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27 Juni 2009

Ein Konjunkturprogramm, das diesen Namen auch verdient!

Bei den Parteien der Bundesregierung heißt Konjunkturprogramm das Ausgeben von Geld das Sie nicht haben für Technik von Gestern. Das ist für die Konkurrenzfähigkeit unseres Landes in der Zukunft ein sehr schlechtes Ohmen. Ein par simple Fakten aus den Wirtschaftsleben und Ihre mathematische Aufarbeitung zeigen schnell, wo das Problem liegt:

Ein Mensch hat eine Idee, wie er sich und andren das Leben leichter machen kann. Sehr Abstrakt, aber z.B. Herr Karl Benz fällt in diese Kategorie, mit seinem Patent Motorwagen. Damit ein Mensch sich für seine Idee entscheiden kann, sind zwei Dinge erforderlich: Der Mensch muss sie bei einem anderen Menschen sehen, damit er die sich vom Nutzen überzeugen kann und natürlich kann er sich nur dafür entscheiden, wenn der sich nicht schon in der Vergangenheit dafür entschieden hat. Das klingt skurril trivial, aber bei einer mathematischen Betrachtung gibt es kein trivial. Zusammengefast: Es werden sich umso mehr Menschen für eine Idee entscheiden, je mehr Menschen die Idee schon kennen und umso mehr Menschen die Idee noch nicht kennen. Vergleicht man verschiedene Ideen, so wird man feststellen das bei gleicher Ausgangslage sich die Menschen unterschiedlich schnell dafür begeistern werden. Das kann am Preis liegen oder aber auch vorschriftentechnischen Voraussetzungen seitens der Bürokraten. Nennen wir das mal "a" so erhält man folgende Aussage:



In Worten die Änderungen des Nutzungsgrads k als Funktion der Zeit t pro Zeiteinheit ist proportional zu a dem Nutzungsgrad und dem Anteil der Nichtnutzer. Daraus kann man, so man Mathematik beherrscht, die Zeitliche Entwicklung herleiten. Unter der Annahme das Am Anfang t=0 ein Insiderkreis von 0.01% der Bevölkerung die Idee nutzt folg daraus dann



Als nächstes Betrachten wir den Fortschritt in der Produktivität. Dieser ist Proportional zu dem, was schon erreicht wurde, weil ja jede Technik zu seiner Verbesserung herangezogen werden kann.



In Worten die Änderungen der Produktivität p als Funktion der Zeit t pro Zeiteinheit ist proportional zu einem Faktor b und dem schon erreichten Wert der Produktivität zum Zeitpunkt t. Auch das kann man eindeutig Lösen. Wenn man die Produktivität für t=0 mit 1 annimmt, erhält man



Wenn die Produktivität 2 ist, kann ein Mann z.B. pro Tag zwei Geräte beuen, anstatt nur eines. Die Zahl der Arbeitsplätze ist also eine Konstante c für die Projektgrösse mal der Kunden geteilt durch die Produktivität. Nebenbei bemerkt, ist das der Grund, warum Gewerkschaften die Arbeitslosigkeit systematisch hochtrieben.



Im Computerzeitalter nur ein Mausklick entfernt, die Zusammenfassung von alle dem



Wenn man jetzt c mit 100 annimmt, weil einem nur relative Zahlen interessieren und von einem Wirtschaftswachstum von jährlich 5% ausgeht was zu einem b von log(1.05)=0.048 führt, so bekommt man in einigen Millisekunden die folgende Grafik auf den Bildschirm:



Was sagt uns diese Grafik:

  1. Jede neue technische Idee gibt Menschen nur auf Zeit Arbeit.

  2. Der hintere Rand repräsentiert recht gut die Entwicklung der Automobilindustrie. Vom Anfang des Jahrhunderts bis in die sechziger Jahre ging es Bergauf, von da an Bergab. Und das wird sich auch nicht mehr ändern!

  3. Je nach dem, wie schnell eine Idee sich durchsetzt, werden mehr oder weniger Menschen beschäftigt bis hin zur "one men schow" auf der vorderen Kante. Für diesen dramatischen Wechsel ist nur einer Reduktion der Bereitschaft eine neue Idee zu nutzen auf ein Zehntel erforderlich!! Eine Halbierung (mittlere Tiefe) liefert den Unterschied zwischen Weltkonzern und mittelständischen Betrieb!



Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, die Vorschriftenschreiberlinge in den Amtsstuben der Ministerien hart an die Kandare zu nehmen, und viele auch schlicht an die Luft zu setzen! So ist es zur Zeit üblich, zu Regulieren: "Wenn ein Wirtschaftunternehmen etwas herstellt das die Eigenschaft X hat, dann muß es die Auflagen A, B, C, E I-IV, F, H, U erfüllen". Das sollte man so weit wie irgend Möglich ändern in "Wenn ein Wirtschaftunternehmen etwas Y nennt, dann müssen A, B, C, E I-IV, F, H, U erfüllt werden". So kann es erreicht werden, daß der Verbraucher auch noch für sich entscheiden kann, ob er die Mehrkosten tragen kann und will. Außerdem hat dieser Vorschlag gegenüber den simplen Löschung von Vorschriften den Vorteil, daß diejenigen welche Geld aufgewandt haben, wenigstens ein teilweiser Investitionsschutz zu Teil wird.

Viel Wichtiger aber ist, das ein Wirschaftsunternehmen eine neue Technik auch dann etablieren kann, wenn die bestehende Vorschriftenlage mangels Fähigkeit der Politike zu technischen Visionen oder wegen unklarer Formulierungen dem Im Wege steht. Die Brennwerttechnik wurde Ewig blockiert, weil man für die Kalten Rauchgase auch feuerfeste Matherialen verwenden Musste, die aber der aggressiven Korrosion nicht widerstanden. Bei uns ist es ja eher so, das Vorschriften an neue Techniken angepasst werden, wenn diese Techniken im Ausland erfolgreich angewandt werden. Das ist aber für die Beschäftigung obertödlich.

Auch eine technikfeindliche Grundeinstellung, speziell in den öffentlich rechtlichen Medien, kann hier für sich genommen schon großen Schaden anrichten!

21 Februar 2009

Das deutsche Konjunkturprogramm für Rumänien, Taiwan, China, Singapur ....

Letzte Woche wurde also das Konjunkturprogramm verabschiedet. Das Problem ist nur, das dieses auf kosten der Staatsverschuldung fast ausschließlich dem Ausland zu gute kommt. Eine Ausnahme bildet nur der Infrastruktur Anteil, weil dort die Wertschöpfung zumindest partiell im Inland erfolgen muss.

Der Rest geht ins Ausland, weil unser politisches Establishment es ums verrecken nicht einsehen will, das unser Lang hoffnungslos ineffektiv geworden ist. Das führt dazu, das wir bei Dingen des alltäglichen Gebrauchs im allgemeinen kaum oder gar nicht mehr Konkurrenzfähig sind. Firmen die Deutschland noch Erfolg haben wollen, müssen etwas bieten, was es sonst so nirgendwo gibt - oder eben, wie Landwirtschaft oder Wind- und Sonnenenergieerzeuger - reichlich Subventionen und Steuervergünstigungen einstreichen.

Die vielen Menschen, welche mit wenig Geld auskommen müssen, die können sich "Made in Germany" schon lange nicht mehr leisten. Da kommt die Kleidung von KIK, die diese aus Billiglohnländern importieren, die elektronische Technik aus fast immer aus Fernost, Möbelbausätze von einem Schwedischen Hersteller, und so weiter und so weiter. Unsere Wirtschaft bleibt am Leben, weil sie dann diesen Nationen die Maschinen verkauft, um solche Güter zu fertigen - nur irgendwann wird auch dort der Vorsprung verbrannt sein, der nötig ist die Nachteile aufzuwiegen. Das gleiche gilt für Luxusgüter. Und dann?

Das jüngste Beispiel für überbordende Bürokratie: Die Gelder für das Gesundheitssystem werden jetzt vom Arbeitgeber an den Gesundheitsfond, von dem an die Kassen, von denen dann zu den Kassenärztlichen Vereinigungen geschoben, von denen sie den endlich dem Arzt zugute kommen. Das sind 3, in Worten drei, Instanzen von überbezahlten Sessel Hockern wo Gelder versickern, nur um was zu erreichen ?? Pseudo soziale Gerechtigkeit auf niedrigstem möglichen Niveau? Da werden Strukturen aufrecht erhalten, die seit vielen Jahrzehnten überflüssig sind. Apotheken braucht keine Sau mehr. Das war früher ein wichtiger Beruf, weil es sehr scher ist, zuverlässig Medizin herzustellen mit der richtigen Dossieren. Zuviel ist Gift, zu wenig ist Wirkungslos, beides kann tödlich sein! Nur werden Medikamente seit Jahrzehnten zu 99,99% (ich habe in meinem ganzen mehr als 45 jährigen Leben noch keine vom Apotheker hergestellte Medizin erhalten) industriell gefertigt. Deren Verteilung ist "nur" eine verantwortungsvolle logistische Aufgabe. Würde man die Ärzte verpflichten lesbare Verschreibungen mit Kopie zu machen, so hätte der Patient immer die Möglichkeit den Lieferanten zu kontrollieren, und das von Apothekern ins Feld geführte Sicherheitsproblem löst sich in nichts auf. Im übrigen absolut verantwortungslos, jahrzehntelang intelligente Menschen in eine Beruf zu lotsen, der nicht mehr gebraucht wird!

Andere Beispiele liesen sich in Massen finden. So wurde, nur aus politischer Opportunität die getrennte Erhebung des Soli für die Finanzierung der Wiedervereinigung eingeführt, obwohl es nichts anderes als eine 10% Steuererhöhung war. Ich mache seit mehr als 20 Jahren annähernd das Gleiche, und erstelle meine Steuerunterlagen mit dem gleichen, zusammen mit Mitstreitern erwickelten Tabellenkalkulationsprogramm. Wenn ich die Dateigrößen vergleichen, so hat sich der Aufwand etwa verzehnfacht!! Das ist absolut Krank!

Und schon wieder heulen grüne Ökosozialisten, SPD Sozis und andere Linke nach einem "Krisen Soli". Bei uns im Ort gibt es genau 2 Baustellen. Diese gehören mir bekannten unternehmerisch tätigen Personen, die es noch schaffen, Menschen hier am Ort einen ökonomisch sinnvollen Arbeitsplatz zu bieten. Sollen die letzten Kreise, die in diesem Land noch was bewegen können, auch noch finanziell ausgebombt werden?

Ein richtiges, nachhaltiges Konjunkturprogramm müsste gnadenlos unter den Bürokratischen Parasiten aufräumen, und nachhaltig dafür sorgen, das nicht für allen möglichen Mist der Bevölkerung das Geld aus der Tasche gezogen wird. Die ganzen "Zwangsbeiträge" wie zum Beispiel die GEZ sollten ersatzlos gestrichen werden! Da kommt, direkt und indirekt, viel mehr für die Menschen bei raus. Und vor allen, sie können wieder leichter ökonomisch erfolgreich aktiv werden, weil der mitzuschleppende bürokratische Ballast nachlässt. Als nächstes müssten dann die Subventionen gekillt werden, deren Bemessung ganz wesentlich zur überbordenden Bürokratie beitragen.

Jetzt werden erstmal viele ausländische Kleinwagen mit auf Staatskosten importiert. Ich wette jetzt hier mal, das die schon lange Verrostet sein werden solange die entstandene Staatsschuld weiter besteht.