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22 Mai 2011

Nie wieder Servergate, wie man IT Dienste gegen Sabotage härten kann.

Ich möchte zunächst, bevor ich in die technischen Details gehe, einige vorbemerkungen Machen. Die Piratenpartei Deutschland ist eine Deutsche Partei, also eine, welche im Auftrag des Grundgesetzes an der politischen Willensbildung in Deutschland mitwirkt. Da die politische Willensbildung in einem Land auch die Auseinandersetzung mit dem Ausland umfasst, ist es im allgemeinen sinnvoll und staatstragend, das diese Willensbildung im Land selber passiert.

In einer Demokratie sollte man annehmen dürfen, das diese auch von den anderen Parteien und ihren Anhängern in nicht politischen Beamtenstellen auch Anerkannt und Respektiert wird. Das am Freitag, 2 Tage vor einer besonderes wichtigen Wahl, die Server, und damit das zentrale Arbeitsmittel, der Piratenpartei außer Gefecht gesetzt wurde und die betroffene Partei auf Hilfe ausländischer Unterstützer zurückgreifen muss, das sind, mit Verlaub gesagt, Verhältnisse wie in einer Diktatur. Ich kann gar nicht so viel Essen wie ich Kotzen will. Die Wahl in Bremen ist deshalb besonders wichtig, weil dieses Bundesland ein Stadtstaat ist, der im Übrigen in Mindestwahlalter von 16 Jahren hat. Betrachtet man die Wahlergebnisse der Vergangenheit, so ist unschwer zu erkennen, das die Piratenpartei bei der Stadtbevölkerung und der Jugend deutlich besser abschneidet. Außerdem gibt es in Bremen außerdem zwei 5% Schranken, eine zu erreichen Reicht für den Einzug in die Bürgerschaft. Bremen ist also eine Option mit besten Voraussetzungen, das erste mal auf Landesebene Mandate zu erlangen.

Noch bezweifelt niemand ernsthaft, das Politiker ihr Amt räumen, wenn die die zugehörige Wahl verloren haben. Das ist ein wichtiger Punkt, aber zu einer funktionierenden Demokratie gehört mehr. Neben der Tatsache, das bei den Wahlen nicht manipuliert werden darf, muss auch der der Wahl vorausgehende politische Diskurs offen und fair stattfinden. Das bedeutet, das Parteien nicht absichtlich Behindert werden dürfen und auch, das die Berichterstattung über die entwickelten Ideen fair ist. Der letzte Punkt ist durch das Internet in letzter Zeit erheblich besser geworden, weil jedermann und jederfrau sich selber als Publizist betätigen kann, so wie ich es z.B. mit diesem Blog mache. Diesem Umstand ist es zu verdanken, das die Politik in letzter Zeit so positiv in Bewegung geraten ist, und die üblichen Lügereien wie erschwindelte Doktortitel immer kürzere Beine haben. Das funktioniert aber nur, wenn die Infrastruktur nicht in ihrer Integrität beeinträchtigt wird. Da dies aber offensichtlich nicht der Fall ist, muss über technische Möglichkeiten der Vermeidung solcher Sabotage Aktionen nachgedacht werden.

Wie kann man so etwas sicher Vermeiden? Mit dezentralen Strukturen, welche die Veröffentlichungen aller der PPI Mitglieder jeweils über alle Mitglieder PPI zugänglich macht. Da die Piraten sich auch international politisch recht nahe stehen, sollte eine solche Übereinkunft möglich sein. Die Tatsache das die politische Willensbildung in den anderen Ländern, zumindest was die Piratenpartei, transparent im eigenen Land verfügbar ist, kann ja auch als Beitrag zur Schaffung internatsionen Vertrauens und als Beitrag zum internationalen Frieden gesehen werden.

Wie kann man sich jetzt technisch organisieren? Als erstes braucht man mal ein Netz im Internet. Dazu gibt es bewährte Software, wie z.B. die OpenVPN Software. Damit lassen sich sowohl Punkt zu Punkt als auch zentral Server basierte Netze erstellen. Da dieser HUP aber eine Angriffsmöglichkeit darstellt, ist es nötig, P2P Verbindungen zu den Nachbarstaaten aufzubauen, und diese dann mit einem sicheren Routing Protokoll zu einem gerouteten Intranet im Internet zusammenzufügen. Dazu bietet sich das BGP an, bei dem jedem Land eine eigenes Autonomes System zugewiesen wird. Das beutet, das das Interne Netzwerk genauso funktioniert wie das große Internet außen. Gegebenenfalls wird man einen Patch einfügen müssen, so das statt alle nicht locken IP's alle im allgemeinen Internet als lokal gehandhabten IP geroutet werden. Dies kann mit dem quell offenen Paket Qugga gemacht werden. Die Routineprotokolle wurden entwickelt, um nach einen auf totale Vernichtung aufgerichteten thermonuklearen frontalen Erstschlag einer übel gelaunten Supermacht noch handlungsfähig zu bleiben. Ein Amok laufender Staatsanwalt und ein schlafender oder schlecht ausgebildeter Richter sind gegen dieses Ungemach eine doch eher zu vernachlässigende Größe. Wenn die Piraten ihren eigenen Layer im Internet haben, dann können Sie über diesen Ihre Angebote synchronisieren.

Bei den Foren gibt es den News Service mit dem innd als Referenz Applikation, auf der das Usenet beruht. Damit werden die Beiträge jeweils auf alle Server synchronisiert, so das wie bei Webseiten die NNTP Clients via DNS auf einen erreichbaren Knoten lenken. Bei einer Zustellung per E-Mail müsste man ein spezielle Applikation entwickeln. Aber viele Clients, wie z.B. Thunderbird, erlauben eine integrierte Handhabung von SMTP und NNTP. Auch könnten die öffentlichen Foren auch in das Usenet exportiert werden, so das die Inhalte auf sehr vielen Servern gespiegelt werden. Das NNTP unterstütze auch einen dezentrale Administration, so kein allzu großer Mehraufwand für die Administratoren entsteht.

Bei einem Datenbankservern basierendem Service wie dem Wiki ist das Synchronisieren auch recht einfach. Datenbanken wie zum Beispiel Mysql verfügen über Optionen der verteilten aber synchronisierten Speicherung, so das die Programme wie das Wiki auf allen Servern die gleichen Inhalte erzeugen können. Das Problem hier besteht aber in einem horrenden internen Verwaltungsaufwand, weil die Programme synchron auf neue Versionen geändert werden müssen. Insofern würde ich das gleiche Verfahren wie für Realtime Anwendungen wie dem Piratenpad vorschlagen. Diese würden bei einer Synchronisation aller Nodes zu viel Trafficballast erzeugen. Diese kann man aber so darstellen, das man die bisher ohnehin vorhanden Proxys aufsetzt, nur das diese nicht auf einen Basis Server im "Localhost" zurückgreifen, sondern als Ziehl zwei oder drei redundante Basisserver im Internen Basisnetz haben. Da von außen nicht zu erkennen ist wo diese sind und sich auf Rechnern in Rechenzentren befinden können, die gar keinen Außenkontakt haben, ist ein Sabotageversuch sehr schwer. Umso mehr, als das man dafür sorgen kann, das alle Anfragen über mindestens 2 regulative Domains laufen. Da Proxysoftware, wie z.B. der Squid, meist eine vom resolve.conf des Rechner unabhängige Definition nutzen können, kann man die Sache so regeln, das die Proxys die Backend Services anhand eines internen DNS im internen Netzwerk finden. Mit dem bind kann eigener extra-dns aufgesetzt werden. Auf diese weiße werden die Admins der ausländischen Parteien nicht von Umstrukturierungen der einzelnen Piraten involviert, es sei den es geht um die Konfiguration des georedundanten Backup eines internen Basisdienst. Damit erhöht sich der laufende Verwaltungsaufwand nur um den Faktor der internen Redundanz, bei gleichzeiger maximaler Verwirrung für potentielle Angreifer. Schwieriger sind andere Services. Der pen erlaubt als reiner tcp proxy, jeglichen TCP Service von außen nach innen weiter zureichen. Nur kann der nicht so elegant verwaltet werden weil pen beim starten des Prozess das Ziel erfahren muss, so das Services wie Jabber eventuell auf eine gemeinsame, geo redundante Beine gestellt werden sollten.

Als letztes wäre jetzt noch zu klären, wie sichergestellt wird, das die Öffentlichkeit auch immer einfach einen Zugang zum System finden kann - auch dann wenn Despoten wie tunesiens Zine el-Abidine Ben Ali- dies nicht wollen.

Als Maßnahme gegen die Beschlagnahmen von Domains, wie sie jetzt in den USA modern geworden sind, können die Piratenparteien vereinbaren, das die Zonenfiles bei dem jeweiligen anderen Parteien als Unterdomains eingehängt werden. also "x.piratenpartei.de" = "x.de.partidopirata.es" und "x.partidopirata.es" = "x.es.piratenpartei.de". Das ist eine einfache Merkregel, mit deren Hilfe auch bei verwundender nationalen Domain ein Instanz gefunden werden kann. Damit das funktioniert ist natürlich auch nötig, das die vhost Definitionen passen. Bei einer Nutzung von transparenten Proxys und einem Internem DNS kann das aber dezentral verwaltet werden. Des weiteren sollte man auch noch eine hidden url im tor system definieren, welche eine Verbindung ganz ohne DNS herzustellen vermag. Als Maßnahme gegen ausfallende Server braucht man dann eine Einstellung der Zeitkonstanten im DNS, die eine kurzfristige Umleitung z.B. binnen 15 Minuten zulassen. Dann wird noch eine Option für den Admin der Zugangsrechner geschnitzt werden, die es erlaubt die in jeweiligen Land unerwünschte Inhalte auszublenden, weil die Piraten ja rechtstreue Parteien bilden.

08 September 2009

Wie groß ist die Zuverlässigkeit von Umfragen 2009?

Es verwundert doch schon. Bei der Europawahl 2009 0.9%, in Sachsen bei der Landtagswahl 2009 1.9%, beim Piratenstammtisch jedes mal erheblich mehr Leute, die Mitgliederzahlen steigen auch enorm an, und doch ist dieses bei den Instituten nicht zu erkennen.





Auch wenn sich diese weigern, die Piraten explizit aufzuzeigen, so müsste ein % mehr Anhänger ein Prozent der mehr Sonstige liefern, es ist aber nichts dergleichen zu erkennen. Kurzes Rundfragen am Stammtisch liefert, das die Piraten allesamt von den Nichtwählern oder den etablierten Parteien kommen und Menschen sind, die beruflich oder privat viel mit digitalen Medien zu tun haben. Das sich sonstige wegen Wählerwanderungen von anderen Sonstigen zu den Piraten ergeben könnten, ist ausgeschlossen. Was ist also los?

Das in der Vergangenheit genauste Institut war in meiner Wahrnehmung die vom ZDF gesponserte Forschungsgruppe Wahlen. Liest man deren Methodenabhandlung, dann fällt auf, das sich ein extremer Fehler in der Auswahl der Befragten eingeschlichen hat, welcher selektiv die Anhänger der Piratenpartei ausschließt.

Laut ihrer eigenen Methodenbeschreibung ruft die Forschungsgruppe Wahlen willkürlich Leute an, indem sie eine Festnetznummer aus dem Telefonbuch auswählt. Dann werden die letzten 3 nummern gelöscht und durch zufällige Nummern ersetzt, um auch Geheimnummern anzuwählen. Dabei wird davon ausgegangen, das es in den Haushalten ein Festnetzapparat gibt. Das war in der Zeit von 1970 bis 2000 selbstverständlich, und ging auch noch bei der Wahl 2005 gut, weil es keine deziedierte Alternative für Technik affine Personen gab.

2009 ist diese Voraussetzung durch das Aufkommen der Piratenpartei nicht mehr gegeben. Seit man DSL auch ohne Festnetzanschluss bekommen kann, gehen immer mehr Menschen dazu über, nur noch über das Handy zu telefonieren. Da ich als ISP tätig bin, kann aus eigenem ermessen Sagen, das Kunden für die Themen der Piratenpartei relevant sind, in von ihnen geführten Haushalten typischerweise keine Festnetzanschlüsse haben, sondern Handy und WLAN Internet von mir nutzen. Die Leute, die am relevantesten als Wählergruppe sind, fallen also System bedingt durch den Rost des Auswahlverfahrens, was zu einem enorme Fehler führt. Das klassische Festnetz verlor allein im Jahr 2008 2,7 Millionen Abschüsse, was einen Eindruck für das Ausmaß des methodischen Fehlers bekommt. Viele der Studenten die sich mehrheitlich auf Studivz für die Piratenpartei entscheiden haben, dürften überhaupt nur noch über Handy zu erreichen sein, wenn sie nicht mehr im Haushalt ihrer Eltern leben!

Erste Umfrage auf StudiVZ / MeinVZ:





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03 Juli 2009

Die politische Stimmung im Internet


























Nachtrag von 8 August




Nachtrag von 9 August








Nachtrag von 24 September




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Tja Zensursula, es sieht so aus, als ob du der Bundesrepublik Deutschland eine neue Partei gescheckt hast!

20 Juni 2009

Traurig aber war, Seyyed Ali Chamene'i hat sich diskreditiert!

Traurig aber war, Seyyed Ali Chamene'i hat sich massiv diskreditiert! Wenn er dem Wächterrat, sowas wie ein Verfassungsgericht, den Auftrag erteil, die Wahl zu überprüfen, dann kann er doch nicht sagen, das das Ergebnis der Wahl schon feststeht!? Denn das hängt ja dann wohl logischerweise, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, von Existenz und Ausmaß der möglichen Wahlfälschungen ab. Folglich kann er sich doch nur dann Sicher sein, wenn er selbst die "Gestaltung" der Wahl beschlossen oder akzeptiert hat.

Das die Wahlmanipulationen Massiv sein müssen ist für mich, untern der Nebenbedingung das die Meldung stimmt das die Prozente der einzelnen Bewerber in allen Wahlbezirken gleich groß sein soll, aus wahrscheinlichkeitstheoritischen Gründen der Wahrscheinlichkeit nach sicher. Das bedeutet, das das Mas der Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines solch gleichmäßigen Ergebnis ist schicht weg null.

Das Fazit daraus ist aber alles andere als Erbaulich: Seyyed Ali Chamene'i hatt damit das Modell der religiösen Demokratie sehr schwer, vermutlich sogar irreparabel Beschädigt! Und damit unter Umständen die Regierungskrise zu einer schwere Verfassungskrise ausgeweitet, und das in einem Land, das zumindest an der Schwele zur Atommacht steht. Das kann einem alles gar nicht gefallen!

Ich fand den hiermit gescheiterten Ansatz der Iranischen Demokratie deshalb beachtenswert, weil mit ihr der einzige gegenwärtige Ansatz einer Demokratie vorlag, der versucht hat überhaupt so etwas wie eine Mindestqualifikation für die zu Wählenden Personen welche über Staatsbürgerschaft und Rechts treue hinausgeht zu definieren. Kann man nichts machen, die Versuchung sowas für politische Ziele zu nutzen ist einfach zu groß!

Somit bleibt eigentlich nur mehr eine Möglichkeit, das durchschnittliche Bildungsniveau unter Politiker zu verbessern: Man könnte versuchen Wahlkreise nach Bildungsgrad und nicht nur nach Geographie zusammenzustellen. Denn sonst sind die wenig Gebildeten überall in der Mehrheit, und es gibt mit großer Wahrscheinlichkeit im ganzen Parlament nicht mal eine Person, die eine komplexe Problemstellung aus eigenem Ermessen verstehen kann, was dann zu den schon fast üblichen Lachnummern führt. (Maut, Gesundheitskarte, Zensursula, ... )

29 Januar 2008

Wahlcomputer

Heute musste ich in den Nachrichten lesen, das der Landeswahlleiter in Hessen die Bedenken des Caos Computer Club nicht teilt. Das ist eine unglaubliche Fehleinschätzung. Es ist wohl so, das es Tradition hat, das die Utensilien für die Wahlen bei Lokalpolitikern gelagert werden. Das war bisher auch nicht das Problem, weil man sich zum Beispiel bei einer Wahlurne leicht davon vergewissern kann, das kein doppelter Boden vorhanden ist. Auch das auf den Stimmzettel alle Kandidaten vorhanden sind und diese nicht schon vorher eingetragen sind, lässt sich am Wahltag durch Inaugenscheinnahme Verifizieren. Würden Wahlzettel in großem Umfang gefälscht, so würde man sowas mittel DNA nachweis sogar nachträglich nachweißen können, Weil die Fälscher es kaum vermögen werden, mehr als ihre eigenen Spuren auf den Wahlzetteln zu hinterlassen. Nebenbei bemerkt, das wäre auch ein Ansatz, Wahlbetrug in Kenia zu Beweisen, falls es Ihn gegeben haben sollte.

Wie ist es jetzt aber um die Wahl am Computer bestellt. Das sind ganz simple Maschinchen, in denen eine kleiner Mikroprozessor die Stimmen Zählt, und diese nach Ende der Wahl ausdruckt. Anders als bei der Wahlurne ist eine Veränderung an der Elektronik aber für die Wahlhelfer nicht erkennbar. Schlimmer noch, je nach Konstruktion des Gerätes kann die Manipulation sogar Selbst ausheilengestaltet sein. Liegt zum Beispiel das Programm in einem Flash speicher, was bei in Gräten eingebauten Mikrocomputern Standard ist, so ist es ein leichtes nach dem Ausdruck der Fälschung das Originalprogramm wiederherzustellen. Das Argument, das das nicht gehe, weil ja das Original bereits den gesamten Speicher ausfüllt, ist falsch, weil Computercode durch Kompressionsverfahren verkleinert werden kann, so das Raum für die "zusätzlichen Funktionen" entsteht.

Wenn also die Geräte unbeaufsichtigt in einem privaten Gebäude gelagert wurden, dann müssen diese Geräte als Manipuliert betrachtet werden. Auch das Argument, das das Ergebnis dem Trend folge, ist nicht Stichhaltig! Das greift nur, wenn der Fälscher gierig wird, aber ein Prozent in ehren, kann keiner Verwehren.

Eine Wahl am Computer wäre nur dann überhaupt denkbar, wenn die Rechtlichen Grundsätze der Wahl durch Algorithmen abgesichert werden. Die Gleicheit beim Wahlamt, das digitale Wahlkarten ausstellt und sicherstellt, das jeder nur eine bekommt. Diese muss so in den Algorithmus einfließen, das sie nur einmal genutzt werden kann - gleichzeitig müssen aber die zur digitalen Wahlurne zurückgesendeten Nachrichten so konstruiert sein, das nicht zurückgeschossen werden kann, was die Leute gewählt haben. Gleichzeitig muss durch verkettete Signaturen sichergestellt werden, das keine Stimmen verwinden können und das man sich nachträglich davon vergewissern kann, das die Stimme auch wirklich gewertet wurde. Zur zeit ist mir kein Algorithmus bekannt, der sowas leisten würde.

Die heute üblichen asymmetrischen Schlüsselverfahren sind im übrigen langfristig vom technologischen Fortschritt bedroht. Erst vor Kurzem ist es gelungen, erste Verknüpfungen von quantenmechanischen Zuständen herzustellen. Der erste Computer der mit einigen hundert Quatenbits operieren kann, wird bereits in der Lage sein, die heute üblichen 2048 RSA Schlüssel zuknacken, deer Algorithmus ist fertig, es fehlt nur noch die Hardware. Auf der anderen Seite bietet diese Technik aber auch gänzlich neue Möglichkeiten, z.B. eine definitiv abhörsichere Verbindung. Auch der Oberschnüffler Schäuble wird das nicht ändern können, weil diese dann von den Naturgesetzen garantiert wird. Ich gehe davon aus, das wir auch in Zukunft brav Wählen gehen werden. Im Mittel ein Spaziergang pro Jahr für die Staatsbürgerpflichten ist aber auch verkraftbar.