungen, weil die Kosten durch Umweltschäden weglaufen, da man nicht Konsequent auf die Atomenergie als saubere Energiequelle setzt

  • Kollabierendes Gemeinwesen, weil man Atomkraftwerke mit viel Bürokratie sicher machen wollte, anstatt sie wie in der Schweiz unterirdisch zu bauen, so das es auch bei einem GAU zu keiner Freisetzung von Strahlung kommt. (In der Schweiz gab es eine Kernschmelze, wissen aber die wenigsten, weil es an der Oberfläche ohne Konsequenzen blieb)

  • Kollabierendes Finanzsystem, weil Politik Fragen der Bonität für einen Kredit mit Zielen der politischen Korrektness verwechselt. Beispiels weiße sind die berüchtigten "Subprime" Papiere im wesentlichen nichts anderes als Hypotheken an amerikanische, etnische Minderheiten, die mit einer Ausfallversicherung verbrieft in alle Welt verkauft wurden. Nur wenn sich die Bonität auf breiter Front als zu niedrig erweist, dann hilft auch die Versicherung nichts mehr, weil die auch pleite geht. Gleiches gilt ähnlich auch für Kredite für Energieanlagen, die viel zu wenig Ertrag liefern.



Angesichts der vielen Optionen ist es also nur eine Frage, wann was passiert, nicht ob! Nur der Schutz von Bürgerrechten, und die faktische Nichtdurchsetzbarkeit von Repression der Massen kann uns heute noch vor einem 4. Reich schützen.

12 März 2009

Wenn Schüler von Lehrern gemobbt werden.

In der Onlineberichterstattung musste ich lesen, das Tim K. der Amokläufer an der Alberville Realschule in Winnenden, sich auch von seinen Lehrer(innen) gemobbt fühlte. Das ist natürlich noch erheblich viel schlimmer als von den Mitschülern gemobbt zu werden. Bei fast allen Amokläufen heißt es ja, das es sich um ruhige, abgepasste Jugendliche handelt. Also insbesondere um Menschen, die die Regeln der Gesellschaft für sich bereit sind zu akzeptieren.

Wenn diese Menschen dann von den Trägern dieser Regeln verhöhnt werden, dann bekommen diese Jugendliche ein immenses Problem. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft werden von Jugendlichen, so ist es jedenfalls mir ergangen, nicht als "zuständig" angesehen, weil Sie den Erwachsenen zugeordnet werden. Wie genau dieser Eindruck zustandegekommen ist, kann ich heute nicht mehr genau sagen, ich vermute aber das die Regelhandlung unter 14 jährige schlicht bei den Eltern abzuliefern wenn sie was ausfressen haben, dazu einen entscheidenden Beitrag geliefert hat. Sowas kommt immer mal wieder vor und mach als Erfahrungsbericht die Runde auf dem Schulhof.

Ein junger Mensche, der sich in der Situation befindet, das er den Schmerz den solche Kränkungen verursachen nicht mehr aushalten kann, er keine wirksame Hilfe bei Eltern oder sonstigen nahe stehenden Personen findet und er auf der anderen Seite auch nicht gegen die Regeln der Gesellschaft leben kann oder will, für den ist der Suizid oder, wenn er es nicht akzeptieren kann, das man Ihm sein Leben nicht Leben lassen will, der Amoklauf schon fast eine zwingende logische Konsequenz. Das Informationszeitalter liefert dann nur mehr den eleganten Zugang zu Informationen vergangener Taten und gegebenenfalls virtuelle Trainingsmöglichkeiten.

Das Schüler von Lehrern verhöhnt werden, scheint alles andere als selten zu sein. Durch einen, wie ich heute weiß, kleinen Fehler in Skelett habe ich wohl einen für ein geübtes Auge erkennbaren veränderten Bewegungsablauf. Das wurde nicht einmal, sondern sogar zweimal von Sportpädagogen aufgegriffen, um mich mit beleidigenden Spitznamen zu belegen, die natürlich von den Klassenkameraden und dem Rest der Schule mit immenser Begeisterung aufgegriffen wurden.

Wegen der verzerrten Wahrnehmung Jugendlicher der Zuständigkeit für Recht und Strafe, sollte die Verjährung wie im §78b Absatz (1) bei Straftaten von Lehrpersonal an Schulen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen gegen Schüler ebenfalls bis zur Vollendung des achtzehnten Lebensjahres ruhen. Gegebenen Falls sollte man sich desweiteren überlegen, ob solche ein Verhalten des "dem der Meute zum Fraß vorwerfen" durch den Straftatbestand der Beleidigung überhaupt angemessen unter Strafe gestellt ist, ist es doch eigentlich schon mehr eine Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft, wenn man bedenkt, das Schüler deren Respekt als Person verloren gegangen ist, viel häufiger auch Beleidigungen, Pöbeleien und Schläge von ihren Mitschülern einstecken müssen.

11 März 2009

Schule als Ort der Nächstenliebe .... ?

Im Ramen der Berichterstattung um die tragischen Ereignisse an der Alberville Realschule in Winnenden habe ich auch eine Rede vom Ministerpräsident Ötttinger mit anhören müssen "... Schule, der Ort der Gesellschaft, ein Ort der Zukunft, ein Ort der Bildung, Erziehung, ein Ort der Nächstenliebe und von daher ist es eine besonders gemeine Art, eine Schule so zu Stören und zu zerstören ... ". Ich habe selten einen solchen realitätsfernen Mist von einem Politiker gehört.

Klar ist Schule ein Ort der Bildung und Erziehung. Ersteres weil Lehrer sich bemühen, ihren Stoff unter die Schüler zu bringen, und Erziehung alleine schon deshalb, weil sich Schüler etwa ein drittel Ihrer Lebenszeit in der Schule aufhalten. Aber dieser Aufenthalt ist mitunter alles andere als das, was Herr Ottinger als seine wild romantischen Vorstellungen zum besten gibt. Schule ein Ort des puren Darwinismus, ein Ort des Kampfes, des Terrors, ein Ort der Verhöhnung und Erniedrigung, das würde es viel besser treffen!

Wen ein Schüler nicht so kommunikativ wie andere ist, aus welchen Grund auch immer, und sei es nur weil er keine gleichaltrigen findet, die seine Interessen teilen, dann geriet er sehr schnell ist das Fadenkreuz seiner ach so netten Mitschüler. Wenn dieser dann von einer ganzen Meute in eine Mülltonne geworfen wird, und diese dann Minuten lange durch Schlaglöcher über den Schulhof gerollt wird, so das der Schüler immer wieder in den stinkenden Müll fällt, dann ist das alles andere als schön. Wenn dann der Aufsichtführende Lehrer sich erst gegen ende der Pause sich dazu herablässt, gegen diese Aktion einzuschreiten, dann kommt warlich der Eindruck von Schule als rechtsfreier, exteritorialen Raum auf.

Ich hatte zum Beispiel mal als Schüler der Abschlussklasse (oder ein Jahr davor, ist schon mehr als ein viertel Jahrhundert her) das Problem, das ich von den Schülern der Einstiegsjahrgänge als Zielscheibe, vermutlich für deren Frust über Schüler der höheren Jahrgänge, herhalten musste. Das war alles andere als Einfach, weil eine passive Reaktion wie die des sich Versteckens bei mehr 30 Verfolgern einfach nicht mehr funktioniert. Zumal ich damit auch zunehmend Ärger mit Lehrern bekam, denen es aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht passte, das ich mich in unbeaufsichtigten und leeren Räumen Aufhalten wollte. Aber gegen den Terror und die Tritte der Meute in den beaufsichtigten Schulhöfen hat keiner was unternommen. Während ich den Angriff des ersten abzuwehren versuchte, hatte ich schon den nächsten Tritt eines Anderen von hinten in die Kniekehle kassiert. Und das wurde immer schlimmer, weil es immer mehr wurden!

Irgendwann habe ich dann beschlossen, das ich eine bessere Strategie brauche. Ich merkte, das die Schläge und Tritte so schlimm ja auch nicht sind. Ich beschloss sie einfach Einzustecken, Gerechtigkeit und Friedfertigkeit ruhen zu lassen und einen für alles Haftbar zu machen. Ich griff mir also den ersten den ich erwischte, und hielt ihn fest, quetschte ihn zwischen mir und einer Betonwand ein, und schlug bis zum Ende der Pause auf den Kerl ein. Nicht wirklich die feine Art, aber Interessant, denn noch während der Pause lies die Unterstützung seiner Mitstreiter zusehends nach. Als der dann flennend Abzog, hatte sich mein Problem in nichts aufgelöst - aber ohne Gewalt war das Problem definitive nicht zu lösen, denn die Lehrer wollten schlicht nichts Unternehmen und immer mehr Schüler wollten ihren Spaß zum Frust Abbau mit mir haben. Ok, ich hatte wohl Glück, den zwei Stunden später fragt mich mein Klassensprecher, warum ich denn den Förderstufensprecher ungespritzt in den Betonboden rammen würde. Da war mir klar, das ich mit Glück den Oberrabauken erwischt hatte.

Ich wünsche mir, so schlimm das für die Opfer das Amoklaufs auch sein mag, das man auch endlich mal das Aufklärt, was die jahrelange Vorgeschichte des ganzen war, obwohl die Wolkenkuckucksheim Vorstellungen der Verantwortlichen befürchten lassen, das alles wie gewohnt unter den Teppich gekehrt wird. Und dabei ist zu befürchten, das heute, 25 Jahre später, die Situation noch viel schlimmer ist als damals. Wenn ich da alleine an die Ausführungen meines Schwagers denke, der 2 Kinder in der Schule hat. Die Schülertoilette, schon damals in meiner Wahrnehmung sowas wie die "Kammer des Schreckens", soll heute angeblich ein quasi exterritorialen Status haben, den sich allenfalls bewaffnete Polizisten vorwagen. Zur Verhinderung von Amokläufen an Schulen sollte man sicherstellen, das die Verfassungsmäßigen Rechte der kindlichen Personen auch vor anderen Kindern geschützt werden, anstatt über Waffengesetze und Ballerspiele zu lamentieren.

25 Februar 2009

Der Wasserkopf muss weg oder wieso kann man Äpfel nicht nach Stück verkaufen?

Da habe ich heute bei einer Reportage auf N-Tv zur Kenntnis nehmen müssen, das es Händlern in Deutschland gar nicht gestattet ist, Äpfel in der Form €/Stück zum Kauf anzubieten. Wie sagte es der dargestellte Beamte vom Eichamt: Äpfel müssen in Deutschland nach Gewicht verkauft werden!

Da fragt man sich natürlich schon: muss das alles eigentlich sein? Das Waagen von Amts wegen kontrolliert werden, ist angesichts der menschlichen Natur eine sinnvolle Sache, damit, wenn Angaben zum Gewicht gemacht werden, diese auch stimmen. Es ist auch klar, das diese Zuverlässigkeit nicht zum Nulltarif zu haben ist.

Aber dann kommt ein Art von ABM-System für Amtsträger ins Spiel, wo man sich als Verbraucher Fragen muss, wie man das stoppen soll. Man muss es nämlich alles mit bezahlen, denn der Händler muss auch leben und das Geld für die Anschaffung und Eichung mindestens einer Waage kann er auch nicht zweimal ausgeben. Was habe ich also davon, das ich Äpfel nach Gewicht kaufen muss?

Ich soll besser Preise vergleichen können! Hm? Das nutzt zunächst mal anderen Beamten, denjenigen welchen, die die Preisstatistik machen. Die können sich schnell und ohne Testkauf ein pseudo objektives Bild von der Marktlage machen, und in ihren Erhebungsbogen eintragen, was xy Gramm Äpfel im sogenannten Warenkorb in der jeweiligen untersuchten Stadt kosten.

Nutzt mir das was als Verbraucher? Ein ganz klares nein! Ein Apfel kann so sauer sein, das auch die Tatsache, das ich mich nicht um 10% beim Gewicht verschätzt haben kann, völlig egal ist, weil es einen Qual ist, die restlichen 90% des Apfels nach dem ersten bissen Runterzuwürgen.

Das wir die Transparenzlobby unter den Amtsträgern aber kaum anfechten, sie werden dann in die Richtung argumentieren, das die Standardisierung des Gewichts ein bedeutender Schritt in Richtung Transparenz ist, immerhin ist der Verbraucher vor speziellen Züchtungen von Äpfeln mit besonders großen Apfelgrotzen wirksam geschützt. Was den Geschmack und den Nährwert angehe, sei man eben technologisch noch nicht so weit, das man Verfahren entwickeln können, das ohne Beeinträchtigung der Ware die Zuverlässigkeit habe, welche man als Amtsträger dem Staatsvolk bieten müsse.

Ist das überhaupt erstrebenswert? NEIN! In China gab es wohl ein solches Nährwert basiertes Bewertungssystem für Milch, das auch maßgeblichen Einfluss auf den Handelspreis gehabt hat. Was ist passiert? Das was passieren musste! Es wurde nach "Zusätzen" gesucht, welche den Wert der Handelsware gedopt haben. Und kriminellen Subjekten war es auch reichlich egal, ob dieser Zusatz gut für die Verbraucher ist oder nicht. Im besten Fall mag der Urheber dieser Praxis noch einen Selbstversuch gemacht haben ob das Melanin bekömmlich ist - aber die Kleinkinder mit ihrem empfindlicheren Stoffwechsel müssen die Suppe jetzt auslöffeln und mit Nierensteinen leben.

Also: Lasst die Händler Äpfel auch nach Stück verkaufen und die Kosten einer Waage sparen! Haben die Amtsträger dann nicht genug zu tun, dann muss halt das Salär gekürzt werden bis es zu einer Nichtwiederbesetzung einer entsprechenden Stelle kommt. Man sollte, nebenbei bemerkt, auch mal nachdenken, ob solche Anpassungen nicht anderes zu regeln sind. So, und nur so, lässt sich unser völlig blockiertes Gemeinwesen wieder auf Vordermann bringen und sich die Lebenshaltungskosten senken! Die Politik hat sich viel zu lange auf der Sozialhilfe ausgeruht, und sich damit von solcherlei Überlegungen freigekauft. Klar, das solche Informationen bei den GEZ-Sendern, unserer aus Zwangsbeiträgen Finanzierten Politiker und Amtsträger Lobby nie rüberkommen.

22 Februar 2009

Zurück in die dunkle Höhle, ihr elenden Abkömmlinge der Affen!

Da musste ich am Freitag lesen, das sich die Umweltminister in Nairobi darauf geeinigt haben wollen, das sie Quecksilber weltweit verbieten wollen. Klingt für mich wie ein Faschings Scherz, Tataa Tataa Tataa! Quecksilber ist ein Element, kann, außer durch nukleare Reaktionen, weder erzeugt noch vernichtet werden. Wenn es also irgendwo, zum Beispiel in Kohle, enthalten ist, dann fällt es bei der Verbrennung der selbigen zwangsläufig an, Verbot hin oder her. Man kann es also allerhöchstens festlegen, was mit Quecksilber gemacht werden darf und was nicht. Führ das zu einem erhöhten Energieeinsatz, kann es ganz schnell sein, das Politiker wiedermal das gegenteil von dem Bewirken, was sie erreichen wollten.

Aber mal angenommen, es darf kein Quecksilber mehr für Industrieprodukte verwendet werden. Ich bezweifele, das die Jungs wissen, was sie da Eigentlich beschließen. In jeder klassischen Leuchtstoffröhre, wie sie seit Jahrzehnten gebaut wird, in jeder Straßenlampe, die nicht gelb leuchtet, ist Quecksilber enthalten. In jeder Energiesparlampe ist Quecksilber enthalten. Das faszinierende daran, der selbe Sauhaufen von Umweltministern will auch das verwenden Glühlampen verbieten, weil sie zu viel Energie verbrauchen, und damit CO2 erzeugen. Nur dumm, Kerzen und Lagerfeuer erzeugen noch mehr CO2!

Was gibt es noch. Leuchtdioden zum Beispiel. Aber deren Zusammensetzung führt bei massiven Gebrauch vermutlich auch zu einem unkontrollierten Panikanfall seiten dieser Berufsbedenkenträger. Schließlich ist Arsen doch das Standardgift einer jeden bösen Schwiegermutter. Quecksilber hat eine, für die Lichterzeugung einmalige Kombination von Eigenschaften. Sein hoher Dampfdruck bringen es leicht in die Gasphase und seine Atomhülle nimmt sehr leicht Energie von stoßenden Elektronen auf. Diese geschieht in Portionen von ca. 4 eV, so das aus Strom (bewegte Elektronen) sehr effektiv UV licht wird, das dann über Leuchtstoffe in Licht gewandelt wird.

Stellen sie sich nur mal vor, allen Leuchten die mit Glühlampen, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen dürften nicht mehr genutzt werden. In mach einer Wohnung wird es völlig dunkel, an ihrem Arbeitsplatz sieht es vermutlich noch trüber aus, weil dort, der Stromersparnis wegen, seit ewigen Zeiten fast immer Leuchtstoffröhren oder Quecksilberdampflampen im Einsatz sind.
Natrium erzeugt zwar noch effektiver Licht, nur aus gelben Licht kann man kein weisses machen, das geht aus Gründen der Quantenphysik schlichtweg nicht!

Ob das Quecksilber in den Amalgam Füllungen meiner Zähne gegebenenfalls durch ähnlich beständige Materialien ersetzt werden kann oder ob mann dann pro Loch alle drei Jahre zum Zahnarzt muss, um die Füllung auszutauschen, kann ich nicht beurteilen. Aber ob sich dieser verrückte Verein von Umweltministern über die Kosten für Kassen und Patienten mal Gedanken gemacht hat, wage ich jetzt angesichts der Empfehlungen bezüglich der Beleuchtung mal pauschal anzuzweifeln.

Da wo man auf Quecksilber verzichten kann, z.B. bei Batterien und Thermometern, sollte man das der Giftigkeit wegen tun. Bei den Batterien gibt es Zellen, die ohne das Quecksilber auskommen, für Thermometer gibt es Gallistan, eine flüssige Legierung aus Gallium, Indium und Zink. Was auch nicht sein muss, ist das Goldwaschen mit Quecksilber. Das ist eine ziemliche Sauerei, die so auch nicht sein muss, ganz speziell dann, wenn, das Quecksilber verbraucht wird, also im Klartext verteilt wird!

21 Februar 2009

Das Billionengrab Hypo Real Estate ...

Das ist doch ein absolutes Unding mit dieser Bank. Das die Anteileigner dieser Bank immer noch darauf beharren, das Ihr Anteil an der Bank einen von Null verschiedenen Wert hat. Aber das kommt davon, das die Staatshilfen falsch definiert sind. Sie sind eine mehr oder weniger freiwillige Zuwendung, und so bleibt die Bank auch erstmal bestechen.

Das andere Wirtschaftlich tätige Personen die jetzt versuchte Notbremse entschädigungslose Verstaatlichung aus ordnungspolitischen Gründen nicht sehen wollen, hätte klar sein müssen. Solange eine jede Bank ihre Geschäfte ordentlich führt, muss eine Bank für den staat tabu sein und bleiben.

Und die Zuwendungen von Staat hätte es eben NUR IM ZUSAMMENHANG mit einem Insolvenzverfahren geben dürfen. Hätte man, wie ich das im Oktober vorgeschlagen habe, gesetzlich festgelegt, das eine Insolvente Bank mit einer diskontierten Zwangskapitaliesierung leben muss, dann könnte der Investor Flores jetzt nicht versuchen den Staat Müll zu verkaufen. Dann hätte er die Wahl gehabt entweder das Kapital der Bank auf eigene Kosten angemessen zu erhöhen, oder aber auf seinen Anspruch auf anteile am Unternehmen fast vollständig zu verzichten. Wäre die Zwangskapitalisierung Gesetz, so hätten die Gläubiger der Bank auch eine Vertrauensbasis, so das die Bank nicht sukzessive ausbluten würden, wie das jetzt durch die Scheibchen weiße Bettelaktionen der Fall ist. Keiner gibt doch so einer Bank freiwillig auch nur einen Euro! Jeder abziehbare Euro wird vorsichtshalber abgezogen, ein Todesurteil für jede Bank!

Das deutsche Konjunkturprogramm für Rumänien, Taiwan, China, Singapur ....

Letzte Woche wurde also das Konjunkturprogramm verabschiedet. Das Problem ist nur, das dieses auf kosten der Staatsverschuldung fast ausschließlich dem Ausland zu gute kommt. Eine Ausnahme bildet nur der Infrastruktur Anteil, weil dort die Wertschöpfung zumindest partiell im Inland erfolgen muss.

Der Rest geht ins Ausland, weil unser politisches Establishment es ums verrecken nicht einsehen will, das unser Lang hoffnungslos ineffektiv geworden ist. Das führt dazu, das wir bei Dingen des alltäglichen Gebrauchs im allgemeinen kaum oder gar nicht mehr Konkurrenzfähig sind. Firmen die Deutschland noch Erfolg haben wollen, müssen etwas bieten, was es sonst so nirgendwo gibt - oder eben, wie Landwirtschaft oder Wind- und Sonnenenergieerzeuger - reichlich Subventionen und Steuervergünstigungen einstreichen.

Die vielen Menschen, welche mit wenig Geld auskommen müssen, die können sich "Made in Germany" schon lange nicht mehr leisten. Da kommt die Kleidung von KIK, die diese aus Billiglohnländern importieren, die elektronische Technik aus fast immer aus Fernost, Möbelbausätze von einem Schwedischen Hersteller, und so weiter und so weiter. Unsere Wirtschaft bleibt am Leben, weil sie dann diesen Nationen die Maschinen verkauft, um solche Güter zu fertigen - nur irgendwann wird auch dort der Vorsprung verbrannt sein, der nötig ist die Nachteile aufzuwiegen. Das gleiche gilt für Luxusgüter. Und dann?

Das jüngste Beispiel für überbordende Bürokratie: Die Gelder für das Gesundheitssystem werden jetzt vom Arbeitgeber an den Gesundheitsfond, von dem an die Kassen, von denen dann zu den Kassenärztlichen Vereinigungen geschoben, von denen sie den endlich dem Arzt zugute kommen. Das sind 3, in Worten drei, Instanzen von überbezahlten Sessel Hockern wo Gelder versickern, nur um was zu erreichen ?? Pseudo soziale Gerechtigkeit auf niedrigstem möglichen Niveau? Da werden Strukturen aufrecht erhalten, die seit vielen Jahrzehnten überflüssig sind. Apotheken braucht keine Sau mehr. Das war früher ein wichtiger Beruf, weil es sehr scher ist, zuverlässig Medizin herzustellen mit der richtigen Dossieren. Zuviel ist Gift, zu wenig ist Wirkungslos, beides kann tödlich sein! Nur werden Medikamente seit Jahrzehnten zu 99,99% (ich habe in meinem ganzen mehr als 45 jährigen Leben noch keine vom Apotheker hergestellte Medizin erhalten) industriell gefertigt. Deren Verteilung ist "nur" eine verantwortungsvolle logistische Aufgabe. Würde man die Ärzte verpflichten lesbare Verschreibungen mit Kopie zu machen, so hätte der Patient immer die Möglichkeit den Lieferanten zu kontrollieren, und das von Apothekern ins Feld geführte Sicherheitsproblem löst sich in nichts auf. Im übrigen absolut verantwortungslos, jahrzehntelang intelligente Menschen in eine Beruf zu lotsen, der nicht mehr gebraucht wird!

Andere Beispiele liesen sich in Massen finden. So wurde, nur aus politischer Opportunität die getrennte Erhebung des Soli für die Finanzierung der Wiedervereinigung eingeführt, obwohl es nichts anderes als eine 10% Steuererhöhung war. Ich mache seit mehr als 20 Jahren annähernd das Gleiche, und erstelle meine Steuerunterlagen mit dem gleichen, zusammen mit Mitstreitern erwickelten Tabellenkalkulationsprogramm. Wenn ich die Dateigrößen vergleichen, so hat sich der Aufwand etwa verzehnfacht!! Das ist absolut Krank!

Und schon wieder heulen grüne Ökosozialisten, SPD Sozis und andere Linke nach einem "Krisen Soli". Bei uns im Ort gibt es genau 2 Baustellen. Diese gehören mir bekannten unternehmerisch tätigen Personen, die es noch schaffen, Menschen hier am Ort einen ökonomisch sinnvollen Arbeitsplatz zu bieten. Sollen die letzten Kreise, die in diesem Land noch was bewegen können, auch noch finanziell ausgebombt werden?

Ein richtiges, nachhaltiges Konjunkturprogramm müsste gnadenlos unter den Bürokratischen Parasiten aufräumen, und nachhaltig dafür sorgen, das nicht für allen möglichen Mist der Bevölkerung das Geld aus der Tasche gezogen wird. Die ganzen "Zwangsbeiträge" wie zum Beispiel die GEZ sollten ersatzlos gestrichen werden! Da kommt, direkt und indirekt, viel mehr für die Menschen bei raus. Und vor allen, sie können wieder leichter ökonomisch erfolgreich aktiv werden, weil der mitzuschleppende bürokratische Ballast nachlässt. Als nächstes müssten dann die Subventionen gekillt werden, deren Bemessung ganz wesentlich zur überbordenden Bürokratie beitragen.

Jetzt werden erstmal viele ausländische Kleinwagen mit auf Staatskosten importiert. Ich wette jetzt hier mal, das die schon lange Verrostet sein werden solange die entstandene Staatsschuld weiter besteht.