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31 Juli 2011

Die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen ... Ehe als rein religiöse Institution?

Wenn die Kirchen über die rechtliche Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebensgemeinschaft jammern, dann verstehe ich, warum die nicht 1977 Verfassungsbeschwerde gegen die Reform des Ehe und Familienrechts eingelegt haben, als aus dem Vertrag dem Wesen nach eine Eintragung wurde.

Ich für mich hätte eine erfolgreiche Klage sehr Begrüßt, weil ich mir nur eine Ehe nach dem alten Kontraktmodell vorstellen konnte. Die heutige Ehe nach dem Zerüttungsmodell dagegen ist für mich keine Option und als lediger Vater wäre ich ja bis heute nicht Gleichberechtigt. Für mich war damals somit schon klar: Bleibt das so, werde ich keine Kinder haben! Auch dann, wenn ich darüber auch unglücklich bin. Heute ist die Zeit abgelaufen, wo das sinnvoll möglich gewesen wäre. Außerdem habe ich in denn vielen Jahren so klasse Frauen mehr oder weniger intensiv in den Wind geschossen, das ich mir kaum mehr sinnvoll vorstellen kann eine Verbindung einzugehen. Die Schatten der Vergangenheit wären viel zu lang, so denke ich jeden Abend vor dem einschlafen reflexartig an jene, die es mir besonders intensiv angetan haben. Übrigens ich kenne eine ganze Menge Leute, die ähnlich Denken, Handeln und deshalb auch keine Kinder haben.

Wikipedia zu Ehe:
Die verfassungsrechtliche Ausgestaltung des Artikels 6 Grundgesetz nach dem Zweiten Weltkrieg lässt sich auch vor diesem Hintergrund verstehen:
Die Ehe steht unter dem besonderen Schutz des Staates, doch ihr Kernbereich wird dessen direktem Zugriff entzogen. Für die heutige Form der Ehe gilt grundgesetzlich das Leitbild der Gleichberechtigung. Im Eherecht des BGB umgesetzt wurde dies nicht schon 1949, sondern in mehreren Schritten seit 1953.
Wichtige Punkte waren:
  • Abschaffung des Rechts auf einseitige Bestimmung der das gemeinschaftliche ehelichen Leben betreffenden Angelegenheiten, insbesondere der Wohnung und des Wohnorts durch den Mann;
  • Abschaffung der Notwendigkeit der Einwilligung des Mannes zur Erwerbstätigkeit der Frau; ein ohne Zustimmung des Mannes geschlossener Vertrag konnte mit Zustimmung des Vormundschaftsgerichts durch den Mann gekündigt werden, wenn die Tätigkeit der Frau eheliche Interessen beeinträchtigte;
  • Ersetzung des gesetzlichen Güterstandes der Nutzverwaltung, welche die Nutzung und Verwaltung eines Teils des Vermögens der Frau durch den Mann bei gleichzeitiger Bestreitung des ehelichen Aufwands durch den Mann vorsah, durch die Zugewinngemeinschaft;
  • Neuregelung der elterlichen Gewalt (des Sorgerechts) auf der Grundlage der Gleichberechtigung beider Ehegatten;
  • Beseitigung des Leitbildes der Hausfrauenehe.


Betrachtet man die Veränderungen des Eheverständnisses in Hinblick auf gegenseitigen Rechte und Pflichten der Ehepartner, so wird eine Entwicklung weg von historischen Modellen eines Vertrages, der den Schutz des Staates hatte, hin zu einer schlichten Kenntnisnahme, mit einer gebotenen Rücksichtnahme (Zeugnisverweigerungsrecht) durch den Staat, deutlich. 1950 galt:

  • Die Ehe war ein Kontrakt auf Lebenszeit, der mit einem Verhaltenskodex gebunden war, wie der Partner zu behandeln ist.Nur wenn ein Partner diesen Verhaltenskodex nicht einhielt, konnte der andere Partner die Auflösung der Ehe verlangen. Und zwar nur so lange, wie nicht durch Erneuerung der Ehe durch den Geschlechtsakt das Fehlverhalten getilgt wurde.
  • Wurde die Ehe beendet, so hatte ein Bruch des Verhaltenskodex ein Verwirken aller zivilrechtlichen Ansprüche gegen den vertragstreuen Partner zur Folge.
  • Die Ehe war durch den Straftatbestand des Ehebruchs strafrechtlich geschützt.
  • Die Ehe war zivilrechtlich insofern geschützt, als dass ein Ehebruch nach einer eventuellen schuldhaften Scheidung ein Eheverbot zum/zur Geliebten nach sich zog.
  • Die Ehe war die öffentlich dokumentierte freie Entscheidung in die geschlechtliche Vereinigung der Parteien.
  • Nur eheliche Nachkommen waren von beiden Elternteilen erbberechtigt.
  • Bei nicht ehelichen Nachkommen hatte der Vater die Verpflichtung, für den Lebensunterhalt mit finanziellen Mitteln aufzukommen, hatte aber weder Umgangs noch Besuchsrecht.


Was in der Wikipedia noch völlig fehlt: Prostitution ist nicht mehr Sittenwidrig. Insoweit sind Verpflichtungen aus solchen "Geschäften" rechtsverbindlich und damit höcher Bewertet als das Treueversprechen der Ehe!

Lasst uns Nägel mit Köpfen machen und die Dinge wieder richtig Benenen. Das fürht zu Klarheit und bereinigt Ungereimtheiten. Insoweit mein Vorschlag zur Weiterentwicklung und Gleichstellung:
  1. Das Wort Ehe kommt in Zukunft in den Gesetzen nicht mehr vor - nur noch in der Verfassung
  2. Die Ehe im BGB, STGB, STPO, ... heißt ab sofort Lebenspartnerschaft und ist die Verbindung zweier Menschen - ohne weiteren Bezug zur Sexualität und dem Sexualstrafrecht. Damit sind dann Lesben und Schwule zu 100% gleichgestellt, was meiner Meinung nach zur Zeit kein Problem ist, weil wie oben ausgeführt die Ehe heutzutage ihrer gesetzlichen Ausgestaltung dem Wesen nach nur mehr eine eingetragene Lebensgemeinschaft ist.
  3. Es bleibt zu klären, ob es aus der Verfassung heraus einer Staatlichen Ausgestaltung der Ehe bedarf. Der Schutz der Ehe also über den Gleichbehandlungsgrundsatz steht. Das können letztendlich nur die Verfassungsrichter sagen. Oder ob Ehe in Zukunft eine religiöse Angelegenheit ist, die je nach Religionsgemeinschaft mitunter die Lebenspartnerschaft voraussetzt. In Anbetracht das die Kirchen die oben geschilderte ohne Gang nach Karlsruhe akzeptiert haben, ist nicht zu erwarten, das jetzt eine Klagen kommt. Vielmehr könnte man dies mitunter als vorweggenommene Akzeptanz werten


Die Frage des Kindeswohl, welches bei der Adoption fremder Kinder durch Lesben und Schwulen immer wieder Instrumentalisieren wird, ist auch nicht gefährdet, weil dieses ohnehin in jedem Einzelfall geprüft werden muss!

31 Oktober 2007

Mann und Frau

Wie findet Mann eine Frau? Was kann Man tun? Was kann alles passieren, wenn ein Mann gar keine Frau will? Die Antwort auf die erste Frage ist für Männer etwas ernüchternd: Meist findet die richtige Frau den Mann! Tja, was kann Mann da tun, um eine Frau zu bekommen?

Auch wenn die emanzipierten Frauen von Heute es mitunter nicht wirklich gerne zugeben, sie suchen doch im tiefsten Winkel Ihres Herzens einen Partner, der mit Ihnen Kinder haben will und mit dem Sie diese dann auch gemeinsam großziehen können. Und dafür sind nun mal objektiv einige körperliche und geistige Voraussetzungen nötig: Gesundheit, Lebensraum, Zuverlässigkeit, Ernährer, emotionaler Halt und Mitstreiter bei den eigenen Interessen dürften meiner Erfahrung nach die wichtigsten Kriterien sein.

Frauen wollen angesprochen werden und werden es auch, aber im Grunde habe sie vorher die Entscheidung gefällt, angesprochen werden zu wollen. Also ist es wichtig, das möglichst viele Frauen über euch möglichst viel, wenn es geht vorzugsweise von der Schokoladenseite, wissen. Das geht am besten bei der Arbeit oder beim Hobby im Verein. Seit authentisch Ihr selbst lasst eure Umwelt wissen was Ihr tut, denkt und fühlt, dann wird sich die richtige Frau schon von selbst bei euch melden, ihr müsst es dann nur noch erkennen und akzeptieren.

Zu dieser Erkenntnis bin ich gekommen, weil ich eigentlich gar keine Frau haben will. Als ich vierzehn Jahre Alt war, wurde von einer sozialdemokratisch geführten Bundesregierung das Ehe und Familienrecht reformiert. Dabei weis ich bis heute noch nicht genau, was mich damals mehr zum Kotzen gebracht hat: Das eine rechtliche Übereinkunft, die eine Ehe zumindest damals eben auch war, im nachhinein durch die Politik ohne allseitige Einwilligung der Beteiligten bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde oder die Tatsache das ich die Konsequenzen dieses Rechtes als unzumutbares Unrecht empfunden habe und bis heute als solches empfinde. Heute weiß ich, das ich auch als 14 jähriger vor dem Bundesverfassungsgericht hätte Klagen können. Aber es wäre eine ganz harte Nummer geworden, ohne Unterstützung der Eltern mehr oder weniger im Alleingang ein Gesetzt der Erwachsenen vor dem Verfassungsgericht zu torpedieren. Außerdem wusste ich damals nicht genug über meine Rechte. Das Dumme ist, das nach einem Jahr ohne Klage, ein Gesetz nicht mehr als solches wegen einer Grundrechtsverletzung angegriffen werden kann, allenfalls kann noch durch eine daraus resultierende Entscheidung die Nichtigkeit durch Verfassungsbruch festgestellt werden.

Da es auf die Dauer doch emotional recht belastend ist, Mädels die ernsthafte Interessen haben zu Ignorieren und ihnen aus dem Weg zu gehen, habe ich die Freiheit meines Berufszweigs als IT-Guru genutzt, um es nach Möglichkeit erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Ich habe mich genau entgegengesetzt Verhalten, wie man es gemeinhin tut, um Frauen zu gefallen. Langer Vollbart; Haare so lang bis die eigene Schwester mit der Schere nicht mehr zurückzuhalten ist; legere Klamotten alle in Schwarz; Auto nicht aufgeräumt oder geputzt; keine eigene Wohnung ...

Selbst diese Vorsichtsmaßnahmen konnten es aber nicht verhindern, das die eine oder andere Frau sich ein Leben mit mir vorstellen konnte. Sie kamen notwendigerweise alle aus meinem beruflichen Umfeld, weil bei mir Beruf und Hobby zusammenfallen.

Es ist Erstaunlich, auf welche Art sie sich bemerkbar machen. Da war zum Beispiel die junge und superschöne Frau Dr. med., die zunächst immer wieder darüber Sprach, wie gut ich doch ohne meinen Bart aussehen könnte, und was man alles, auch kriminelles, Unternehmen könnte, um mich von meinem Bart zu trennen. Später, als alle Krankenschwestern einer Nachtschicht krank oder sonstwie verhindert waren und Sie die ganze Nacht als Operator eines von mir erstellten Software zur Erfassung von medizinischen Messwerten tätig sein würde, meldete Sie telephonisch, wohl wissend das ich mir sowas gemeinhin immer gleich vor Ort ansehe, eine dubiose Fehlfunktion an, von der mir aber klar war, dass das so nicht stimmen kann. Jedenfalls ist dieser Vorfall bis heute, 12 Jahre später, nie wieder aufgetreten und in den Daten fand sich auch kein Hinweiß auf dieses Ereignis! Mache Zufälle sind schon unglaublich bis aberwitzig. Ironischer weiße war ich, als Sie mich anrief, gerade fast damit fertig meinen Vollbart abzunehmen, weil ich mich nicht mehr wohlfühlte in meiner Haut!

Noch weiter ist eine Frau Doktor rer. nat. gegangen, die nach der Wende zu einer von mir betreuten Arbeitsgruppe gestoßen ist. Sie hat im Osten fast das gleiche gemacht wie ich im Westen. Selbst mit Ihrem Hobby, dem Segeln mit der eigenen Jolle, hätte ich was anfangen können, weil ich das als Heranwachsender mal gemacht habe. Hätte objektiv wirklich gut zu mir gepasst diese Frau. Das Drama fing für mich erkennbar damit an, das diese Frau bei jedem Gespräch nach zehn bis fünfzehn Minuten auf das Thema Kinder, Kindererziehung oder Kinder bekommen zu sprechen kam. Also musste ich mich immer kurz fassen oder ich musste mir eben eine Überleitung einfallen lassen, um ganz schnell wieder von dem Thema wegzukommen. Als ich einmal sehr viel bei der Firma zu tun hatte und noch etliches mit ihr zu bereden hatte, habe ich Sie zum Essen eingeladen. Da wurde sie dann noch direkter, Sie sprach zunächst darüber, das schon einige Zeit nicht nach Hause in den Osten gefahren ist, um dann auszuführen, dass man doch mindestens einmal in der Woche Sex haben sollte. Ich habe ihr da kurz und knapp zugestimmt und habe das Thema schnellstmöglich gewechselt. Ich muss Ihr weibliches Ego ziemlich strapaziert haben, jedenfalls klang ihr "Schade" recht zerknirscht als ich mich nach dem Essen wieder dem Computersystem zuwendet habe, das am Folgetag ausgeliefert werden sollte.

Als Sie wieder in den Osten zurückging habe ich Sie einmal wegen eines gemeinsamen Projekts besucht. Sie lies mich unter einem, für mich damals überzeugenden Vorwand, in Ihrem Bett schlafen. Die biologische Wirkung war wirklich bemerkenswert. Zunächst mal musste ich feststellen das Dauererektionen echt schmerzhaft sind! Jede Nacht! Von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag konnte ich kaum ein Auge zumachen. Am Sonntag, nach drei Tagen der extremen inneren Zerrissenheit, Schlaflosigkeit, dem Balanceakt suggestiv wirkenden wiederholt gestellten Fragen wie "Worauf hast du Lust" und noch anderen Versuchen der Verführung möglichst rational aus dem Weg zu gehen war ich so durch den Wind, das meine Hormone wohl ernsthaft aus dem Gleichgewicht gekommen sind. In meinem Gehirn sind dann wohl erkennbar Verarbeitungsfehler aufgetreten, denn wenn nicht wäre das gesamte physikalische Weltbild der Kausalität falsch. Wir sind jedenfalls am Sonntag noch in den Zoo ihrer Heimatstadt, welcher als überregionale Touristenattraktion gilt, gegangen. Während dessen fing ich an, Déjà-vu's zu bekommen. Zunächst einzelne, wie ich sie schon früher immer wieder, typischerweise bei einem Geistesblitz, hatte, dann immer länger bis schließlich Minutenlang zusammenhängend. Dabei war ich mir bewusst: das kann alles wirklich nicht sein, denn die DDR war ja sorgfältig abgeriegelt und ich das erste mal im Leben hinter der Zonengrenze. So beeinträchtigt sprach ich dann nur noch über meine kindlichen Erinnerungen an Zoos und die Wichtigkeit der Tiger um einen Zoo als Zoo anzuerkennen. Von meinen Ausführungen über die Kindheit inspiriert, bereichtet Sie über des kleinen Füßchen und seine wasserbauliche Bedeutung, über Die sie mal ein Referat halten musste. Während dessen kam zu dem immer noch anhaltenden dauer Déjà-vu noch eine, für mich völlig neue "Out Of Body experience" dazu! So folgte ich dann in meiner Wahrnehmung schicksalergeben Ihr und meinem Körper in 5 Metern Abstand in vergebener bekannter Weiße. Einfach gespenstisch und alptraumhaft der ganze Trip. Ich muss Sie mal bei Gelegenheit Fragen, ob sie versucht hat, ihre Chancen mit irgend einem "Mittelchen" zu verbessern. Aufgefallen, auch beim nachträglichen drüber Nachdenken, ist mir jedenfalls nichts in dieser Richtung. Da das ganze ja nun mehr als 10 Jahre her ist, wäre die gefährliche Körperverletzung die Juristen in einem solchen Verhalten sehen würden, jedenfalls verjährt.

Das Ganze hat mich mehr beeindruckt, als mir das anfangs zugestehen wollte. In der Folge dieses Ereignisses habe ich beschlossen abzunehmen um besser auszusehen und mich auch besser zu fühlen. Das ging sehr einfach, relativ schnell und erstaunlicherweise auch ohne kurz und mittelfristigen jo-jo Effekt. Erst nach vielen Jahren hatte ich mein altes Kampfgewicht wieder. Als ich neulich versucht habe, daran wider etwas zu ändern, ging es einfach nicht mehr weg! Kann sein, das es daran liegt, das ich über 10 Jahre älter bin. Es ist aber auch denkbar, das Gewicht viel mir der emotionalen Gesamtsituationen zu tun hat. Dann müsste man sich angesichts der explodierenden Zahl der Übergewichtigen aber Fragen, was Politik alles falsch macht.

Selbst als Sie sich nach diesem Misserfolg dem nächsten Lover zugewendet hatte, war Sie wohl nicht ganz von der Idee abgerückt, was mit mir Anfangen zu können. Jedenfalls hat sie mich dann mal sogar bei einem nach deutlich über einem Jahr stattfindenden Telefongespräch, für eine Frau eher ungewöhnlich, direkt gefragt, ob ich denn nicht doch was für Sie empfinde. Nachdem ich ihr dann erklärt habe, dass ich sie zwar sympatisch finde und mir Ihre Freundschaft wichtig ist, ich mir aber definitiv nicht vorstellen kann, jemals mit ihr zu Schlafen, schickte Sie mir 10 Monate später das Bild Ihres erstgeborenen Sohnes zu.

Und dann gab es da noch diejenigen Frauen, denen es kraft natürlicher Begabung geben war, meine Vorsätze ernsthaft im Grundsatz zu erschüttern, so sie es denn gewollt hätten. Ich musste sie, zumindest wenigstens Abstrakt, angraben und mit Komplimenten überschütten, denn später einen Satz zu hören wie: "Schade das du nie was gesagt hasst, aber ich fand dich auch ganz toll!" wäre in deren Fall schlimmer, als ich je hätte ertragen können. Aber wenn man ganz genau hinsieht, dann habe ich auch ihnen zumindest Hilfestellung gegeben, mir nicht zu verfallen. Der einen zum Beispiel als ich es, vordergründig aus Sicherheitsbedenken heraus, ablehnte, mit Ihr zusammen den Motorradführerschein zu machen. Einer anderen in dem ich Sie schlicht beim Kuscheln drauf hinwies, das Sie drauf und dran ist, ihre moralischen Vorstellungen hintenanzustellen.

Das solche Dinge passieren wollte ich verhindern, denn natürlich bin ich immer wieder Betrübt darüber, das ich Sie alle in den Wind geschossen habe. Andererseits hat sich an meinen Beweggründen die einer Familiengründung im Weg standen nichts geändert, so das ich mich wieder so entscheiden würde, könnte ich mein Leben nochmal leben. In dem Umfang wie das Spiel für mich vorbei ist, und ich keine Kinder mehr mit diesen Frauen bekommen kann, wird sich mein auch Standpunkt ändern, denn das ist es, was nach meinem Empfinden nach mit dem Konzept des Lebensabschnittspartner nicht vereinbar ist. Unter dieser Prämisse kann ich mir gut Vorstellen, mit Ihnen was anzufangen, den sehr begehrenswert waren sie alle. Mal sehen, wie es mir dann so emotional ergeht, und wie die Nachwirkungen der verteilten "Körbe" so sein werden. Surfen im Internet zeigt jedenfalls, das meine Probleme kein Einzelfall sind.

20 Oktober 2007

Die 68ger und das Ende des Marsches durch die Institutionen

Das französische Volk hat bisher, vermutlich bedingt durch seine lange demokratische Tradition, enormes Geschick in der Auswahl seiner Führung bewiesen. Frankreich wurde, wie die Niederlande, Polen und viele andere Staaten auch von Nazideutschland überrollt und besetzt. Exilanten und Widerstandsgruppen aus diesen Staaten kämpften gegen die Okkupation, aber keiner dieser Staaten konnte sich militärisch mit eigenen Mitteln befreien, sondern sie wurden von den freien alliierten Staaten zu deren eigener Sicherheit vom der Naziokkupation befreit.

Das Frankreich es von dieser Ausgangslage es durch Verhandlungskunst und Politikgeschick geschafft hat zur "Siegermacht" und "Vetomacht des Sicherheitsrates" zu werden, gehört zu den erstaunlichsten Beispielen der Kunst einen Staat erfolgreich politisch zu repräsentieren. Meinen respektvollen Glückwunsch an das französische Volk, Politiker gewählt zu haben, die solches geschafft haben.

Und nun das! Was für ein Fauxpas! Da lässt sich Cécilia Sarkozy von Ihrem Mann, dem amtierenden Präsidenten der Republik, der Grand Nation, einfach scheiden. Warum? Sie sei nicht für die Rolle einer First Lady gemacht und entspreche nicht dem Bild, das man sich von ihr gemacht habe, sie liebe den Schatten, brauche Diskretion und Ruhe. He? Als Exmannequin? Das ist doch wohl selten absurd. O Ton: "Was mir vor allem gefehlt hat, dass war mit meinem Sohn Louis im Supermarkt einkaufen zu gehen". Also die Bodyguards wird sie so doch hoffentlich nicht los. Sie hat einen Sohn mit dem Präsidenten der Republik, der nebenbei unter anderem auch Oberbefehlshaber einer Atomstreitmacht ist. Es ist wichtig für Frankreich und alle andere Staaten und deren Bürger, das so jemand nicht durch das Verschleppen oder Bedrohung von Angehörigen erpresst oder beeinflusst werden kann. Das sie einfach so wie eine normale Hausfrau weiterleben will, das grenzt schon an Verrat an der Grande Nation. Das geht so schlicht nicht!

Aber nicht nur die Grand Nation hat Sie im Stich gelassen, denn das Votum für einen Regierungschef ist immer auch zu einem kleinen Teil auch ein Votum für dessen Partner. Es kann immer nur ein Mensch die Regierung führen. Die hälfte der Menschen die ein anderes Geschlecht haben, haben nun mal das Problem, das ihre Sicht der Welt von diesem Menschen prinzipiell nicht vollständig Nachvollzogen werden kann. Insofern hat Sie so insbesondere die Französinnen um einen Teil ihrer Wahlentscheidung geprellt. Sie hätte sich bei seiner Kandidatur trennen müssen oder eben akzeptieren, das sich Ihr Leben für eine Legislaturperiode eben grundlegend ändert. Ich erwarte von Frau Merkel auch nicht, das sie die spezifisch männlichen Interessen real nachvollziehen kann. Ist aber bei uns nicht so Kritisch, da unser System im Vergleich zu Frankreich mehr parlamentarisch orientiert ist.

Nicolas und Cécilia sind ja beide schon einmal geschieden, haben dann in wilder Ehe zusammengelebt bevor sie nach volzug der Scheidungen heiraten konnten. Eben keine Kennedys, nur ein Zerrbild! In der Wikipedia habe ich gelesen, das Nicolas Sarkozy als Bürgermeister die erste Ehe von Cécilia geschlossen hat. Echt schräg sowas, jetzt muss man sich als Bräutigam schon davor fürchten, das der Standesbeamte der Braut möglicherweise zu tief in die Augen sieht. Es wird höchste Zeit, europaweit gegen den Ungeist der 68ger vorzugehen, auch wenn dieser von Abgaben und Steuern finanzierten Rundfunkanstalten öffentlichen Rechts mit intensiver Indoktrination verteidigt wird. Bin mal gespannt, ob die Franzosen mit Ihrem politischen Talent Konsequenzen draus ziehen, das sie sich einen "Schröder" eingefangen haben. Leute die nicht mal in der Lage sind ihr eigenes Leben zu regeln und in diesem Zusammenhang gegebene private Versprechen einzuhalten, sind einfach nicht für ein hoches politisches Amt geeignet. PUNKT! Und die vorgespiegelte Übereinkunft, das es die politische Korrektheit erfordern würde, das solche Argumente im Wahlkampf nicht zu verwenden seinen, ist schlicht und einfach Volksverdummung. Mir war schon um 18:00:01 des Wahltages von Schröder klar, das die Gültigkeit seiner Wahlversprechen soeben abgelaufen ist.

12 Oktober 2007

Eva Hermann, oder der Versuch einer Reinkarnation der Inquisition

Eva Hermann hat recht damit, das Themen wie die Familiengründung in den öffentlich Rechtlichen Medien in unserem Land den Charakter eines Tabubruchs haben. Beispielweise ist es in der ganzen Zeit in der ich Fernsehen bewusst erlebe nie dazu gekommen, das sich das öffentlich Rechtliche Fernsehen mit dem Erlebnis und den Empfindungen einer Geburt auseinandergesetzt hätte. Und das ist eine verdammt lange Zeit. Den ersten Fernseher in den schaute, kaufte mein Vater einen Tag vor Nil Amstrons berühmten kleinen Schritt für einen Menschen. Da musste erst das Privatfernsehen mit Sendungen wie "Schnulleralarm" kommen, um dieses zu ändern.

Anderes Beispiel: Die erste gemeinsamem Wohnung einrichten. Die Probleme die damit einhergehen, und wie man Sie lösen kann. Die Tricks die mann braucht, um mit einem natürlicherweise schmalen Budget was ansehnliches für eine sich in Entwicklung befindliche Familie zu schaffen. Auch so ein Serienformat musste erst von der Privaten Konkurenz zum GEZ finanzierten Anstalten aufgegriffen werden. Dabei sind das alles sehr preiswerte Sendungen, da wie bei jeder Dokumentation eigentlich nur die Kamera darauf gehalten werden muss. Am Geld kann es nicht gelegen haben. An mangelnder Gesellschaftlicher Relevanz, setzt man die Wichtigkeit beider Schritte für die Entwicklung der Meschen und den Fortbestand der Gesellschaft in Relation, auch nicht.

Geht man nicht von Verschwörungstheorien irgendwelcher Art aus, die zu irgendwelchen Zwecken wie zum Beispiel der Schädigung Deutschlands oder der Ausrottung Deutschlands eines bestimmte Ideologie gezieht indoktrinieren Wollen, so muss man zwangläufig Annehmen, das es einen grossreichweitigen Einfluss gibt, der weite Teile der Menschen in Deutschland so beeinflusst, das Sie aus eigenem Antrieb diese Fehlentwicklung vorantreiben. Und dass, obwohl bei bestimmten Teilaspekten, wie zum Beispiel der Demografischen Entwicklung, die Probleme bereits seit über 20 Jahren von Wissenschaftlern und Ökonomen thematisiert werden.

Dieser grossreichweitige Einfluss ist, da gebe ich Frau Herrmann recht, die nationalsozialistische Diktatur der NSDAP, oder genauer die von Ihr verübten Verbrechen. Der unbändige Wunsch sich von diesem Monsterverbrechen zu distanzieren, ist die gemeinsame Kraft welche die 68ger als nachgeborene Generation zu neuem Unrecht antreibt. Wie groß das Verbrechen war, kann man ermessen, wenn man sich die, wegen des Selbstmords von Adolf Hitler ja nur virtuell mögliche, passende Strafzumessung überlegt. Nach allen Rechtssystemen die nur bestimmte Freiheitsstrafen kennen, also auch für Mord eine fest Zahl von Jahren wie zum Beispiel 199 Jahre vorsehen, bekommt man mehr Zeit im Zuchthaus zusammen als Zeit für höheres Leben auf der Erde verbleibt. Weil in der Zwischenzeit der Abbrand des solaren Wasserstoffs die Erde unbewohnbar machen wird. Man erreicht Astronomische und Erdgeschichtlich Maßstäbe, innerhalb derer Kontinente, Berge, Ozeane, Sterne, Lebensformen, ... entstehen und vergehen!

Gegen was richtet sich nun die die Abscheu vor diesem Monster verbrechen? Nicht per seh gegen alles was in der Zeit der Nazidiktatur erschaffen wurde, sonst würden wir heute definitiv nicht über Autobahnen fahren und der Käfer, ehemals als KDF-Wagen entwickelt, wäre sicher auch kein Erfolg gewesen. Die Abscheu richtet sich noch nicht einmal gegen den das Verbrechen ausführenden Apparat. Das Berufsbeamtentum besteht weiter relativ unverändert fort. Auch die Vorliebe der deutschen für Verordnungen und sonstige Obrigkeitssanweissungen sowie der Hilfsmittel zu deren Umsetzung wie Amtliche Formulare hat in keinster weiße gelitten. Wie sonst ist es zu erklären, das ein übereifriger Rollstuhlfahrer, der sich als Opfer politischen Terrors sieht, als Innenminister Sicherheitsgesetze durchsetzen will, von denen, der technische Fortschritt macht es möglich, die damaligen Schergen von der SA, SS, Gestapo, ... nicht mal zu träumen gewagt hätten?

Nein die Phobie richtet sich gegen die Ideologie der Machthaber um Adolf Hitler und umfasst dabei auch unreflektiert die Fundamente auf denen die Machthaber um Adolf Hitler ihre Ideologie gründeten. Beispielsweise der Nationalstolz. Schon im Namen der Partei, Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei, taucht die Nation als Basisfundament der Bewegung auf. Folglich war Deutschland danach eine Ansammlung von Menschen, aber keine Nation mehr. Diesen Teil der Phobie konnte vom Fußballsport einigermaßen therapiert werden. Die erste Weltmeisterschaft einer deutschen Mannschaft 1954 wurde von vielen Menschen als sowas wie den inoffiziellen Gründungsakt ihrer neuen Republik empfunden. Es dauert dennoch weitere 52 Jahre und zwei Weltmeisterschaftsturniere in Deutschland, bis sich wieder ein zu anderen Nationen vergleichbare Einstellung zur eigenen Nation einfinden konnte.

Aber da ist noch ein weit schwerwiegenderer Punkt. Der Einfluss der Politik auf die Evolution des Menschen! Dies war, in den Augen der damaligen Machthaber und der nachfolgenden Generation, die Generallegitimation und der zentrale Leitfaden des damaligen exzessiv verbrecherischen Handelns. Folglich ist alles was mit diesem Kernfundament des Monsterverbrechens zu tun hat, in der emotionalen Empfindung von absolutem Übel. Das betrifft den Schutz des ungeborenen Lebens genauso wie Ehe und Familie, oder aber auch die Frage wer denn überhaupt und wie viele Kinder hat. Vielleicht sogar Kinder selbst, sind Sie doch als potentiell als Soldaten zu missbrauchen. In meinem Posting nur noch 1,3 Kinder pro Frau habe ich die Degeneration der Ehe im Gesetzbuch von einer willentlichen festen Verbindung zweier Menschen um einen artgerechten Hort für das Zustandekommen neuer Menschen zu bilden, zu einer bloßen Karikatur in Form einer amtlichen Registrierung des Vorliegens einer Lebensgemeinschaft. Symptomatisch ist, das selbst Parteimitglieder von konservativen Parteien die sich zur Wahl des Parteivorsitzenden stellen, sich bemüssigt sehen, selbst noch die gleitende automatische Verlängerung der heutigen Ehe in Frage zu stellen. Im heutigen Gesetzbuch, der staatlichen Definition der gesellschaftlichen Werte, kommt Nachwuchs gewissermaßen quasi zufällig durch die Abfolge von One Night Stands und mehr oder weniger langen Beziehungsfetzen zu Stande.

Auch ich habe so meine Erfahrungen mit dieser Phobie gemacht. Da naturwissenschaftliche Zusammenhänge auch durch noch so kriminellen Missbrauch nicht falsch werden, ist es nun mal so, das jede Politik auf die Zusammensetzung der nächsten Generation Einfluss nimmt. Egal ob es es nun explizit zum Ziel hat, oder es einfach nur so bewirkt. Wenn auf der einen Seite durch die DDR getrennte Eineiige Zwillinge als Babys getrennt werden, der eine im Westen, der anderen im Osten in anderen politischen Systemen von verschiedenen Adoptiveltern aufgezogen vergleichbare Vorlieben und Gewohnheiten haben und sich in vergleichbaren Berufen betätigen und auf der anderen Seite diejenigen Menschen mit exzellenter Ausbildung statistische gesehen viel weniger Kinder haben, dann ist das meiner Meinung nach ein extrem schlechtes Vorzeichen für den zukünftigen Erfolg einer Industrienation, die Geist als Ihren wichtigsten Rohstoff proklamiert. Auch mit dieser einfachen Argumentation, obschon von den Ergebnissen etlicher Studien zum Erfolg der Bildungsinstitutionen gestützt wird, bin ich am Anfang auf dem Diskussionsserver meiner Ex-Partei immer wieder wegen Nazi verdacht raus geflogen.

Das sich das öffentlich rechtliche Fernsehen zu einem solchen schlechten Versuch eines iquisititorischen Prozesses hat hinreissen lassen, ...





..., das zeigt mir doch, das die öffentlich Rechtlichen nicht der Grundversorgung, sondern der Grundindoktrination dienen. Wirkliche Reformen können nur mit der rückstandslosen Entsorgung des GEZ Fernsehn beginnen. Nur werden die Politiker auf ihre Klacköre nicht freiwillig verzichten wollen! Was wir brauchen sind Montagsdemonstrationen zur Abschaffung des öffentlich Rechtlichen Fernsehn. Wir sind das Volk. Es lebe die friedliche Revolution!

08 Oktober 2007

Urheberrecht im Wandel der Zeit und das Filesharing

Jetzt wurde Jamie Thomas in den USA zu einem Schadensersatz von 222000$ verurteilt. Dabei wurde nur auf die Zahl der von Ihr heruntergeladenen Titel, welche von der Software dann implizit anderen angeboten wurde, zugrundegelegt. Rechtsstaatlich Prinzipien, wie zum Beispiel die Frage wie viele Titel wirklich heruntergeladen wurden oder die Frage ob die Frau sich überhaupt im klaren darüber war, was diese Software in ihrem Name so tut, fanden dabei keine Beachtung. Vor dem Hintergrund das viele Betriebssysteme durch Fehler Aktionen ohne den Willen Ihres Besitzer zulassen, sehr bedenklich. Ich bin gespannt, ob das Urteil bestand haben wird oder von Verfassungsgericht der USA kassiert wird.

Keine Frage, das Urheberrecht hat seine Berechtigung. Betrachten wir dazu mal die Geschichte der Musikindustrie. Am Anfang des letzten Jahrhunderts gab das Urheberrecht dem Komponisten die Möglichkeit zu Bestimmen wer seine Werke kommerziell aufführen darf und für diese Aufführung seiner Werke einen Obolus zu verlangen. Die Weitergabe im Hausmusikbereich und die Weitergabe von auswendig spielenden Musikant zu Musikant war nicht Gegenstand irgendwelcher Rechtlicher Einschränkungen. Dies war der Urvater aller P2P Netzwerke für Musik.

Die technische Entwicklung bescherte dann der Musikindustrie so was wie ein goldenes Zeitalter. Es war nur mit aufwändigen Maschinen möglich, abspielbare Musik herzustellen. Da dieses aber immer eine kommerzielle Angelegenheit ist, war das Urheberrecht extrem einfach durchzusetzen und spülte enorme Einnahmen in die Kassen der Musikverleger und der Künstler. Nichts destro trotz haben es sich die Urheberrechtsbesitzer nicht nehmen lassen, auch bei kleinen Aufführungen weiterhin einen Obolus zu erheben, wie die Herstellung der Musikboxen mit ihrem Abspiel basiertem Geschäftsmodell belegt.

Mit der Zeit schritt die Entwicklung voran, und die Menschen konnten sich Aufzeichnungsgeräte leisten. Heute kann fast jedes Handy und jeder Computer digital Musik in phantastischer Qualität aufzeichnen und auch weitergeben. Da dieses Geräte auch mit einer entsprechenden Intelligenz ausgestattet sind, können sie auch andere Menschen finden, von denen man eine solche Aufzeichnung bekommen kann.

Jetzt stellt sich die Frage, in welche Richtung sich die Zukunft Entwickeln soll. Zum einem wäre Möglich, die Geräte dazu zu verdonnern, als Erfüllungsgehilfe für das Geschäftsmodell der Musikindustrie dienen. Das würde zum einen bedeuten, das man es den Menschen verbieten müsste, ihre eigenen digitalen Geräte zu gestallten. Das sind nicht wenige, schließlich wird zum Beispiel Linux von seinen Nutzer weiterentwickelt. Ein im Quellcode vorhandenes System kann immer unkontrolliert verändert werden, und das stellt auch einen enormen wirtschaftlichen Wert da. Können doch durch solch ein System wie Linux auch exotische Anwendungen schnell implementiert werden, ohne auf die Implementierung von entsprechenden Basisfunktionen durch einen Betriebssystemhersteller warten zu müssen.

Ein anderes Problem findet sich dann noch in typischerweisse von Herstellern gemachten Fehlern. Microsoft hat in sein Produkt Windows Vista Funktionen zur Unterstützung Urheberrechten eingebaut, das sogenannte DRM. Um damit von den Herstellern der Inhalte anerkannt zu werden, mussten die sich verpflichten, einen Mechanismus einzubauen der es ermöglicht, Komponenten außer Betrieb zu nehmen, wenn Wege bekannt werden die im DRM definierten Regeln zu umgehen. Das ist meines Erachtens aber sehr bedenklich. Zum einen wird auch der grösste Anhänger dieser Technologie es nicht mehr gut finden, wenn er nach einem Unfall auf der Notfallstation liegt, und der Arzt sein Röntgenbild nicht betrachten kann, weil irgend jemand ganz wo anderes herausgefunden hat, wie man mit Hilfe des Types der Bildschirmkarte im Arbeitsplatzrechners des Arztes eine Unverschlüsselte Kopie eines Hollywoodfilmchens gewinnen kann. Da können die Sekunden für den Weg zum Kollegen dann schon zu viel sein.

Ein anderes grundsätzliches Problem ist die Enteignung der Eigentümer. Durch das Abschalten einer Komponente wir diese Unbrauchbar für den Besitzer. Und zwar auch dann, wenn der Besitzer nie unrechte Dinge mit diese Komponente vor hatte. Das ist eine Form der Enteignung! Und eine private Firma soll das Recht haben eine solche Enteignung auszusprechen!? Wohl kaum!

Eine andere Alternative wäre es, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Dann wäre also nur wieder die Kommerzielle Aufführung und Herstellung der Werke Gegenstand des Urheberrechts. Das träfe vor allen die Hersteller von berieselnden Musik und Film, da die Hersteller vom Interaktiven Angeboten wie Spielprogrammen längs dazu übergegangen sind, Teile Ihres Angebotes auf einem Zentralsystem im Internet zu Implementieren, so das das Produkt ohne Identifikation eine rechtmäßigen Kopie nicht oder nur zum kleinen Teil nutzbar ist. Ähnlich verhält es sich mit
Produkten der Softwareindustrie, sofern der Hersteller seine Produkte nicht doch generell rausgilbt um zu vermeiden das die Fehler der Vorgängerversion zur allgemeinen Gefahr werden.

Die Musik und Filmindustrie würde eine solche Rückkehr zu ursprünglichen Verhältnissen natürlich gar nicht gut finden, und spricht von Enteignung. Ist das so? Filme zum Beispiel die für das Publikum interessant sind, sind bereits mit den Einnahmen der Kinoaufführungen bezahlt. Hinzu kämen Einnahmen aus Senderechten und aus dem Verkauf von vorgefertigten Kopien an alle, die zu Faul oder zu Ungeschickt sind, sich Kopien anderweitig zu besorgen. Künstler deren Werke im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert sind, werden auch keine Probleme haben, auf Tourneen volle Spielstätten zu bekommen, nur verdient sich das Geld ebene nicht mehr im Schlaf.

Zu guter letzt sollte man sich die Frage stellen, ob es überhaupt Sinnvoll ist, einen solchen Rechtsschutz wir dem Copyright im Privatbereich zu gewähren. Sowohl Film als auf Musikinterpreten haben eine Immense Vorbildfunktion für die Gesellschaft, und sich dieser Funktion in der Vergangenheit kaum gerecht geworden. Ungezählte Drogenexzesse mit allem was man sich nur vorstellen kann. Durch ihre enormen Einnahmen können sich Künstler allzu leicht mit allen Arten von Suchtmitteln eindecken, und repräsentieren deren Wirkung natürlich auch in Ihren Werken, weil solche Drogen in die Arbeitsweise des Gehirns eingreifen. Nicht weniger verheerend ist die Einwirkung der sogenannten Künstler auf die Sexualmoral der Bevölkerung. Das die Ehe im laufe der letzten 50 Jahre von einer verbindlichen und zuverlässigen Gemeinschaft zu einer inhaltsleeren staatlich eingetragenen Lebensgemeinschaft degeneriert ist, ist meiner Meinung nach nicht unwesentlich auf das schlechte Vorbild der Berühmtheiten zurückzuführen. Man denke nur an das unwürdige Schauspiel der täglich neuesten Meldungen aus der Teppichluderliga rund um Dieter Bohlen, als einer der schlimmsten Exzesse in dieser Art.

Außerdem ist da noch das miese Geschäft mit den Boy respektive Girl Groups. Das funktionier in etwa so: Man suche irgendwelche Teenager die einigermaßen Singen können raus, un investiere Geld um sie zu Promoten. Dann werden die jeweils andersgeschlechtlichen Jugendlichen deren Platten und Klingeltöne kaufen. Dadurch werden diese Interpreten in den Augen der Öffentlichkeit wohlhabend, und somit interessant als zukünftige Partner, womit noch mehr Jugendliche deren Songs kaufen. Das verstärkt sich solange selbst, bis die Interpreten sich öffentlich einem Menschen als Partner zuwenden. Dann bricht alles zusammen und die Gruppe verwindet in der Versenkung. Soll man es wirklich durch das Gesetz unterstützen das jungen Mädchen mit einem Plakat wie "Fick mich" vor den Konzertsälen aufstellen? Das es sich lohnt, hat Ermakova publikumswirksam durchexerziert.

Meines Erachtens sollten das Patent und das Urheberrecht auf kommerzielle Nutzung beschränkt werden!

11 September 2007

Das Zerrüttungsprinzip und die Sozialhilfe

Was mich am dem Ehe und Familien(un)recht so auf die Palme bringt, ist nicht die Tatsache das sich meine potentielle Partnerin von mir Trennen kann. Ich weiß auch das es nicht möglich ist, Liebe und Treue per Gerichtsvollzieher durchzusetzen.

Es ist, das es keine definierte Verhaltensweise mehr gibt, welche einem vor zivilrechtlichen Beeinträchtigungen aus einer zerbrochenen Ehe schützen kann. Wer früher seine Frau anständig im Sinne des Gesetz behandelte, der brauchte nicht zu befürchten das Sie weg läuft und einen mittels Richter die Taschen leert. Im Gegenteil, man selbst hatte die Wahl, ob man die Ehe vorsetzen wollte oder aber wieder von vorne Anfangen wollte ohne Belastungen aus dem Fehlschlag.

Das dürfte aber auch einer der Hauptgründe für die Einführung des Zerrüttungsprinzips sein, weil sonst der Staat in Form der Sozialhilfe für die Geilheit undisziplinierter Menschen hätte einstechen müssen, und die Verschuldens unabhängige Sozialhilfe viel früher als undurchführbare Spinnerei der Sozialdemokraten aufgeflogen wäre. So wird diese Illusion mit der Zukunft unseres Landes bezahlt.

Das bringt mit Sicherheit das Aus für unser Land (siehe vorherigen Eintrag) und erfüllt im Normalfall somit sogar den Straftatbestand des Hochverrates insofern man die Einwirkung der Staatsgewalt duch Gesetze als Gewaltausübung betrachtet.

§§81 STGB:
(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
  1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder

  2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,

wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.



Allerdings ist dieser Prozess so langsam, das der Souverän des Landes dies theoretisch schon sehr oft per Wahlurne hätte beenden können, wenn da nicht zwei Faktoren wären:


  • Zum einen die unselige, an Gehirnwäsche erinnernde Propaganda der öffentlich Rechtlichen Medienanstalten. Die gehören einfach Zerschlagen.

  • Zum anderen gibt es das Problem, das es immer wieder tagespolitische Entwicklungen, welche für den Wähler im Moment der Wahl existenzieller sind, so das dieses Problem wieder und wieder vertagt wird. Geht mir bei meiner eigenen Wahlentscheidung jedenfalls so. Ich habe z.B. auch schon und werde vermutlich auch wieder FDP wählen, obschon diese das Zerrüttungsprinzip ja auch mit abgenickt haben. Immerhin, die Sozialdemokraten als Hauptverursacher haben sich dafür eine lebenslange Unwählbarkeit eingefangen.



Immer wieder wird auch das Argument vorgebracht, das man eigentlich nur die Abtreibungen zu vermeiden bräuchte, um den Kollaps der Geburtenzahl zu vermeiden. Dabei sollte man aber bedenken, das Menschen, die in zerütteten Familienverhältnissen ein Kind haben, sich oft am Rande ihrer Möglichkeiten bewegen. Wenn also diese Kinder zur Welt kämen, gut möglich, das dann die Mütter und Väter dieser Kinder möglicherweise dann gar keine Gelegenheit mehr haben, eine intakte Familie mehr zu gründen, und damit kaum Kinder zusätzlich das Laben schenken werden. Bei den Abtreibungen liegt ja, zumindest theoretisch, immer ein familiäres Problem zugrunde. Die Frau aus dem letzten Post, deren Annäherungsversuche ich zurückwies, wollte eigentlich mehrere Kinder bekommen, aber mit einem geschiedenen Mann sind für Sie aus finanziellen Gründen eben nicht mehr als eines drin, so sie nicht auf Sozialhilfeniveau leben will.

Eine andere Frau, auf deren Werbung ich nicht eingegangen bin, hatte von einem Studienaufenthalt in Südafrika eine nette kleine Tochter mitgebracht. Sie argumentierte dann immer, das eine Frau die schon ein Kind geboren hat, für einen Mann doch viel besser ist, weil er sicher sein kann, das Sie ihm gesunde Kinder schenken kann. Diese Idee hat Sie aus Afrika mitgebracht, wo eine solches Verhalten in der tat Tradition hat. Die Überlegung würde man sich zu eigen machen, wenn man vor hätte nach Kanada in die Wildnis auszuwandern, aber hierzulande? Da Grenzt das doch an Wahnsinn! Schade Eigentlich, die Frau war zum einen wunderschön Anzusehen, eine echter Knaller in ihrem Beruf und so Klever, das Sie auch kompliziertere fachfremde Zusammenhänge auf Anhieb verstand und anwenden könnte. Diese Frau hat sich dann zu meinem Erstaunen mit einem Mann verlobt, der sich hat sterilisieren lassen. Ich bin bei meiner Ablehnung eigentlich davon ausgegangen, das diese Frau weitere Kinder haben wollte. Später hat Sie sich von diesem Mann wider getrennt, aber soweit ich weiß, hat das mittlerweile um die 16 Jahre alte Mädchen noch immer kein Geschwisterchen.

10 September 2007

Nur noch 1.3 Kinder pro Frau.

Heute kamen die Daten zur Geburtenrate. Wieder weniger Kinder und auch pro Frau wurden weniger Kinder geboren. Woran liegt es? Es werden doch umfangreiche Unterstützungen gewährt? Da gibt es das Kindergeld, das Elterngeld, Steuerfreibeträge für Eltern,... . Aber wie sieht es aus mit den Rahmenbedingungen? Seit der Reform des Ehe und Familienrechts durch eine sozialliberale Koalition wurde die Ehe in Deutschland de Facto abgeschafft und durch so etwas wie eine Amtlich registrierte Lebensgemeinschaft ersetzt. Dies verdeutlicht ein Vergleich der ehebezogenen Gesetzgebungen.

1950 galt:

  • Die Ehe war ein Kontrakt auf Lebenszeit, der mit einem Verhaltenskodex gebunden war, wie der Partner zu behandeln ist.

  • Nur wenn ein Partner dieses Verhaltenskodex nicht einhielt, konnte der andere Partner die Auflösung der Ehe verlangen. Und zwar nur solange, wie nicht durch Erneuerung der Ehe durch den Geschlechtsakt das Fehlverhalten getilgt wurde.

  • Wurde die Ehe beendet, so hatte ein Bruch des Verhaltenskodex ein Verwirken aller zivilrechtlichen Ansprüche gegen den vertragstreuen Partner zur Folge.

  • Die Ehe war durch den Straftatbestand des Ehebruchs strafrechtlich geschützt.

  • Die Ehe war zivilrechtlich insofern geschützt, als dass ein Ehebruch nach einer eventuellen schuldhaften Scheidung ein Eheverbot zum/zur Geliebten nach sich zog.

  • Die Ehe war die öffentlich dokumentierte freie Entscheidung in die geschlechtliche Vereinigung der Parteien.

  • Nur eheliche Nachkommen waren von beiden Elternteilen erbberechtigt.

  • Bei nichtehelichen Nachkommen hatte der Vater die Verpflichtung, für den Lebensunterhalt mit finanziellen Mitteln aufzukommen, hatte aber weder Umgangs- noch Besuchsrecht.


Im Vergleich dazu stellt die Ehe sich heute so dar:

  • Die Ehe kann einseitig nach drei Jahren Trennung geschieden werden, oder anderes formuliert: Der Vertrag ist nur drei Jahre verbindlich und verlängert sich gleitend. Diese Autoprolongierung kann durch einseitiges Beenden des vertragskonformen Verhaltens jederzeit unterbrochen werden, und zwar ohne Angabe von Gründen. Nach drei Jahren Trennung wird die Ehe auf Antrag durch Scheidung beendet

  • willigt der andere Partner ein, kann die Scheidung auch nach einem Jahr Trennung erfolgen

  • Das Verhalten einzelner Partner in Bezug auf ihre „ehelichen Verpflichtungen“ ist bei den zivilrechtlichen Folgen der Auflösung der Ehe ohne jeden Belang, solange kein Rechtsbruch mit ins Spiel kommt (Härtefallscheidung). Ein Ehevertrag kann dieses abmildern, den Regelungen hier sind aber Grenzen gesetzt.

  • Ehebruch ist kein sanktionierter Straftatbestand mehr mit der Folge, dass z. B. Seitensprungagenturen öffentlich Werbung für Ihre Dienste machen können. Dazu gehören vom Vermitteln eines geeigneten und willigen Partners bis zum Arrangieren von Alibis; alles was den Seitensprung angenehm und sicher macht.

  • Prostitution ist auch nicht mehr sittenwidrig sondern ein ehrenwertes steuer zahlendes Gewerbe, obschon ein Großteil der Kunden verheiratet sein dürfte. Irgend welche Auflagen in Bezug auf Verheiratete gibt es für das Gewerbe nicht.

  • Der Ehebrecher respektive die Ehebrecherin kann nach der Scheidung geheiratet werden.

  • Durch die Einführung des Tatbestandes der Vergewaltigung in der Ehe ist die Ehe nicht mehr mit einer generellen Einwilligung in die geschlechtliche Vereinigung verbunden. Das obschon man mittels des besonderen Vertrauenverhältnisses zwischen den Ehepartner eine Begründung für eine härtere Bestrafung eine Körperverletzung hätte, vergleichbar mit der Körperverletzung im Amt welches das eingeforderte Vertrauensverhältnis der Bürger gegenüber Amtsträger schützt.

  • Die Nachkommen haben die gleichen Rechte unabhängig vom Rechtsverhältnis ihrer Eltern

  • Nichteheliche Väter haben weitgehend die gleichen Rechte und Pflichten wie geschiedene.

  • Durch den neuen Straftatbestand des Stalkings wird implizit einem nicht mehr Ehepartner auch ein Rechtsanspruch auf ein emotionales Verschwinden des Ex-Partners aus seinem Leben gegeben.



Eine Familie braucht aber die eine verbindliche Ehe. Eine Frau, die sich auf Ihre Kinder konzentrieren will, muss sicher sein das sie sich auf das Wort Ihres Partners verlassen kann, und darauf das dieser, sollte er mal auf dumme Gedanken kommen, von der Gesellschaft wieder auf Kurs gebracht wird. Ansonsten muss Sie eine Option auf eigenen Verdienst haben, also braucht Sie eine Berufsausbildung und Berufspraxis, so das vorneweg zehn Jahre ihrer fruchtbaren Zeit weg sind. Dann braucht sie aber auch einen Partner, der das auch so haben will. Diese werden aus den Erlebnissen in Ihrer Umgebung über die Folgen der Zerrüttungsscheidungen irritiert, auch wenn diese eine klassische Ehe wollen. Diese Männer werden also zur Schadensbegrenzung, wenn überhaupt, im Allgemeinen dann nur mehr Frauen mit Berufsausbildung einlassen. Diejenigen Männer, die wie ich beschlossen haben, sich gar nicht mehr mit Frauen einlassen zu wollen, wirken nur als Irrlichter.

Ich selbtst habe es mal erlebt, das eine Frau sich mehr als nur dezent darum bemüht hat, das ich was mit Ihr anfange. Kein Wunder, die Frau hätte an sich nahezu perfekt zu mir gepasst, sowohl privat als auch Beruflich. Unter den Bedingungen vom 1.1.1970 wäre drauf eingegangen, weil ich das auch so gesehen habe und die Frau auch begehrt habe, aber bei dem Ehe und Familien(un)recht ist jeder Schatten eines Zweifels schon ein Hinderungsgrund. Als mir nach vier Jahren klar wurde, das diese Frau trotz der Tatsache das Sie in Ihre Heimatstadt zurückgegangen ist und mit einem Anderen zusammenlebt sich immer noch Hoffnungen macht, habe ich Ihr schweren Herzens gesagt, das Ich mir nicht vorstellen kann, "jemals mit Ihr zu Schlafen". Immerhin, zehn Monate später bekam Sie ihren ersten Sohn von Ihrem Lebensgefährten. Allerdings, der Mann ist geschieden und hat schon Kinder zu versorgen, so das bis heute kein weitere Kind bekommen hat, und vermutlich auch keine Weiteren bekommen.

In den Usa und Kanada gibt es immerhin schon einige Bundesstaaten, welche ein verbindliche Ehe unter dem neuen Namen Covenant Marriage wieder eingeführt haben. Diese wird nur unter besonderen Bedingung vergeben, so das ein leichtfertiger Umgang damit vermieden wird. Das Eva Herman vom NDR wegen ihres öffentlichen Eintreten gegen die Auswirkungen der aufgezwungenen 68ger Lebensweise gefeuert wird, ist ein Menetekel dafür, das wirkliche Reformen zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes erst nach einer völligen Zerschlagung des öffentlich rechtlichen Rundfunksystems Raum greifen können. Ist dieses doch hoffnungslos mit 68ger unterwandert.

Zu bedenken ist noch, das die Zivilrechtlichen Fehlleistungen des Ehe und Familien(un)rechts nur Menschen trifft, bei denen es was umzuverteilen ist. Bei Leuten, deren Einkommen durch Sozialhilfe oder Harz IV "bedarfsgerecht" aufgefüllt ist, werden die Mehrkosten vom Staat aufgefangen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, das Menschen mit guter Ausbildung vorzugsweise keine oder nur wenige Kinder bekommen. Das ist nur sehr schwer zu verifizieren, weil offizielle Statistiken hierzu extrem rar sind. Als ein Indiz das darauf hinweist sind die Statistiken, die aufzeigen, das ein immer grösserer Teil der Kinder auf Unterhaltsaufstockung im Ramen der Sozialsysteme angewiesen sind. Nun hat Bildung und Berufswahl mit Sicherheit auch was mit Veranlagung zu tun, wie Fälle von getrennten eineiigen Zwillingen immer wieder eindrucksvoll illustrieren. Wenn aber die wirtschaftlich erfolgreichen Meschen vorzugsweise wenige oder keine Kinder bekommen, dann wird das sehr negative Folgen für die Zukunft für Deutschland als Industrienation haben. Schon heute sprechen die Ausbilder davon, das ein grösserer Anteil der Auszubildenen eines Jahrgangs nicht Ausbildungsfähig ist. Die heute in der Ausbildung stehenden Menschen wurden 1989 gezeugt. In der Zwischenzeit ist aber weitere 18 Jahre ins Land gegangen, in denen die Menschen die Umstände des Ehe und Familien(un)recht weiter in Ihr Verhalten assimiliert haben. Nicht jeder geht mit achtzehn zu einem Notar, und lässt sich ausgiebig beraten, was Sache ist. Viele reagieren erst auf negative Ereignisse in Ihrer Umgebung. Die Pisa Ergebnisse der nächsten 20 Jahre werden desaströs.